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8. August 2001, 11:41 Uhr

Britische Agenten-Schleuder

Peinliche Panne: Der abgefangene Brief einer Geheimdienst-Mitarbeiterin an James Bond besagt, dass sein künftiger Dienstwagen nicht mehr aus dem Ausland kommen soll.

James Bonds neuer Dienstwagen?

Peinliche Panne: Der abgefangene Brief einer Geheimdienst-Mitarbeiterin an James Bond besagt, dass sein künftiger Dienstwagen nicht mehr aus dem Ausland kommen soll. Stattdessen legt sie 007 den neuen aston Martin Vanquish ans Herz Lieber James,

seit Monaten verfolge ich die Diskussion darüber, wer dich im nächsten Bond-Film darstellen soll. Und ehrlich: Ich bin es leid. Ständig werden neue Namen ins Spiel gebracht, eine Alternative ist jedoch absurder als die andere. George Clooney zum Beispiel, allein der Gedanke, schockierend. Ich muss zugeben, er sieht nicht übel aus, aber der Mann ist schließlich ein Yankee. Will er womöglich mit dem Pferd zum Dienst reiten? Wir sollten britisch bleiben, findest du nicht?

Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass auch das Dienstwagen-Thema noch einmal angesprochen werden sollte. In deinen letzten Filmen bist du BMW gefahren, aber ist es nicht einfach ungebührlich für einen Agenten Ihrer Majestät, ein Auto vom Festland zu fahren? Womöglich wird man dir eines Tages gar einen Angeber-Ferrari aufzwingen. Aber ich arbeite daran, dies zu verhindern, und ich denke, ich habe die Lösung gefunden.

Alu und Kohlefaser

Kürzlich erreichte mich nämlich ein Anruf von Aston Martin aus Newport Pagnell. Ein Mann namens Ulrich Bez war am Apparat, ein Schwabe, aber wirklich nett. Er ist seit kurzem der Boss dort und berichtete mir, das neue Modell sei jetzt zu bestellen. Es heißt Vanquish, der Mann konnte es kaum richtig aussprechen, aber wir wissen ja, was es bedeutet: Überlegen zu sein - was passt besser zu einem Auto für dich? Er lud mich jedenfalls zur Probefahrt ein, und ich muss sagen, ich bin sehr angetan. Du wirst jetzt sicherlich einwenden, dass Aston Martin längst zum amerikanischen Ford-Konzern gehört und diesen deutschen Chef hat, aber immerhin werden die Autos bei uns zu Hause gebaut. Und zwar weitgehend in Handarbeit aus Aluminium und Kohlefaser. Das ist zwar nicht billig, aber die 158000 Pfund Sterling übernimmt ja sowieso der Geheimdienst.

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