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An den Start geht der A8 zunächst mit zwei überarbeiteten Achtzylinder-Motoren, einem 4,2-Liter-Benziner (FSI-Direkteinspritzer) mit 372 PS (zuvor 350 PS) und einem gleich großen Diesel mit 350 PS (zuvor 326 PS). Beide sind nicht nur mit einem neuen Achtgang-Automatikgetriebe gekoppelt, sondern auch wesentlich effizienter als ihre Vorgänger. Das Werk verspricht 9,4 Liter, was einem CO2-Ausstoß von 219 Gramm entspräche. Damit wäre der A8 FSI genauso sparsam wie der BMW-Siebener-Hybrid, und dies sogar ohne Stopp-Start-Funktion (folgt später). Beim TDI-Achtzylinder soll der Verbrauch bei 7,6 Liter liegen, entsprechend 199 Gramm CO2 pro Kilometer. Laut Stadler sind das gegenüber dem Vorgänger 20 Prozent weniger. Preislich beginnt der FSI bei 89 300 Euro, der TDI bei 90 800 Euro.
Im Sommer 2010 folgt dann ein Dreiliter-TDI (ab 72 200 Euro). Der 250 PS und 550 Nm starke Diesel-V6 verfügt über den gleichen Achtgangautomaten, eine Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation) und eine Stopp-Start-Einrichtung. So sollen mit Frontantrieb ein Verbrauch von 6,0 Liter und ein CO2-Ausstoß von 159 Gramm pro Kilometer möglich sein. Auch einen Benziner-Sechszylinder will Audi im A8 bis Ende 2010 nachreichen. Das Dreiliter-Turbo-Triebwerk (TFSI) mit 290 PS wird den ehemaligen 2,8- und 3,2-Liter-V6 ersetzen und kommt ebenfalls in Kombination mit Frontantrieb. Krönung der Audi-Motoren bleibt der bekannte Sechsliter-W12, der allerdings auf Direkteinspritzung (FSI) umgebaut wurde und somit die geforderte Abgasnorm Euro 5 einhält. Optisch erhält der ausschließlich als Langversion (5,26 Meter) angebotenen Zwölfzylinder-A8 ein bisschen mehr Chromzierrat. "Besonders die Asiaten mögen so etwas", weiß Designchef Stefan Sielaff.
Obwohl BMW und Mercedes bereits einen Hybrid in ihren Luxus-Linern anbieten, muss Audi bei diesem Thema seine Öko-Kunden vertrösten. Erst 2011 will man damit kommen. Dann jedoch richtig. Denn während die Münchener und Stuttgarter auf Mild-Hybrid setzen, also nicht rein elektrisch fahren können, setzt Audi ausschließlich auf die Full-Hybrid-Technik, wie sie beispielsweise auch Lexus anbietet. Der A8 Hybrid fährt mit seiner Lithium-Ionen-Batterie (1,5 kWh) rund zwei Kilometer und bis zu Tempo 80 emissionsfrei mit Strom. Einen Hybrid-A8-Prototyp wollen die Ingolstädter im März auf dem Genfer Autosalon präsentieren. Sehr überzeugt ist man allerdings von der teuersten Art, Sprit zu sparen nicht. "Wir machen das, weil der Kunde dies von einer Marke wie Audi erwartet", sagt Entwicklungschef Michael Dick, "wirtschaftlich aber ist es Blödsinn. Ein Hybrid ist teuer und verbraucht mehr als ein gleichstarker Diesel."