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Meilen pro Stunde

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Thomas Hitzlsperger
Thomas Hitzlsperger
Verkehrsrowdy auf Jobsuche

Was für ein Abstieg: Einst ein Liebling des Bundestrainers, fährt Fußballer Thomas Hitzlsperger jetzt durch England, um sich einen Job zu suchen. Dabei hält sich der "Hammer" zwar nicht an Verkehrsregeln, darf seinen "Lappen" aber behalten.

Ford Mustang
Ford Mustang
Testosteronschub für die Wildpferde

Ford bringt seine Power-Pferdchen auf Trab. Die Top-Modelle Shelby GT500 und Boss 302 werden kräftig gedopt, aber auch der "kleine" Mustang bekommt mehr PS.

Iron Maiden - Flight 666
Iron Maiden - Flight 666
Heavy Metal über den Wolken

323 Tage, 154 Konzerte, 4,3 Millionen Besucher: "Iron Maiden" absolvierte die wohl spektakulärste Tournee aller Zeiten. Mit einer umgebauten Boeing 757 bereisten die Metal-Opas fünf Kontinente - und der Sänger saß am Steuer.

Schöne neue Welt
Blog "Schöne neue Welt"
Trimm-dich am PC

Neu für alle, die sich bei der Arbeit nicht genug abstrampeln, um Pfunde zu verlieren: die "Walkstation" - ein Schreibtisch, der das Büro zum Fitness-Center macht. Neulich war ich zu Fuß im Silicon Valley unterwegs. So etwas tut man nicht. Ich kam mir vor wie der Frosch in "Frogger", dem Videospiel, bei dem es darum geht, den kleinen Quaker über eine mehrspurige Autobahn zu lenken, ohne dass es "patsch!" macht. Wie jeder US-Tourist weiß, ist das Leben hier drüben weitgehend auf Autos ausgerichtet: Außerhalb von Städten wie New York, Boston oder San Francisco bewegt der Mensch sich vorwiegend auf vier Rädern vorwärts - und sofern man sich überhaupt anderweitig bewegt, zahlt man kräftig Geld für den Mitgliedsbeitrag zum Fitness-Center. 15 Milliarden Dollar nehmen Trimm-dich-Ketten Jahr für Jahr ein, und dennoch gelten zwei Drittel aller Amerikanerinnen und Amerikaner als übergewichtig, 30 Prozent sogar als "obese", also als klinisch fettleibig. Das kann nur daran liegen, dass die Leute keine Zeit finden, sich in ihrem hektischen Alltag vom Fleck zu bewegen, sagt sich der Büromöbel-Hersteller Steelcase. Die Firma aus Grand Rapids in Michigan, Heimatstaat der Autometropole Detroit, hat einen Schreibtisch entwickelt, an dem man arbeiten und sich abstrampeln kann, ohne ein Stück voranzukommen. Zugegeben, so etwas mag öfter vorkommen, aber bei der "Walkstation" ist das Auf-der-Stelle-Treten Absicht und soll gut für Geist und Körper sein: Das Gerät kombiniert einen höhenverstellbaren Arbeitsplatz mit einem Laufband. Es gibt eine Monitor-Halterung und Kabelschächte, damit sich beim Anpassen der Höhe nichts verfängt. Das Tempo der Tretmühle lässt sich stufenlos zwischen Schnecke und gemütlichem Spaziergang einstellen, die Spitzengeschwindigkeit beträgt zwei Meilen pro Stunde, etwa 3,2 km/h. Das klingt nicht unbedingt viel - die meisten Menschen gehen schneller (wenn sie gehen). Aber der Gedanke bei dem neuartigen Schreibtisch ist ja nicht Fortbewegung, sondern eine neue Form des WWW: "Working While Walking." Also arbeiten, während man sich die Füße vertritt. Schon bei halber Geschwindigkeit lassen sich 100 Kalorien pro Stunde verbrennen, hat der Medizinprofessor James Levine von der Mayo Clinic in Rochester, Minnesota, errechnet, auf dessen Forschung die Walkstation zurückgeht. Ein Display an der Schreibtischplatte zählt fleißig mit, wie weit man schon gelaufen ist und wie viele Kalorien das gekostet hat - so weiß man gleich, wie groß die Tüte Chips am Abend sein darf. Mir ist die Walkstation vorige Woche bei der "D: All Things Digital"-Konferenz begegnet, wo sie diverse Teilnehmer anlockte, die das Gerät ausprobieren und - in manchen Fällen - gleich ihre Kreditkarte auf den Tisch legen wollten. "Ich hätte mindestens 15 Stück verkaufen können", erzählte Steelcase-Managerin Tamara Stauffer. Bestellungen nimmt die Firma allerdings nur via Händler oder auf ihrer Webseite entgegen. Laut Stauffer sind seit Januar gut 450 Trimm-dich-Schreibtische verkauft worden, obwohl sie mit einem Preis von 6.500 Dollar (etwa 4200 Euro) nicht gerade als Schnäppchen gelten können. "Die Begeisterung ist groß", sagte die gertenschlanke junge Dame. Überzeugungsarbeit koste nur die Frage: "Kann ich wirklich arbeiten, während ich gehe?" Um das auszuprobieren, bin ich selbst auf das Laufband geklettert. Als halbwegs geübter Spaziergänger aus der Hügelstadt San Francisco dachte ich, gemächliche zwei Meilen pro Stunde ließen sich bequem schaffen. Aber die Beine verlangten dann doch mehr Aufmerksamkeit, als für Arbeit nützlich wäre - selbst wenn es nur um ein paar Mausklicks im Internet ginge. Am Ende pendelten sich meine Schritte bei etwas über einer Meile ein (knapp 2 km/h), und nach einigen Minuten musste ich mir tatsächlich keine Gedanken mehr über das Laufband unter meinen Füßen machen. "Es sollte so sein, wie wenn Sie durch ein Zimmer gehen", erklärte Stauffer, "ohne dass Ihnen jeder Schritt bewusst wird." Bei Davis Masten klappte das weniger gut. "Das Laufband ist ungefähr halb so schnell, wie ich normalerweise gehe", klagte der Silicon-Valley-Investor und Stanford-Professor, hier dabei zu sehen, als er nach mir die Walkstation ausprobierte. "Es lenkt mich ab, dass ich langsamer gehen muss als gewohnt." Kein potentieller Kunde also. Aber als durchtrainierter Läufer gehört Masten ohnehin nicht zur Zielgruppe. Es geht ja um Leute, die schon ins Schwitzen kommen, wenn sie nur an Sport denken. Eben Menschen wie mich. Dabei kann es schließlich keinen Zweifel geben, dass Bewegung gut tut - nicht nur der Taille, auch dem Kopf. "Das Gehirn bekommt mehr Sauerstoff", erläuterte Stauffer, "es wird besser durchblutet, und Schadstoffe werden weggeschwemmt." Zu dumm, dass weder in meiner Wohnung noch in meinem Budget Platz ist für die Walkstation. Jetzt ist auch dieser Text wieder im Sitzen entstanden.

Sandra Bullock
Sandra Bullock
Erst Himbeere, dann Oscar

Gerade wurde sie noch mit der Goldenen Himbeere für ihre schlechte Darbietung abgewatscht, jetzt hält Sandra Bullock als Krönung ihrer Karriere den Oscar in den Händen. Eine Überraschung, denn für Tiefgang ist 45-Jährige nicht bekannt.

Flugzeugabsturz
Flugzeugabsturz
Vögel - Gefahr für Flugzeuge

Echte Vögel können zur Gefahr für die stählernen Vögel werden - wie der Flugzeugabsturz von New York. Einen "doppelten Vogelschlag" meldete der Pilot der Maschine von US Airways. Und landete seinen Airbus im Hudson River.

Sanibel und Captiva
Sanibel und Captiva
Winterquartier für Muschelsammler

Es muss nicht immer Miami sein: Die Inseln Sanibel und Captiva an der Westküste Floridas locken mit Ruhe und Natur, endlosen Stränden und 29 Grad im Februar - und mit 400 Muschelarten.

Toyota Prius Plug-In
Toyota Prius Plug-In
Das Zweieinhalb-Liter-Auto

Toyota bringt 2010 einen Plug-In Prius auf den Markt und entwickelt eine neue Batterie. In den USA haben Forscher mit dem Prius schon mehr erreicht: Ein Versuchsfahrzeug mit Solarzellen-Dach verbraucht weniger als zweieinhalb Liter Sprit.

American Venture
Blog "American Venture"
Speeding '25 in a 20'

Die Errungenschaft, dass es auf manchen deutschen Autobahnen (noch) kein Tempolimit gibt, wird hier mit überwältigender Begeisterung registriert. "Germany is great" - ein Autoschlaraffenland. "Speeding" in den USA ist alles andere als ein Bagatelldelikt. Es ist ein ganz normaler Freitag im April 2008. Ich bin unterwegs auf meiner 'morning commute' in die Schule. Ich habe fast alle 20 Meilen hinter mir, meine Schule ist in Sichtweite, als ein Police Officer in blauer Uniform vor mir auf die Strasse springt. Linke Hand Radarpistole, rechte Hand winkende Kelle. Ich tue was man in so einer Situation tut. Rechts ran, beide Hände am Lenkrad und auf Anweisungen warten. In dieser Situation hektisch in Handschuhfach kramen wäre hierzulande sehr unpraktisch. Ich werde mit einer Geste aufgefordert das Fahrerfenster herunterzulassen, was ich auch tue. Small talk oder ein "Good morning" - Fehlanzeige. Ich höre: "25 in a 20", was soviel bedeuten soll, dass ich in meiner eigenen Schul-Zone 5 Meilen pro Stunde über der erlaubten Geschwindigkeit gefahren bin. Dass diese vier Worte Anfang und Ende der Kommunikation zwischen mir und Mr. Officer bedeuten, kann man ja durchaus als effizient beschreiben, verbessert jedoch meinen Gefühlszustand keineswegs. In diesen Moment versuche ich trotz Schamröte zu widersprechen, da ich diesen Weg schon ca. 4000 mal gefahren bin und immer 20 fahre. Nun ja, 21 ... 22 können es mal sein, wenn ich bei den Spritpreisen die tolle kinetische Energie nicht sofort den Bremsen zuführen mag. 25 mph aber, unmöglich, da ich vor 2 Jahren schmerzlich kennengelernt habe, was es heisst via Geschwindigkeit das Gesetz zu übertreten. Ja, überhöhte Geschwindigkeit kann vor Gericht enden und ist in einer Schulzone schon fast ein Verbrechen. Auch bei Baustellen können sich die Strafen vervierfachen. Toppen kann das nur noch an einem rot blinkenden Schulbus vorbeizufahren. Das diese geschwindigkeitsreduzierten Schulzonen der Sicherheit und dem Schutz der Kids dienen, ist gut und richtig, aber diese zum Auffüllen der Stadtkasse dreist zu missbrauchen schafft jede Menge Frust. Dieser Ärger ist auf der ganzen Welt gleich, egal ob Blitzfalle oder Radarpistole. Nach 10 Minuten bekomme ich wortlos mein Ticket gereicht. Darin enthalten sind die nötigen Dokumente, die mich aufklären, welche Möglichkeiten ich habe mit diesen 'Strafzettel' umzugehen. Der Gerichtstermin wäre am 20. Mai 2008 7:00 Uhr in einem Gericht in Downtown. Eine der seltenen Momente, wo ich mich nach einem Blitzfoto und Punkten in Flensburg sehne. Gibt es fuer 8 kmh überhaupt schon Punkte? Es geht auch anders. Vor ein paar Monaten hatte ich mehr Glück. Es ging um 10 mph auf einer Landstrasse zuviel, bei dem mir mein noch rudimentär vorhandener Ackzent zur Hilfe kam. Das Outing als Deutscher und 'Wannabe'-Texaner brach sofort das Eis. "Do you know Bamberg? Fragte Mr. Officer. I was there in the military!" "Sure", sage ich, da habe ich Verwandschaft. Siehe da, nachdem wir beide noch dieselbe Kultkneipe, das "Schlenkerla" und 'the beer that tastes like bacon' kannten, wurde ich freundlich mit einem 'verbal warning' entlassen. In der Schule angekommen kreuzte ich auf dem Formular das Kästchen 'Guilty' an und sendete mein Schuldbekenntniss mit einem 135 Dollar Scheck in Richting Downtown. Zusätzlich werde ich in den nächsten Wochen einen 6 Stunden Kurs fuer 40$ mit dem tollen Namen 'Devensive Driving' besuchen und mein Ticket löst sich hoffentlich in Luft auf. Solche 'Speed Traps' gibt es sicher überall und ich ärgere mich selbst über mein Vergehen und nehme mir 3 Dinge vor. Erstens werde ich in Schulzonen, in denen 20 mph erlaubt sind, nur noch 15 fahren. Euch werd ich's zeigen! Zweitens plane ich die Anschaffung eines Radar Detectors. Drittens werde ich auf dem Nachauseweg heute bei Kroger, meinem Stamm-Supermarkt, einkehren und einen '6-pack' Flensburger Bier holen, um diesen zusammen mit der Lektüre eines alten Werner Heftes auf der Terasse zu inhalieren, um den vermasselten Freitag 'ad acta' zu legen. Zusatz: Heute in den News. Rapper DMX verhaftet, weil er 114 mph in einer 65 Zone fuhr. Diagnose: "reckless driving".

Chevrolet Tahoe Hybrid
Chevrolet Tahoe Hybrid
Gigantischer Schritt

Unglaubliche 400.000 Full-Size-SUV verkauft General Motors pro Jahr allein in den USA. Ein kompakter Hybridantrieb soll dafür sorgen, dass sich das nicht ändert.

Verfolgungsjagd
Verfolgungsjagd
Kamikaze-Julia stellt Verkehrsrowdy

Julia Roberts auf heißer Verfolgungsjagd: Was wie eine Szene aus einem Actionfilm aussieht, spielte sich wirklich ab. Die Oscar-Preisträgerin fuhr mit heißem Gasfuß hinter einem Verkehrsrowdy her. Der filmte alles mit.

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