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31. August 2003, 11:26 Uhr

Harley-Davidson Invasion in Milwaukee

Rund 10.000 Harley-Davidson-Fahrer aus aller Welt durch Milwaukee gebrettert. Die Parade war der vorläufige Höhepunkt der viertägigen Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des legendären Motorradherstellers.

Lasst tausend Reifen qualmen© EPA

Rund 10.000 Harley-Davidson-Fahrer aus aller Welt sind am Samstag auf ihren Maschinen durch Milwaukee gebrettert. Die Parade war der vorläufige Höhepunkt der viertägigen Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des legendären Motorradherstellers. Am Sonntag geht die Party mit einem Feuerwerk und Live-Konzerten am Lake Michigan zu Ende. Bis zu 300.000 Harley-Freaks wurden in der nordamerikanischen Stadt erwartet.

Bei der Parade schmückten sich die Fahrer mit Federboas und Pelzmützen oder zwängten sich in die klassische Lederkluft. Die meisten Maschinen zierten US-Flaggen, vereinzelt waren auch Deutschland-Flaggen zu sehen. Unter dem Jubel der Schaulustigen fuhr ein Hochzeitspaar - die Braut ganz in Weiß - über die 13-Kilometer lange Strecke mitten durch die Stadt. Der Enkel von Harley-Davidson-Mitgründer William Davidson, Willie G. Davidson, führte die Kolonne an.

Aus Furcht, der ohrenbetäubende Lärm könne die Einwohner des Zoos von Milwaukee stören, wurden die rund 2.000 Tiere am Samstag unter Hausarrest gestellt. Der Startplatz für die Parade lag direkt neben den Zoo-Gehegen.

 
 
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