Geliftet schickt Porsche den Boxster in die Showrooms. Auf den ersten Blick kann man sich jedoch schon fragen: »Wo ist das Facelift?«

Diskret, diskret - die Neuerungen stecken unterm Blech© Porsche
Geliftet schickt Porsche den Boxster in die Showrooms. Lässt man den neuen Getränkehalter und das erstmals verbaute Handschuhfach beiseite, kann man sich auf den ersten Blick tatsächlich fragen: »Wo ist das Facelift?«
Der flüchtige Blick enthüllt tatsächlich wenig Neues. Die grau unterlegten Blinkergläser am Heck und minimal geänderte Lufteinlässe in der Frontschürze bedürfen schon eines Kennerauges. Die Chance, den neuen Heckspoiler zu Gesicht zu bekommen, ist minimal. Er kommt erst ab 120 Stundenkilometern aus seinem Gehäuse.
Wesentlich einfacher zu entdecken ist da schon das modifizierte Verdeck. Es ähnelt nun dem optionalen Hardtop, verläuft zum Heck hin flacher. Wichtigste Änderung ist aber zweifelsohne die neue Glas-Heckscheibe. Statt der billigen PVC-Luke kann der Boxster-Pilot nun durch eine beheizbare Glasscheibe den Opfern der Boxster-Geschwindigkeit ins Gesicht blicken.
Weiter im Innenraum. Zwischen all dem feinen Leder und den hochwertigen Bedienelementen erscheint es schwer, spürbare Änderungen anzubringen. Dennoch hat man in Zuffenhausen nachgebessert. Vor allem amerikanische Käufer werden sich über den jetzt serienmäßigen Getränkehalter freuen, notorische Vielfahrer dagegen schon eher über das erstmals verbaute Handschuhfach im DIN A4-Format. Das Handschuhfach ist sogar an die Alarmanlage angedockt. Neu ist auch das Multifunktionsdisplay im 16:9-Format. Bei Porsche heißt es PCM, Porsche Communication Management.