Die Neurodermitis ist eine Hauterkrankung, die vielfach im Kleinkindesalter erstmals auftritt und in vielen Fällen bis zur Pubertät wieder verschwindet, also nicht zwangsläufig lebenslang andauert. Häufig verläuft die Neurodermitis in Schüben und kann sich durch Infekte, Stress oder auch bestimmte Nahrungsmittel verschlimmern. Sollte Ihnen beispielsweise auffallen, dass Ihre Tochter nach Genuss bestimmter Lebensmittel wie Kuhmilch oder Eier vermehrt Ekzeme und Juckreiz bekommt, dann ist eine allergologische Testung angebracht. Ansonsten ist bei der Behandlung der Neurodermitis die tägliche Pflege der Haut mit einer rückfettenden Creme sehr wichtig. Bei hartnäckigen Ekzemen können kurzfristig kortisonhaltige Cremes oder so genannte Calcineurininhibitoren (die kein Kortison enthalten) angewandt werden. Antihistaminika (bei Kleinkindern meist als Tropfen) wirken gut gegen den Juckreiz. Wenn Ihr Kind nachts trotz Behandlung mit Creme und Tropfen vor Juckreiz nicht schlafen kann, sollten Sie noch mal den Haut- oder Kinderarzt aufsuchen, um die Therapie zu optimieren.
Eine wenige Minuten nach Insektenstich auftretende Schwellung und Rötung bezeichnet man als eine gesteigerte Lokalreaktion. Diese ist relativ häufig und verschwindet durch kühlende Maßnahmen und Hochlegen des Beins in der Regel nach max. 1-2 Tagen. Sollten die Symptome jedoch länger anhalten und Allgemeinsymptome wie Fieber zusätzlich auftreten, dann kann es sich um eine bakterielle Entzündung handeln und eine Vorstellung beim Arzt ist dringend anzuraten.
Die gute Nachricht vorweg: eine Nesselsucht hält sicherlich nicht lebenslang an, ist jedoch mit nicht-müdemachenden Antihistaminikatabletten im Allgemeinen gut zu behandeln. Konkret die Frage zu beantworten, ob Ihre Form der Nesselsucht heilbar ist, ist nicht möglich ohne weitere Hintergrundinformationen. Die Heilungschance hängt direkt von der Unterform der Nesselsucht ab. Die Nesselsucht an sich ist ausführlich im Portal beschrieben. Vielleicht hilf es Ihnen weiter, um zunächst die Unterform Ihrer Nessensucht herauszubekommen. Danach sollten Sie sich nocheinmal an einen behandelnden Hautarzt wenden.
Eine 2 Wochen anhaltende Reizung im Hals wie Kitzeln und zusätzlich trockener Hustenreiz ist oft das Anzeichen einer allergischen Reaktion, eventuell mit Asthma. Es ist unbedingt ratsam, einen Allergietest durchführen zu lassen. Zusätzlich sollte eine Lungenfunktionsprüfung veranlasst werden.
Die von Ihnen geschilderten Beschwerden deuten auf einen Beginn des Asthmas hin. Es ist sehr wichtig zu erkennen, dass auch die Vorstufe eine bronchiale Hyperreaktivität, das heißt eine empfindliche Überreaktion der Lunge auf Reize, behandlungswürdig ist. Zum Beispiel ist es ohne eine Behandlung für die Betroffenen nicht möglich, sportliche Aktivitäten im vollen Umfang durch zu führen, und auch Kältereize können sehr unangenehm sein. In jedem Fall ist es daher sinnvoll, noch mal einen Facharzt für Lungenkrankheiten aufzusuchen und eine Lungenfunktionsprüfung zu veranlassen, die insbesondere auch die Überempfindlichkeit der Lunge umfasst. Ein Messverfahren hierfür ist die Bestimmung von NO in der ausgeatmeten Luft.