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Der Insolvenzverwalter des Autobauers Karmann lässt sich seine Arbeit einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Millionensumme vergüten.
Erleichterung in und um Osnabrück: Der Volkswagen-Konzern will Teile des insolventen Autozulieferers Karmann übernehmen und plant ein neues Fahrzeugprojekt. Dabei setzt VW offenbar auf das Knowhow der Karmann-Mitarbeiter. Ihre Jobs scheinen gesichert, neue kommen wohl hinzu.
Der ohnehin schon größte Autobauer Europas wächst weiter: Nach einer Entscheidung des Aufsichtsrates steht die Übernahme von Porsche durch Volkswagen unmittelbar bevor. Zudem wollen die Wolfsburger den kriselnden Zulieferer Karmann übernehmen. Es wären die Marken zehn und elf unter dem VW-Dach.
Die deutsche Autoindustrie konzentriert sich zunehmend auf alternative Antriebe. "Wir wollen bis 2020 zum Leitmarkt für Elektromobilität werden", heißt die Divise. Nun zeigt der insolvente Autozulieferer Karmann sein erstes E-Auto. Der Prototyp ist die Basis für ein neues Geschäftsmodell der Osnabrücker Traditionsfabrik.
Nach dem Insolvenzantrag am Mittwoch schien die Traditionsmarke Karmann unrettbar verloren, einen Tag später gibt es wieder Hoffnung. Der Insolvenzverwalter will das Unternehmen zahlungsfähig machen. Unsicher ist, wie viele Arbeitsplätze der Pleite zum Opfer fallen werden.
Und wieder schlittert ein deutsches Traditionsunternehmen in die Pleite: Der auf Cabrios spezialisierte Autobauer Karmann hat Insolvenz angemeldet. Der IG-Metall zufolge müssen fast 3500 Mitarbeiter in Deutschland um ihre Arbeitsplätze bangen.
Insovlenzverwalter bei Karmann sieht durch den Insolvenzantrag eine Chance für das Traditionsunternehmen.
Mit einem großen Konzernumbau rüstet sich Volkswagen zum Angriff auf Marktführer Toyota - und investiert in den nächsten drei Jahren mehr als 25 Milliarden Euro. Auch Porsche und Karmann gehören bald zur VW-Familie. Doch reibungslos fielen die Entscheidungen dafür offenbar nicht.
Der insolvente Autozulieferer Karmann zeigt sein erstes E-Auto. Der Prototyp ist die Basis für ein neues Geschäftsmodell der Osnabrücker Traditionsfabrik.
Schlechte Nachricht für die deutschen Basketballer: Zur Europameisterschaft in Polen müssen sie ohne ihren besten Spieler reisen. Dirk Nowitzki sagte seine Teilnahme ab.
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Karmann ist eine Automobil- und Karosseriebaufirma mit Hauptsitz im niedersächsischen Osnabrück. Neben der Fertigung und Entwicklung von Gesamtfahrzeugen, insbesondere von Cabriolets und Coupés auf Basis von Fahrzeugen anderer Hersteller, erstellt Karmann hauptsächlich Dachsysteme und Großwerkzeuge für andere Fahrzeughersteller. Weltweit hatte die Karmann-Gruppe 2007 ca. 7.000 Mitarbeiter, neben dem Hauptsitz in Deutschland sind weitere Standorte in Plymouth, Cuautlancingo, Vendas Novas, Zary...