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8. März 2007, 09:56 Uhr

Das kleine Knuffelchen

Renaults Mini ist wieder da. Der neue Twingo ist innen größer, als er von außen aussieht. Mit wenigen Handgriffen wird er zum flexiblen Lastesel und hält ein paar frische Design-Ideen parat.

Kaum ein Kleinwagen ist so beliebt wie der Renault Twingo. Nun bekommt er ein neues Äußeres© Hersteller/Press-Inform

Als 1993 der Renault Twingo auf den Markt kam, war er erfrischend anders. Wegen seiner kompakten Abmessungen und des günstigen Preises wurde er zum Lieblingsgefährt allein erziehender Mütter oder zum unproblematischen Zweitwagen gestresster Pendler. Und abgesehen vom Ford Fiesta oder Opel Corsa gab es nur wenige Kleinwagen, die eine so beliebte Studenten-"Karre" waren wie der Twingo. Insgesamt verkaufte Renault seinen Winzling 2,4 Millionen mal. Kann die neue Generation an diesen Erfolg anknüpfen?

Das erste Probesitzen im 3,6 Meter langen Twingo hinterlässt einen positiven Eindruck. Fahrer und Beifahrer haben reichlich Platz, sogar hinten sitzt es sich ganz bequem. Die großen Seitenscheiben sorgen auch auf der Rückbank für schöne Ausblicke. Das Cockpit ist peppig gestaltet, runde Formen bestimmen das Bild. Auf Wunsch lässt sich der Innenraum noch weiter individualisieren - das dürfte nicht zuletzt die Studenten freuen. Der Becher-Halter für den extra starken Kaffee nach einer durchzechten Nacht ist noch nichts Besonderes. Entfernt man den Halter allerdings, kann man stattdessen eine "Organizer-Box" platzieren. Dort finden Handys oder Parkscheine ebenso Platz wie Stifte (zum Mitschreiben bei einer interessanten Vorlesung) oder MP3-Player (zum Ablenken bei einer langweiligen).

"Gras-Matte" wird mit geliefert

Anstelle des Aschenbechers können Studentinnen eine Make-Up-Box installieren und sich noch schnell für die BWL-Vorlesung hübsch machen. Außerdem gibt es eine "Gras-Matte". Das ist nicht das, was Sie vielleicht denken, sondern eine spezielle Ablage fürs Armaturenbrett, die aus einer Matte mit langen Noppen besteht. Dort findet Kleingeld und allerlei anderer Krimskrams während der Fahrt festen Halt.

Außergewöhnlich in dieser Fahrzeugklasse ist die Ladekapazität des Twingo. Bei umgelegter Rückbank stehen mehr als 950 Liter zur Verfügung. Außerdem kann man statt der Rückbank auch zwei Einzelsitze ordern. Die lassen sich dann auf einer Länge von 220 Millimetern verschieben, um den Gepäckraum variabel zu vergrößern. Die Lehne des Beifahrersitzes lässt sich komplett umklappen. Dann hat man entweder eine Arbeitsfläche, auf der Studenten noch schnell an der Ampel die nächste Vorlesung vorbereiten können, oder eine Lademöglichkeit für bis zu 2,15 Meter lange Gegenstände.

Preis dürfte unter 11.000 Euro liegen

Ob der Preis des neuen Twingo für Studiengebühren-geplagte Studenten ohne dicke Finanzspritze von den Eltern erschwinglich ist, lässt sich noch nicht sagen. Die Zahlen geben die Franzosen noch bekannt. Der billigste Renault Clio ist für rund 11.000 Euro zu haben, der Basis-Twingo dürfte deutlich darunter liegen. Fest stehen schon die Motorvarianten (drei Benziner mit 60, 75 und 100 PS sowie ein Diesel mit 70 PS) sowie die Ausstattungslinien - satte sechs Versionen gibt es für den Twingo. Los geht es mit den einfachen "Access und "Authentique"-Varianten, der sportlichste und optisch auffälligste Twingo ist der "GT". Top-Modell der Baureihe wird der "Initiale". Er hat unter anderem Licht- und Regensensor, Einparkhilfe, Tempomat, Nebelscheinwerfer und Lederausstattung an Bord.

Sebastian Viehmann/Press-Inform
 
 
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