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Was Sie über den Blitz-Marathon wissen müssen

Bitte lächeln: Am Donnerstag startet der bundesweite Blitz-Marathon. 24 Stunden lang will die Polizei gegen Verkehrssünder vorgehen. Wo stehen die Radarfallen? Was droht den Rasern? Ein Überblick.

  Eine Polizistin misst in Hannover die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern mit einem Lasermessgerät.

Eine Polizistin misst in Hannover die Geschwindigkeit von Verkehrsteilnehmern mit einem Lasermessgerät.

Abzocke? PR-Aktion? Bahnbrechendes Projekt für die Verkehrssicherheit? Am Donnerstag wird ein Großaufgebot der Polizei beim ersten bundesweiten Blitz-Marathon Temposündern auf der Spur sein. 24 Stunden lang. Die Großaktion soll dafür sorgen, dass das Verhalten der Autofahrer nachhaltig verändert wird. Die wichtigsten Details zum Radarfallen-Festival:

Ausgebremst wird ab Donnerstag 6 Uhr. Die Aktion läuft bis Freitagfrüh, ebenfalls 6 Uhr. Rund 15.000 Polizisten werden bundesweit an 8600 Stellen im Einsatz sein. Eine Extrawurst gibt es für die Bayern, da wurde die Aktion auf eine ganze Woche ausgeweitet. NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hatte vorab versprochen, man wolle nicht "still und heimlich hinterm Busch blitzen". In Hamburg und Nordrhein-Westfalen durften die Bewohner sogar mitentscheiden, wo die Radarfallen eingesetzt werden sollen. Allein in Hamburg sind 1964 E-Mails und 638 Anrufe ausgewertet worden. Fast alle Bundesländer geben einen genauen Überblick über die Straßen, in denen geblitzt wird.

Kontrollpunkte der einzelnen Länder

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Schleswig-Holstein

Die restlichen Länder wollen die Standorte der Radarfallen im Laufe des Tages veröffentlichen.

In Nordrhein-Westfalen gab es bereits viermal 24-stündige Tempokontrollen. Daten aus Städten wie Köln und Dortmund legten nahe, dass die Autofahrer ihr Tempo seit Beginn der Aktionen in NRW gedrosselt hätten, so der NRW-Innenminister. Auch sei die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten seit 2012 überdurchschnittlich stark gesunken. Die NRW-Opposition belächelte die Aktion als "PR-Gag des Ministers".

Was passiert nach dem Blitz?

Die Strafe für den Verkehrssünder richtet sich nach der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung und ob innerorts oder außerhalb geschlossener Ortschaften aufs Gaspedal gedrückt wurde. Bei bis zu 20 km/h gibt es nur ein Verwarngeld. Darüber drohen Bußgelder, Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister und Fahrverbote. Finden Sie hier eine Punkteübersicht aus dem Bußgeldkatalog. Ab Mai 2014 soll sich das Punktesystem ändern.

Der ADAC begrüßt die Aktion unter Vorbehalt: "Wichtig ist, dass die Polizei unmittelbar nach dem Verstoß aufklärt und informiert. Wenn den Verkehrssünder erst Wochen später ein anonymer Bußgeldbescheid erreicht, hat dies erfahrungsgemäß kaum nachhaltige Wirkung", erklärt ADAC-Präsident Peter Meyer.

Inzwischen habe sich der 24-Stunden-Blitz-Marathon zum internationalen Exportschlager entwickelt. Im Kampf gegen zu schnelles Fahren geht die Polizei jetzt auch in Finnland, Portugal, Polen, Irland, Niederlande, Luxemburg und Australien mit Großeinsätzen nach nordrhein-westfälischem Muster gegen Raser vor.

kmi

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