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Nieder-Bayer

Mit dem kleinen Einser will BMW ab Herbst den Marktführer VW Golf in der Kompaktklasse überholen.

Diesen Konkurrenten brauchen die Volkswagenmanager so dringend wie ein Loch im Kopf. Schlimm genug, dass sich der Golf V nur mit angezogener Handbremse verkauft und dass Erzrivale Opel ihm mit dem neuen Astra die Marktführerschaft endlich abluchsen will. Und da kommt ab Herbst auch noch BMW mit einem Kompaktmodell, dem Einser.

Das Konzept ist wie gehabt bei den Kompakten, jedenfalls auf den ersten Blick: Karosse mit kurzen Überhängen hinten und vorn, Frontmotor, vier Türen, große Heckklappe. Genauer betrachtet gibt es jedoch einen großen Unterschied zu den Wettbewerbern - der BMW hat Heckantrieb. Das ist in der Klasse unüblich, in der angetriebene Vorderräder seit drei Jahrzehnten für Kurvengierigkeit stehen. Seit es den Golf eben gibt, nach dem ab 1974 eine ganze Autokategorie genannt wird.

Auch BMW hatte beim Einser ursprünglich an Vorderradantrieb gedacht. Das war noch zu Zeiten, als man in München die britische Marke Rover besaß und der Einser bereits in Planung war. Strategischer Ansatz des Zukaufs 1994: Mit Rovers komplett frontgetriebener Modellpalette wollten die Bayern den Einstieg in diese Antriebsart wagen.

Dass es anders kam, ist den Ingenieuren zuzuschreiben, die sich gegen die Kostenkommissare durchsetzten. Die hatten keinen Heckantriebler gewollt, weil diese Bauart allein schon wegen der zusätzlichen Kardanwelle für die Kraftübertragung teurer wird. Doch am Ende stach das Argument der Techniker, und seitdem erinnert auch Firmen intern nichts mehr an die Malaise mit Rover: Nur Hinterradantrieb sei BMW-like. Dass das stimmt, zeigte sich bei einer Probefahrt des stern vorige Woche auf dem BMW-Testgelände im südfranzösischen Miramas. Der Wagen fährt sich dank der günstigen Gewichtsverteilung (50 : 50) sowie einer höchst präzisen Lenkung wie ein Gokart und bleibt in schnellen Kurven stets stabil auf Kurs.

Das 4,23 Meter lange Auto (Golf: 4,20 Meter) gibt es wahlweise mit diesen Motoren: zwei Vierzylinder-Benziner (1,6- und 2,0-Liter) mit 115 und 150 PS sowie zwei 2,0-Liter-Turbodiesel mit 122 oder 163 PS. Serienmäßig sind unter anderem ein elektronischer Schleuderverhinderer, eine Notbremsunterstützung sowie Front-, Seiten- und Kopfairbags für alle Plätze.

Die Grundausstattung enthält ferner ein Detail, das dem Wagen den Hauch des Exklusiven verleihen soll: Gestartet wird nicht mit einem Zündschlüssel, sondern per Druckknopf á la Aston Martin.

Harald Kaiser/print

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