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Die einst so stolze Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise: Chrysler ist pleite, General Motors fast, und Opel steht am Abgrund. Ist der Mythos Auto am Ende? Im stern.de-Interview spricht Bernhard Mattes, Ford-Chef in Deutschland, über die Zukunft der Branche, sein Verhältnis zum vermeintlichen Retter Staat und das Verhalten von Automanagern.
Das 40-millionste Auto von Ford in Deutschland ist am Freitag in Köln vom Band gerollt. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sagte in einer Feierstunde in der Montagehalle des Stammwerks: "40 Millionen Ford-Autos sind ein herausragender Unternehmenserfolg."
Autos von der Stange sind out. Selbst bei Kleinwagen gibt es immer mehr Extras und Möglichkeiten zur Individualisierung. Die Hersteller freut es: So können sie magere Gewinnmargen aufbessern.
Gute Nachrichten aus der schwer angeschlagenen Autobranche - und das auch noch von einem US-Hersteller: Ford wird in Deutschland 200 Millionen Euro investieren und gibt damit ein Bekenntnis zum Standort Köln ab. Dort hatten die Beschäftigten zuletzt arg gezittert.
Der endgültigen Verabschiedung der Kfz-Steuerreform dürfte nichts mehr im Wege stehen: Bund und Länder haben ihren Zwist über die Neuregelung der Kfz-Steuer ausgeräumt. Bis zuletzt umstritten war der Finanzausgleich bei der Übertragung der Steuerhoheit auf den Bund.
Ford hat in den ersten fünf Monaten 2001 den Marktanteil in Deutschland um 1,5 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent erhöht. Das Absatzplus wurde gegen den Markttrend erzielt, da die Autoindustrie im selben Zeitraum ein Minus von fünf Prozent erleiden musste.
In einem über Jahre stagnierenden Automarkt müssen Hersteller mittlerweile zu anderen Mitteln der Verkaufsförderung greifen, als immer neue Rabatte zu gewähren. Eine weitere Möglichkeit sehen Unternehmen im Billigauto.
Vorne gewachsen, hinten gestutzt: der neue Focus fährt im Coupé-Look vor. Dabei ist er ein echter Mehrwerter: Unter einer ansprechenden und soliden Schale steckt ein Wagen, der viel fürs Geld bietet.
Zehn Autos unter 10.000 Euro mit den wichtigsten Daten im Überblick.
Der schwer angeschlagene Autokonzern Ford hat 2006 wegen der geschäftlichen Misere in Nordamerika einen Rekordverlust von fast zehn Milliarden Euro verbucht. Der neue Konzernchef will das durch Entlassungen und Fabrikschließungen ändern.
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