Opels neuer Sommertraum

12. März 2013, 19:31 Uhr

Der neue Opel Cascada bietet Eleganz und ein echtes Cabrio-Verdeck. Das Golf Cabrio sieht neben dem großzügigen Opel ziemlich bescheiden aus.

Opel Cascada, Cabrio

Die langgestreckte Gestalt des Cascada orientiert sich an den Cabrios der Mittelklasse.©

Auch, wenn die aktuellen Temperaturen nicht gerade Lust auf eine Fahrt mit offenem Verdeck machen, die Cabriozeit nähert sich mit großen Schritten. Rechtzeitig zum Start in die Freiluftsaison präsentiert die Marke mit dem Blitz im Logo ihren neuesten Spross, den Cascada. Dass Opel trotz der GM-Schwierigkeiten in der Lage ist, funktionierende Autos zu bauen, ist bekannt. Technik und das Fahrwerk im neuen Opel überzeugen auf Anhieb.

Perfekte Stoffmütze

Die erste Taste, die ein Cabriofahrer in seinem neuen Schmuckstück sucht ist die, welche das Stoffverdeck öffnet und schließt. Schnell wird klar, dass die Haube mit beheizbarer Glas-Heckscheibe nicht nur innerhalb von 17 Sekunden öffnet und innerhalb von 19 Sekunden wieder schließt. Sie erledigt das ganze bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Kilometern pro Stunde und per Fernbedienung von außen. Bei geschlossenem Verdeck zeigt sich zudem die Qualität, welche die Rüsselsheimer dem Cascada mit auf den Weg gegeben haben. In der höheren der beiden Ausstattungsvarianten wurde dem Verdeck eine zusätzliche Gewebeschicht verpasst, die für eine stark verbesserte Geräuschdämmung sorgt.

Probleme für Sitzriesen

Den Aufpreis von 3.600 Euro zur Editionsversion macht aber nicht nur das verbesserte Verdeck aus. In der 33.140 Euro teuren Innovationsversion stehen das adaptive Fahrlicht, Polster in einer Stoff- / Ledernachbildung und 18 Zoll große Leichtmetallfelgen zur Verfügung. Die Sitze sorgen für einen guten Seitenhalt und die Möglichkeit auch über längere Strecken schmerzfrei zu fahren. Dies gilt allerdings nicht für Sitzriesen, da der Fahrersitz sich nur minimal in der Höhe verstellen lässt und somit ein unangenehm hohes Sitzgefühl vermittelt. Es befinden sich zwar auch bei 1,90 Meter großen Fahrern noch ein paar Zentimeter Luft zwischen Kopf und Verdeck, doch der Blickwinkel führt nur sehr knapp unterhalb des oberen Fensterholms vorbei.

Fahrzeug für den eleganten Ausflug

Überzeugen kann der 1,6 Liter große Vierzylinder-Turbo-Benziner. Mit seinen souveränen 125 kW/170 PS, die durch ein manuelles Sechsgang-Getriebe im Zaum gehalten werden, stehen dem Fahrer und seinen bis zu drei Mitfahrern ausreichende Antriebskräfte zur Verfügung. Das maximale Drehmoment von bis zu 260 Newtonmetern greift auf Geheiß des rechten Fahrer-Fußes sofort an der Vorderachse an und treibt den Cascada innerhalb von 9,6 Sekunden bis Tempo 100. Bei 222 Kilometern pro Stunde ist Schluss. Doch das 4,70 Meter lange, 1,84 Meter breite und 1,44 Meter hohe Cabriolet bietet sich viel mehr für einen gemütlichen Landstraßenausflug als für eine Tempohatz auf der Autobahn an. Wobei besonders dort die Frontkamera der zweiten Generation für eine nochmals erhöhte Sicherheit sorgt. Denn die Abstandsanzeige, welche den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug im Instrumentendisplay in Sekunden anzeigt, kann nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel vor Bußgeldern schützen.

Basisfahrwerk genügt

Verzichtet werden darf hingegen auf das 980 Euro teure FlexRide-Fahrwerk. Die wählbaren Fahrmodi Standard, Sport und Tour unterscheiden sich kaum spürbar voneinander und auch das Basisfahrwerk bietet eine angenehme Dämpfung. Zu einer angenehm gedämpften Ausfahrt gehört natürlich auch eine defensive Fahrweise. Im Zusammenspiel mit dem ruhigen Gasfuß des Fahrers und der Basismotorisierung inklusive Start-Stopp System kann ein Verbrauch von 6,3 Litern realisiert werden. Für den Picknick-Korb und eine große Decke ist im bei offenem Verdeck 280 Liter fassenden Kofferraum Platz genug. Sollte die hintere Rückbank leer und somit umklappbar sowie das Verdeck geschlossen sein stehen bis zu 750 Liter zum Beladen bereit. Jetzt fehlt nur noch die Sonne für ein nahezu perfektes Cabriogefühl. Der Sommer kann beginnen.

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