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Der Letzte könnte der Erste sein

Sie galten als die Lösung zur Mobilisierung von Chinas Massen, heute findet man kaum E-Autos auf der Shanghai Automesse. Ausnahme: Der Denza, der nicht zufällig an die B-Klasse von Mercedes erinnert.

Von Jan Boris Wintzenburg, Shanghai

  Der Denza bei seiner Präsentation auf der Shanghai Motorshow

Der Denza bei seiner Präsentation auf der Shanghai Motorshow

Das Auto, das da auf die Bühne rollt sieht noch ziemlich unfertig aus: Blaue Karosserie mit wirren schwarzen Streifen, keine Scheinwerfer und da, wo sonst die Heckscheibe sitzt, gähnt ein Loch. Der neue Denza, ein Gemeinschaftsprojekt von Mercedes Benz und dem chinesischen Elektroauto-Spezialisten BYD, braucht noch viel Feinschliff.

Aber hier auf der Automesse in Shanghai, die diese Woche ihre Tore für Millionen Autobegeisterter Chinesen geöffnet hat, wollen die ungleichen Partner, der Erfinder des Automobils und ein keine 20 Jahre alter Batterie-Konzern, auch nur demonstrieren, dass sie noch nicht aufgegeben haben.

Vor drei Jahren startete ihr Projekt mit einer Unterschrifts-Zeremonie im Daimler-Tower in Beijing. Daimler-Boss Dieter Zetsche und BYD-Chairman Wang Chuan-fu unterzeichneten einen Vertrag, um gemeinsam ein Elektroauto für China zu entwickeln. Wang war damals einer der reichsten Chinesen und BYD der Aufsteiger am Autohimmel Chinas. Deutsche Auto-Erfahrung trifft chinesischen Unternehmergeist: Die neue Marke Denza war geboren.

Der Denza rollt weiter

Von der Euphorie ist einiges verflogen: Das "neue" Auto basiert technisch auf der A-Klasse und bekommt BYD-typische Eisenphosphat-Akkus, keine Lithium-Ionen Zellen der neuesten Generation. So will es die chinesische Regierung. BYD ist nach einem Unfall mit einem Batterieauto angeschlagen. Der Absatz kriselt. Chairman Wang steht deswegen auch nicht mehr so weit vorne auf der Liste der reichsten Chinesen. Und der Chinesische Staatsapparat rudert heftig zurück, was die Förderung der Elektromobilität angeht. Folgerichtig haben im schnellen China fast alle Hersteller reagiert und die vor zwei Jahre noch überall zu findenden E-Mobile gar nicht erst auf ihre Stände gerollt.

Nur der Denza rollt weiter: Die Versuchsmodelle mit den schwarzen Streifen haben schon über 250.000 Testkilometer abgespult. Eine Million sollen es mal werden. Das viertürige Alltagsauto mit reichlich Platz soll das sicherste und zuverlässigste Elektroauto Chinas werden. Um diesen Anspruch zu erfüllen, wird nach Mercedes-Maßstäben gefahren, geschleudert und gecrasht – was ob der Fülle der Versuchsanordnungen bei den chinesischen Partnern immer wieder für Verwunderung sorgt.

Schon in sieben Monaten soll der Denza dann auf der Automesse in Guangzhou präsentiert werden. Über 200 Kilometer Reichweite zu einem attraktiven Preis sollen dann drin sein. Ob das reicht, um beim Verkaufsstart 2014 wirklich viele Autos zu verkaufen, bezweifeln offenbar auch einige Denza-Manager. Sie setzen vielmehr darauf, dass sich der chinesische Staatsapparat wieder eines Besseren besinnt und E-Autos fördert: Durch Verkaufsprämien oder Fahrverbote in Innenstädten für Verbrennungsmotoren.

Langer Atem könnte sich auszahlen

Angesichts der Bevölkerungsdichte in vielen Regionen – 2025 sollen 70 Prozent der 1,3 Milliarden Chinesen in Städten leben – erscheint das nicht unwahrscheinlich. Schon heute werden Zulassungen für Neuwagen in Städten wie Peking verlost. E-Autos dagegen könne man direkt anmelden, erklärt Jörg Prigl, bei Mercedes zuständig für die Kompaktautos.

Käme es so, dann hätte sich der lange Atem von Daimler und BYD ausgezahlt: Dann wären die Letzten auf der Messe, die Ersten am Markt.

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