Ein guter Sommerreifen kann im Ernstfall Unfälle verhindern. Der ADAC stellte im Test teilweise extreme Unterschiede fest. Entscheidend ist aber auch, wann die Reifen aufgezogen werden.
Das Video im Wortlaut: Sommerreifen-Test beim ADAC: 38 Modelle der Mittel- und Kompaktklasse hat sich der Automobilclub dieses Jahr vorgenommen. Mehr...
Das Ergebnis war mehr als zufriedenstellend: Fast die Hälfte der getesteten Fabrikate erreichte die Bestnote "besonders empfehlenswert". Nur vier Reifen fielen mit einem "mangelhaft" durch. Das allgemeine Qualitätsniveau bei Sommerreifen stieg damit so stark an, dass die Tester ihr Notensystem in Zukunft nach oben erweitern wollen. ADAC-Reifenexperte Thomas Kroher warnte aber auch vor den Gefahren der mangelhaften Produkte. O-TON ADAC-REIFENEXPERTE THOMAS KROHER "Also wichtig ist zum Beispiel das Fahrverhalten auf trockener Fahrbahn, da testen wir Bremsen. Bei Bremsen gibt es sehr wohl Unterschiede, aber die sind nicht ganz so krass wie auf Nässe. Auf Nässe haben wir sehr große Unterschiede, das kann teilweise bis zu zwanzig Meter ausmachen." Getestet wurden Reifen für Kompakt- und Mittelklassefahrzeuge. Kriterien waren Fahrverhalten, Kraftstoffverbrauch und Verschleiß. In der großen Dimension ist kein Modell durchgefallen, die besten Noten erhielten Reifen von Continental und Goodyear. Bei den kleineren Reifen scheiterten vier Sommerreifen auf nasser Fahrbahn. Größter Verlierer war der Sailun Atrezzo, der sowohl auf trockener als auch nasser Fahrbahn nicht überzeugen konnte. Den Wechsel auf Sommerbereifung sollten Autofahrer dieses Jahr nicht zu früh ansetzen. O-TON ADAC-REIFENEXPERTE THOMAS KROHER "Ostern ist normalerweise der richtige Zeitpunkt zu wechseln, um dann im Oktober auf Winterreifen zu wechseln. Dieses Jahr zum Beispiel ist Ostern relativ früh. Von daher würde ich einfach sagen, lieber einen Monat noch länger Winterreifen fahren." Spätestens Ende April sollten dann aber Sommerpneus montiert werden. ORT: MÜNCHEN, DEUTSCHLAND Schließen
Der schönste WVW wurde gründlich überarbeitet, Glubschaugen und Chromlatz sind Vergangenheit. Entfernt wurde auch der Name "Passat" – er klang zu sehr nach Biedermann.
VW Passat CC 1.8 FSI Vertreter-TräumeDer VW Passat gilt gemeinhin als Dienst- oder Firmenwagen, meist mit Diesel und Sparausstattung aber ohne jeden Charme. Doch es geht auch eleganter. Der Passat CC ist ein Augenschmeichler mit Alltagsqualitäten.