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8. März 2005, 11:33 Uhr

Anti-Aging für den Bello Italiano

Der 156 geht, dafür schickt Alfa mit dem 159 einen neuen Herzensbrecher ins Rennen. Eine starke Schulterpartie und eine dynamische Front zeigen, dass man bei Alfa weiß, wie Sportlimousinen gebaut werden.

Durch die dreiteiligen Scheinwerfer schaut 159 etwas grimmiger aus© Alfa Romeo

Mit dem 156 strahlte der Himmel wieder über den sportlichen Herzen der Alfa Romeo-Fahrer. Ein Wagen, so schön wie das Azurblau über Ligurien. Eine Form, die das Kunststück fertig brachte, Zukunft und Tradition der Herzens-Marke in sich zu vereinen. Problem für den in Genf vorgestellten Nachfolger, er darf auf keinen Fall weniger hübsch werden. Die Alfa-Designer haben neuen Wagen hingestellt, der auf den ersten Blick wie eine dezente Überarbeitung wirkt. Der 159 strahlt aber noch mehr Eleganz und Dynamik aus als sein Vorgänger. Er dürfte also wieder spielend den Rang eines Sinnlichkeits-Weltmeisters der Mittelklasse erreichen.

Auffälligste Neuerung sind die Scheinwerfer mit drei separaten runden Leuchteinheiten. Sie ersetzen die bisher hinter Klarglas versteckten Scheinwerfer. Der typische Alfa-Grill stößt unten an den Spoiler, wirkt dadurch noch dominanter. Alle Linien laufen nun dynamisch im Marken-Grill zusammen. In der Seitenansicht fallen die "normalen" Türgriffe für den hinteren Einstieg auf, zuvor wurden sie im Fensterrahmen versteckt. Dem 159 wurde in der Schulterlinie eine wahre Kraftkur verordnet. Das Schulterprofil dehnt sich im Bereich der C-Säulen athletisch aus, der Wagen bekommt dadurch einen mehr als strammen Abschluss.

Die Kraftübertragung übernimmt ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe. Zur Wahl stehen auch Automatikgetriebe und ein automatisiertes Selespeed-Getriebe. Gab es den Alfa 156 als Limousine ausschließlich mit Frontantrieb, wird es den Alfa Romeo 159 auch mit Allradantrieb, entsprechend dem im Crosswagon eingesetzten System, geben.

Kein Mangel an Motoren

Alle drei JTS- Benzindirekteinspritzer sind Neuentwicklungen. Den Direkteinspritzer-Einstieg markiert der 1.9 JTS mit 118 kW (160 PS) und 190 Newtonmetern Drehmoment. In der nächsten Leistungsstufe kommt der neue 2.2 JTS; er leistet 136 kW (185 kW) beziehungsweise 230 Newtonmeter bei 4.500/min. Stärkster Motor des Alfa Romeo 159 ist der 3.2 V6 24V mit 191 kW (260 PS) und einem maximalen Drehmoment von 322 Newtonmetern (bei ebenfalls 4.500/min). Der stärkste Diesel ist der neue Selbstzünders 2.4 JTD M 20V, ein 147 kW (200 PS / 4.000/min) starken Fünfzylinder mit 400 Newtonmetern Drehmoment. Hinzu kommen sie 1.9-JTD-Multijet-Motoren mit 110 kW (150 PS / 320 Nm) und 88 kW (120 PS / 280 Nm).

Kra

 
 
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