Ganz im Zeichen der Konjunkturabschwächung steht die Auto-Show in Detroit. Die Hersteller stehen vor der Frage, wie sich der Automobilmarkt in den USA entwickelt.

Der »Mega-Mercedes«© DaimlerChrysler
Ganz im Zeichen der Konjunkturabschwächung steht in diesem Jahr die Auto Show in Detroit. Der traditionelle Start in das neue Automobiljahr, zu dessen Pressetagen vom 6. bis 8. Januar tausende Journalisten aus aller Welt anreisen, hat nach den Terroranschlägen vom 11. September eine besondere Bedeutung bekommen. Im Mittelpunkt dürfte vor allem die Frage stehen, wie sich der Automobilmarkt in den USA im kommenden Jahr entwickelt.
Die Prognosen sind eher düster. So rechnen Branchenexperten mit einem Rückgang der Neuzulassungen auf unter 16 Millionen Einheiten. Im Jahr 2001 lag die Zahl mit geschätzt 17,1 Millionen nur knapp unter dem Rekordjahr 2000 mit 17,4 Millionen - allerdings teuer erkauft durch auch für den US-Markt ungewöhnliche hohe Rabatte und zinslose Darlehen. Da diese Sondermaßnahmen jetzt auslaufen, wird im Frühling mit einem Einbruch der Zulassungen gerechnet.
Die deutschen Hersteller reisen dennoch recht optimistisch in das Herz der US-Automobilindustrie. Die Autos »made in Germany« zählen zum gehobenen Segment und sind deshalb weniger konjunkturanfällig. Bislang hat nur Porsche seit dem September deutliche Absatzrückgänge hinnehmen müssen, aber auch dort zeigte die Kurve zum Jahresende schon wieder leicht nach oben. Die Zuffenhausener werden auf ihrem Hauptmarkt USA die neuen 911-Varianten wie den Targa und den Carrera 4 S vorstellen.