Der MiniVan, der in allem maxi wirkt, ist ein Wagen von unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten. Das galaktische Straßen-Shuttle verführt durch eine elegante Karosserie.

Reisen, nicht Rasen.© Chrysler
Der Mini-Van, der in allem maxi wirkt, ist der Wagen der unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten. Das galaktische Straßen-Shuttle verführt durch die elegante Karosserie und lässt sich gleichermaßen als Familien- und Freizeitauto, als Transporter und als Großraum-Reisewagen für Langstrecken nutzen.
Der Kleinwagen-Fahrer denkt bei "Innenraum" in seinen gebückten "Winz-Winz-Verhältnissen" an ein Räumchen mit Sardinen-Büchsen-Appeal. Wenn der Nebenmann den Pulli auszieht, hat der Nachbar den Ellenbogen unter der Nase. Schrecklich. Damit so ein Kleinpilot die Philosophie des Grand Voyagers versteht, sollte man Raum erst einmal so lesen: R-A-U-M. Tipp: Denken Sie dabei an kein Fahrzeug, denken Sie an eine Hotel-Suite.
Innenraum - es kommt darauf an, was man damit macht. Und beim Grand Voyager ist vieles machbar. Was beim Einsatz als rollendes Party-Modell möglich sein kann, werden die fahrzeughaltenden Eltern im Einzelnen nicht wissen wollen. Nur soviel: Bei seiner Größe ist es nicht nötig, den Wagen nachts überhaupt zu verlassen. Man lässt ihn einfach gleiten, wer will, kann aus der Nacht heraus zusteigen. Fast lautlos lassen die Motoren vor der Bar die seitlichen Schiebetüren aufgleiten. Dann ist der Riese ziemlich cool mit seiner dunkelblauen Haut und den abgedunkelten Scheiben. Mit seiner Größe genießt der Fahrer Respekt auch ohne Spoiler und Spurverbreiterung. Der Grand Voyager misst immerhin 5,09 Meter. Mit bis zu fünf Sitzen sind Reisevorbereitungen mit Streichlisten für die ganze Familie unnötig: Man kann hemmungslos einfach alles in den Wagen packen, wenn man will, auch noch den Lieblingssessel obendrauf. Selbst als Drei-Reiher schrumpft der Kofferraum auf erträgliche 920 Liter bei dachhoher Beladung.