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Da mussten sich die Mädels mal ganz schön am Riemen reißen: Statt Walle-Haar und Lidschatten gab's Bartstoppeln und Socken in die Hosen. Das war für einige zu viel Theater - wo sie doch den emotionalen Höhepunkt der Sendung schon im ersten Akt durchleiden mussten.
Nur langsam entdecken Hersteller von Mobiltelefonen eine neue Zielgruppe: die ältere Bevölkerung. Die will vor allem große Tasten und eine einfache Bedienung.
Laute Trommeln, prächtige Kostüme, sexy Tänzerinnen. Die tollen Tage von Uruguay können es längst mit dem Karneval in Rio aufnehmen, in Sachen Ausdauer haben sie ihn bereits überholt. In Montevideo feiert man ganze 40 Tage lang.
Ffffffffffffffff.......Buchstabe „EFF“. Was gäbe es da, was im Zusammenhang mit Fotos von Relevanz wäre, um es in die alphabetische Liste aufzunehmen? F wie „Fotogemeinschaft“? Über DIE gewisse sich auszulassen wäre eher müßig, weil die Plattform durchaus keine schlechte ist und ursprünglich dem optimistischen heheren Ziel eines Austausches unter Gleichgesinnten folgte. Aber da des Pudels Kern bei Gemeinschaften weniger das Faktum des „geschlossenen, nicht anonymen Verbandes“ ist, sondern der Inhalt per se das „Problem“ dabei darstellt, würde es den Rahmen dieser Veranstaltung hier sprengen über die Irrungen und Wirrungen zwischen den kleinen Knipsameisen dort vor Ort zu referieren. Gar mannigfaltig bunt ist der Strauß voll Melodeien, wenn man die Skurrilitäten, Entgleisungen, Auf- und Abtritte allerlei Individuen mal auflisten würde und vielleicht setz ich mich in den kommenden Wintermonaten mal hin und schreib darüber mal eine heitere Anekdoten-Sammlung. Für mehrere hundert Seiten hab ich jetzt schon Stichworte im Kopf. ABER...wir wollten ja das Foto-Alphabet sinnvoll durch einen weiteren Stichpunkt ergänzen. F wie Fensterbilder. Schwülstig und mit der Axt gezwungen könnte ich nun sagen, dass man sich mal mit dem Fenster zur Seele seines Modells beschäftigen könnte. Augen sagen mehr als 1000 Worte. Esoterik-schwangeres Material überlass ich an der Stelle aber den üblichen Modell-Flüsterern und Schön-Knipsern und wende mich der technischen Gerätschaft zum kontrollierten Licht- und Lufteinlass in bauliche Einrichtungen zu. Nämlich dem Fenster an sich. So sagt z.B. das Zwischennetz-Lexikon Wikipedia dazu : „ ...Fenster haben den Zweck, natürliches Licht in Gebäude zu lassen und gleichzeitig das Innere der Gebäude vor den Einflüssen der Witterung abzuschirmen. Weitere Zwecke können sein, Belüftung zu ermöglichen oder Hinaus- und Hineinsehen zu ermöglichen... “ Was nun so besonders erwähnenswert an einem Fenster als Fotoobjekt sei? Lässt man mal den architektonischen Aspekt aussen vor, finde ich es persönlich den Passus „natürliches Licht“ ziemlich cool. Das mit dem Hinein- und Hinaussehen nimmt man dabei dann auch gerne billigend in Kauf. Darüber hinaus kann man auch schön das Fenster in seiner mehr oder weniger etablierten symbolischen Funktion einfach in ein Bild mit einbinden. Man kann von drinnen nach draussen, von draussen nach drinnen oder durchs geöffnete Fenster fotografieren. Melancholischer Standard sind verregnete Fensterscheiben. Wohlfühloptik verbreitet die tiefstehende Sonne, die einen morgens wachkitzelt oder abends relaxen lässt. Geschlossene Fenster symbolisieren Schutz, aber auch Eingeschlossensein. Naja, ich denke, ich muss die Liste der Allegorien nicht durchhecheln, um verstanden zu werden, oder? Wem dabei auch natürliches Licht zu wenig ist, der kann natürlich auch blitzdingsmäßig nachhelfen. Und sich dann gleich mal mit dem Thema Spiegelung herumbalgen. Ach und eine Sache noch. Wenn es auf klare Sicht ankommt, einfach die Scheiben VORHER putzen, als sich den Wolf am Rechner fummeln ;-) In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Nach kleinem konspirativen „Päuschen“ geht das Buchstaben-Karussell munter weiter, würde ich mal so sagen. „HAAAH“ ist angesagt. Grundentspannt will mir heute nichts bissiges aus den Fingerspitzen perlen, so dass ich mich dem H wie Handy-Bilder widmen mag. Des einen Graus, des anderen Wonne. Gerade mit solch gar lustigen Spielerchen wie sie für das Fummel-Glas-bedeckelte Telekommunikationsgerät aus der Obst-Abteilung zu Hauf feil geboten werden. Der Aficionado des „ÄPP´s“ schwelgt in diversen Untermenüs voller unterschiedlicher Film-Simulatoren in Kombination mit skurrilen Vorschalt-Linsen. Polaroid-Erzeuger oder angeditschte Negativrahmenoptik tummeln sich in dem „Progämmchen“, dessen Name eher an einen Hüftspeck-Wackelband-Automaten aus den Zeiten des Wirtschaftswunders erinnern, denn an eine virtuelle Sammlung unterschiedlichster Kamera-Modelle gepaart mit individuellen Eigenarten verschiedener Zelluloid-Rollen. Den Puristen mittlerweile ein echter Dorn im Auge sind diese Handy-Bilder, die mittels Software in bestimmte Optiken mutiert werden. Der pure Spass am Wiederentdecken der Profan-Fotografie ist es für die Leute, denen der hochtechnisierte Ansatz vieler Pseudoprofis zu wider ist. Warum also nicht schnell mal das „Mobile“ zücken und der Kreativität freien Lauf lassen. Sicher, einige Adobe-Füchse haben Monaten ihres kostbaren Bildschirmhocker-Lebens darauf verwendet, sich eigne Filter und Simulatoren zurecht zu fummeln. Zitronengesichtig schimpfen sie auf den „schnellen Erfolg“ durch nicht selbst erarbeitete Zugänge zu Spass und visueller Spielwiese. Klingt das nach Nest beschmutzen, wenn ich ein Plädoyer FÜR das Rumgedaddel halte? Das mag so erscheinen. Ich nenn es mal „Altersmilde“ und empfehle, die Leute einfach machen zu lassen und ihnen den Spass zu gönnen. Bisweilen tritt das bei diesem oder jenem ein kreatives Potential los, über das man durchaus staunen kann. An anderer Stelle werden „Freaks“ gehyped, weil sie aus Schuhkartons und lichtempfindlichem Gematsche „Placebo-Kameras“ bauen, und damit ihre ganz persönliche Sicht der Dinge demonstrieren. Was soll also falsch daran sein, seinem Spieltrieb zu folgen und die Welt durch das Knopfloch-Objektiv seines Handies zu dokumentieren? Es gibt eben nichts Gutes, ausser man tutes..... In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Brutal und pervers: Im Prozess um den Doppelmord an zwei Jugendlichen in Bodenfelde wird bei der Verlesung des schriftlichen Geständnisses gegen Jan O. kaum ein schreckliches Detail ausgelassen. Die Fakten sind ungeheuerlich.
Es ist doch immer wieder ein Zeichen für taktische Konsequenz, wenn man erst die Propaganda-Keule schwingt, nur um sie selber danach gleich wieder zu zerlegen. So z. B. die Sache mit dem Licht. Also mit der Lichtquelle. Also eigentlich mit der Anzahl. Na, sie wissen schon. Ein-Licht-Hypothese usw..  Wäre ja prinzipiell auch eher langweilig, wenn man sich selber an das hält, was man eben erzählt hat, nicht wahr? Wer jetzt glaubt, ich arbeite mich nun durch die einstelligen Zahlen, nur weil mal Beispiele zu einer und zwei Blitzen kamen, der wird, ich will nicht sagen, enttäuscht, aber zumindest „getoppt“. Nicht kleckern, sondern klotzen ist die Devise. Deswegen nehmen wir nicht 5 Lichtquellen. Nein! Auch nicht 8. Zehn? Weit gefehlt. Im Dutzend waren sie billiger. Ja, 12 ist die Zahl der Wahl. Quasi passend zur Weihnachtsgeschichte. Die 12 Jünger und so.  Naja, aber zurück zum Thema. Deswegen auch gleich etwas vorne weg. Es handelt sich natürlich NICHT um 12 Blitze. Sondern um kleine einzelne Glühlampen. Stichwort Dauerlicht. Comprende? Hintergedanke dabei ist nämlich der, dass man das Licht ja nicht nur als reine Beleuchtung an sich benutzt, sondern gleichzeitig als gestalterisches Element im Bild. Voraussetzung dabei ist im wesentlichen, dass es irgendetwas im Bild gibt, dass entsprechenden „Lichtkonstrukte“ im Wortsinn wiederspiegelt. Sonst sieht man´s ja nich, ne? Sicher könnte man irgendwas mit INS Bild stellen, aber erst mal geht´s um Reflexion. Technisch schnell umsetzbar, denn die gute alte Sonnenbrille tut immer ihre Dienste in dem Zusammenhang.  Wenn jetzt gleich wieder wer mäkelt. Ja, ich weiß, dass in der Brille sich keine 12 Lampen spiegeln. Das sind drei, in einem Dreieck aufgehängte Neonlampen, die man zu allerlei lustigen Formen zusammen fummeln kann, da die Möglichkeit gegeben ist, bis zu 12 Stück aneinander zu stecken. War mir aber damals einfach zu teuer. Deswegen nur drei. Einen ungewohnten Reflex im Auge erzeugt es allemale.  Doch zurück zum Leuchtring. Elektrotechnisch bewanderte Menschen oder gar TÜV-Prüfer mögen nicht so genau hinsehen, da die Konstruktion, naja, sagen wir mal, MIR-Standard hat. Sie erinnern sich? Es gab mal eine russische Raumstation namens MIR. Mit erstaunlich primitiven Mitteln haben die Jungs das Ding überdimensional lange am Leben erhalten. Der Leuchtring stammt quasi von da.  Als Träger diente damals ein Holzring mit einer Innenöffnung von ca. 25 cm. Darauf wurden 12 Lampenfassungen geklöppelt, parallel geschaltet und zur Freude des lokalen Energieanbieters mit 12 40 Watt Glühlampen bestückt. Die satten 480 Watt ballerten gut Strom raus und sorgen für abgefahren Nachbilder auf der Netzhaut. 25 Watt-Lampen haben später den Weg in die Fassungen gefunden, damit die Personen davor nicht ständig die Augen zusammenkneifen mussten. Kommt bei Porträts irgendwie nicht so gut, wa?  Das Schöne bei dieser Dauerlichtvariante war und ist, dass man mit relativ offener Blende fotografieren kann. Ob der geringeren Lichtmenge macht das eh Sinn und in Kombination mit erhöhter ISO-Werte bekommt man besondere Porträts damit hin. Wie der Teufel vorm Weihwasser gibt es Leute, die diese Audi-Beleuchtung in den Augen völlig daneben finden. Denen sei aber nur gesagt, dass glatt gebügelte und wachspuppen-behäutete Blondinen mit Körbchengröße E und Kaffee-Anbieter-Dessous auch nur ´ne Geschmacksfrage sind. Gelle?  Wer mag, kann schon beim Fotografieren den Weißabgleich entsprechend an das blaufreie Kunstlicht anpassen. Das Bildbearbeitungsprogramm tut es aber auch. Nur sollte man beim nächsten Shooting dran denken, die Kamera wieder umzustellen. Weißabgleich auf Kunstlicht und ISO 800 lassen schnell mal die normalen Studiobilder aussehen wie Karre Mist. Und ich weiß, wovon ich rede ;-)  Die offene Blende ermöglicht schöne Spielereien mit Schärfeverläufen, keine Frage. Beachten sollte man nur, dass die Schärfeebene eben einfach mal recht knapp sein kann dabei. Mit anderen Worten, man sollte einfach ein paar Bilder mehr machen, denn wenn das Modell, noch man selbst steht so still, als das man leichtes hin und her Bewegen ausschließen könnte. Da entscheiden schon 10 Millimeter über gelungen oder unscharf.  Sicher ist der Reflex nix neues. Und sicher kommt auch nix neues hinzu, wenn man das 35. Porträt damit macht. Aber in einer Serie ergeben sie schon wieder einen „roten Faden“, wobei sich die Bilder allein nur durch die Unterschiedlichkeit der Einzelpersonen und ihrer Mimik zu einem abwechslungsreichen Mosaik zusammenfügen. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
„Och, lass ma´ n paar Porträts machen!“ Oft genug gehört der Wunsch, aber wenige wissen, auf was sie sich unter Umständen bildnerisch einstellen können (sollten). Natürlich gibt es ja so etwas wie eine allgemeingültige Konvention, wie ein Porträt auszusehen hat. In Sachen Bildschnitt, Komposition und vor allem Beleuchtung. Stichworte wie Haupt- , Führungs- und Kopflicht seien da genannt. Beim Durchblättern alter Fotoalben entdeckt man zu dem Thema bisweilen großartige Bilder, gemacht in einem Studio der „grauen Vorzeit“. Bisweilen findet man aber leider in diversen Fotoforen ganz viel – na, ich sag´s mal vorsichtig – „ nette “ Bilder, die technisch eigentlich o.k. sind, aber vom gewissen Hauch des Nichts umweht werden. Als Verfechter der sog. „Ein-Licht-Hypothese“ bin ich öfter mal verwirrt, ob der Vielzahl an Lampen, Lämpchen und Lampion, die der eine oder andere verwendet um eine EINZELNE Person auszuleuchten. Anm. d. Verf. : Um es noch einmal betonend zu wiederholen. Es geht hier nicht darum, andere „Ansätze“ zu be- oder entwerten. Lediglich die persönlichen Vorlieben für bestimmte Bildoptiken sind entscheidend für das spätere Endprodukt. Dass man bei sog. Charakterporträts kein mehrstündiges Visagisten-Puderfeuerwerk mit zig Blitzköpfen veranstaltet, ist dabei der Erwähnung überflüssig. Unsere Augen sind seit Millionen von Jahren an eine einzelne Lichtquelle evolutiv angepasst. Warum also die Dinger mit viel Gefunzel belästigen? Und wenn man nicht gerade vorhat, eine Lichtorgie über ein bis in die Unindividualität geschminktes Modeopfer zu ergießen, hilft ein sinn- und maßvoll gesetztes Einzellicht, durchaus wirkungsvolle Porträts zu bekommen. Nicht ganz unwichtig in dem Zusammenhang ist auch, dass die Person vor der Kamera darauf vorbereitet ist, dass es nicht um „Schönknipsen“ geht, sondern um die durchaus überzeichnete Darstellung eines Gesichtes mit all seinen Formen, Facetten, Ecken, Kanten und Linien, die je nach Lebensalter Geschichte und Geschichten erzählen. Um Berge & Täler besonders plastisch erscheinen zu lassen, ist jedem klar, dass die Sonne tief am Horizont stehen muss. Nun sind beim Gesicht diese in der Vertikalen angeordnet, ergo muss das Licht eben auch aus der Vertikalen scheinen. Zenitales Streiflicht ist ein schönes Wort, das ich mal irgendwo aufgeschnappt habe. Mit anderen Worten. Häng die Funzel nach oben! Vorteil bei der Ein-Lampen-Nummer…..Wenn sich das „Modell“ bewegt, erzeugt man ganz unterschiedliche Lichtsituation. Vom hart streifenden Licht bis hin zur fast flächigen Ausleuchtung. Bastelt man sich eine schnittmengenfokussiertes Blitzpentagramm auf, gibt es eigentlich fast nur eine exakte Position, und die Person ist zur unmotivierenden und eingefrorenen Statik verdonnert. Also lieber den Menschen bewegen als dauernd an den Lampen fummeln. Nur so bekommt man den notwendigen „Draht“ zum Porträtierten, der am Ende zum gewünschten Ergebnis führt. Einfach mal ausprobieren, würde ich sagen. Ich bin auf Ergebnisse gespannt. Bis demnächst in diesem Kino. Es grüßt der Papendieck. P.S.: Das Ganze funktioniert tatsächlich mit den Herren der Schöpfung einfacher, weil ´ne Falte da kein Drama, sondern "Lebenserfahrung" bedeutet.
Interessanterweise gibt es in der Nähe von Celle einen kleinen Ort namens "Sülze". Klingt komisch, ist aber so. Es gibt bestimmt auch keinen Spruch, der im Zusammenhang damit noch nicht gemacht wurde. Wer ist schon gern in Sülze? Für den einen ein kulinarisches "Schmankerl" der rustikalen Land-Küche, für den anderen eine simple Verwertung aller Teile, die beim Schlachten vom Tisch gefallen sind. Und die für die Jahreszeit zu niedrigen Temperaturen treiben einen auch vor den Rechner und lässt einen die Archive durchforsten, was das Jahr so hat vom Tisch fallen lassen. Das schöne dabei ist, dass Bilder mit vielleicht schwächerer Einzelwirkung in der Gesamtschau eine größere Präsenz erhalten. Es gibt auch "lustige" Software, die einem aus einem Riesenbündel an Einzelbildern ein vorgegebenes Bild quasi mosaikartig erstellt. Quasi das Portrait zusammengesetzt aus vielen anderen Portraits, sortierte nach Helligkeitsstufen passend zur Vorlage. Oder man pickt sich einige wenige Lieblingsbilder aus den vergangenen Monaten heraus und arrangiert diese locker auf seiner "Arbeitsfläche". Da hilft Photoshop mit seiner Möglichkeit, jedes Einzelbild in eine eigne Eben zu packen und dann munter nach dem "Kinder-Karten-Misch-Modus" alles so lange hin und her zu schieben, bis einem das Endergebnis zusagt oder der Rechner kein Arbeitsvolumen mehr zur Verfügung stellt und die Hufe hochreißt. Kleiner technischer Einschub. Man öffne in PS eine neue (leere) Datei (STRG + N), die natürlich größer sein muss von der Pixelkantenlänge als die Summe der Einzelbildergrößen. Klar, oder? Und zurechtgeschnitten wird nämlich erst am Ende. Dann öffnet man alle zu verwendenden Einzelbilder in überlappender Darstellung. Dann zieht man diese mit dem Verschieben-Werkzeug eins nach dem anderen auf die neue leere Arbeitsfläche. Jedes Einzelbild findet sich dann auf einer eignen Ebene wieder uns ist somit durch individuelles Anklicken frei verschiebbar. Logisch dabei auch, dass eine untere Ebene immer von einer darüber liegenden überdeckt wird. So erstellt man dann seine Collage z.B. überlappend oder aber man nutzt eine Art „Einschnappmodus“, bei dem PS von sich aus die Bilder automatisch Kante an Kante platziert, wenn man eine Bildkante in die Nähe einer anderen bewegt. Der gehobene akademische Künstler-Anspruch mag es als "Collage" im naiven Stil definieren, ich sag da gerne mal "Fotosülze" dazu. Was aber in keinster Weise abschätzig gemeint ist. Denn das Erstellen einer ausgewogenen Collage kommt der Komposition einer guten Sülze gleich. Eigentlich werden hier Dinge durch ein Trägermedium zu einem Konglomerat vereint, die ursprünglich nicht zur Zusammengehörigkeit bestimmt waren. Collagen ohne Konzept sind wie lieblos hingeworfene alte Zeitungen. Umso mehr zolle ich den Fashion-Bastlern meinen Respekt, die schon beim Shooten zu wissen scheinen, wie sie die Einzelkomponenten hinterher mit einander verquicken. Jeder ernsthafte " Collagist " wird sich die Haare raufen, wenn ich sage, dass ich da rein intuitiv vorgehe und manchmal die simple Pixelgröße einer letzten Lücke in einer Zusammenstellung die Auswahl des Bildes dafür vorgibt. Und nicht das Motiv. Manchmal hat man konkrete Anlässe, etwas zusammen zu "fummeln", manchmal ist auch einfach ein Jahresrückblick in Sachen Portraits, die man im Laufe der letzten 12 Monate geschossen. Und mit jeder Bastelei kommt man der Essenz auf die Spur, was eine gelungen Zusammenstellung ausmacht. Zugegebenermaßen bin ich entweder zu bequem oder gar zu ungeübt, mich konsequent mit diesem eignen "Genre" der Bilderstellung zu beschäftigen. Um so erfreu ich mich an der Betrachtung einer gelungene Foto-Sülze, wo jemand Auge fürs Detail, Gespür für die richtige Mixtur der Einzelkomponenten und Ausdauer bei der Suche selbiger beweist. Und bei den momentanen Außentemperaturen bringt ja Sülze nicht nur Bastelspaß. Wenn´s schon die Sonne nicht lacht. Bis demnächst in diesem Kino. Es grüßt der Papendieck.
Mehr als 170 Menschen starben bei den Terroranschlägen in der indischen Metropole Mumbai. Nun ist der einzige überlebende Attentäter schuldig gesprochen worden. Der stern zeichnet detailliert nach, wie die Terroristen aus Pakistan einsickerten und ihren teuflischen Plan umsetzten.
Die Bekenntnisse sind wie eine starke Welle: bahnbrechend, schmerzhaft, erlösend. Immer mehr Missbrauchsopfer klagen die Kirche an. Hier erzählen vier Menschen, was ihnen angetan wurde.
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