13. April 2008, 10:11 Uhr

Furiosa Alfa

Die Alfisti hatten gewählt: "Furiosa" solle der neue kleine Alfa heißen. Doch die Chefs bei Alfa haben anderes beschlossen: "Mi" soll an Milano, "To" an Torino erinnern. Furios dürfte der Alfa MiTo trotzdem werden.

Der Alfa Romeo MiTo soll Vergangenheit und Zukunft der Marke verbinden©

Der sportlich-knuffige kleine Alfa soll mit einer Länge von 4,06 Meter, einer Breite von 1,72 Meter und einer Höhe von 1,44 Meter vor allem im Kundenstamm von Mini & Co. wildern, wenn er im Sommer diesen Jahres zunächst in seinem Heimatland Italien auf den Markt kommt. Ob sich die Verantwortlichen bei Alfa allerdings mit dem nicht gerade emotional bewegenden Kunstnamen "Mi.To" einen großen Gefallen tun, wird sich zeigen. Namen mit Punkt oder Apostroph im Namen haben gerade Konjunktur - sie sollen nicht nur klingen, sondern auch aussehen.

"Alfa Mi.To" soll die Vergangenheit und Zukunft der Marke verbinden, sagt Alfa. "Mi" steht dabei für Milano (Mailand), die Stadt, in der die Formen des kompakten Sportwagens gezeichnet worden sind, und "To" steht für Torino (Turin), die Stadt, in der er gebaut werden soll.

Serienmäßige Sicherheitsmerkmale

Als erstes neues Modell nach dem Alfa 8C Competizione übernimmt der Alfa Mi.To verschiedene Merkmale von ihm. Dazu gehören die Form der rahmenlosen Seitenscheiben, der dreigeteilte Lufteinlass im vorderen Stoßfänger und die charakteristische Form der Scheinwerfer, "bei denen ein mehrfarbiger, mit einem speziellen Verfahren behandelter Rahmen den herausfordernden Ausdruck der Frontpartie akzentuiert", wie Alfas Presseabteilung schreibt. Das Heck wir geprägt von den runden Rückleuchten und einem markanten Doppelrohrauspuff. Im Innenraum sind Sportsitze die folgerichtige Wahl.

Auch technisch soll der Mi.To Vorreiter sein. So bietet er eine (DNA getaufte) vernetzte Fahrdynamikregelung mit Zugriff auf Motor, Getriebe, Lenkung und Fahrwerk. Der Fahrer kann zudem eines der drei Fahrprogramme Dynamic, Normal oder All Weather wählen und den Wagen so auf die jeweiligen Gegebenheiten und Vorlieben abstimmen. Dazu kommen serienmäßige Sicherheitsmerkmale wie das elektronische Stabilitätsprogramm VDC oder eine Karosseriestruktur, die laut Alfa auf die Bestbewertung im bevorstehenden Euro NCAP-Crashtest ausgelegt ist.

Vier Benzin- und Dieselmotoren, alle mit Turbo gepuscht, sollen zur Markteinführung des Alfa Mi.To ein Leistungsspektrum von 90 bis 155 PS abdecken. Basistriebwerk ist der bekannte 1,3-Liter-Turbodiesel, Top-Motor zunächst der 1,4-Liter-Turbobenziner. Weitere Antriebsvarianten sollen später folgen, darunter zum Beispiel ein 1,8-Liter-Turbobenziner mit 230 PS in einer GTA-Version.

Jürgen Wolff / pressinform
 
 
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