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Angetrieben vom Ansturm auf Luxusautos vor allem in China, den USA und Deutschland hat der Sportwagenbauer Porsche ein glänzendes Startquartal hingelegt. Sowohl Umsatz als auch operativer Gewinn erreichten zwischen Januar und Ende März neue Rekorde.
Fast hätte er sein Ziel erreicht und als Held der Autobranche dagestanden. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wollte Europas größten Autokonzern Volkswagen schlucken. Doch die geplante Übernahme ist gescheitert. Weil einst Wiedeking den Deal ausheckte, muss der erfolgsverwöhnte Manager jetzt wahrscheinlich gehen.
Der Porsche Panamera soll ein Alleskönner werden: komfortabel wie eine Luxuslimousine, schnell wie ein Sportwagen, geräumig wie eine Familienkutsche. Ein stern-Team hat den Reifeprozess des ambitionierten Milliarden-Projektes über zwei Jahre begleitet.
Aus Gründen des Umweltschutzes will Porsche offenbar einen Gang zurückschalten und plant für die nächste Generation der Modelle Boxster und Cayman einen Vierzylinder-Turbomotor als Basismotorisierung.
Zwar peilt der Sportwagenbauer Porsche keinen Zusammenschluss mit VW an, dennoch wird die Porsche AG mit den Anteilen am Wolfsburger Autohersteller zu einer neuen Holdinggesellschaft gebündelt. Eine echte Heirat bleibt für die Zukunft aber nicht ganz ausgeschlossen.
Porsche hat gute Gründe, sich stärker an VW zu beteiligen. Einer davon heißt Ferdinand Piech: Der Porsche-Enkel und Ex-VW-Chef will seine Macht absichern. Noch wichtiger aber ist für Porsche die technische Kooperation. Die Stuttgarter brauchen die VW-Entwicklungsabteilung.
Porsches Geländewagen Cayenne liegt in der Gunst der Autodiebe ganz oben. Von 1000 Luxusfahrzeugen wechselten 16 unfreiwillig den Besitzer. Doch auch der Trabi hat es den Autoknackern angetan.
Bei Volkswagen ist der Streit über den Aufsichtsrat beigelegt. Der Vorstandschef des neuen VW-Großaktionärs Porsche, Wendelin Wiedeking, zieht sofort in das Kontrollgremium ein. Ferdinand Piech hat das Nachsehen.
Mitgliedern des VW-Aufsichtsrats bereitet die Doppelrolle von VW-Aufsichtsratschef Wolfang Piech Sorge: Da er auch im Aufsichtsrat von Porsche sitzt, befürchten sie die totale Kontrolle - und wollen Piech aus dem Amt drängen.
Der Sportwagenhersteller Porsche will Hauptaktionär des mehr als zehn Mal größeren Volkswagenkonzerns werden und so eine feindliche Übernahme des Wolfsburger Autobauers verhindern.
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