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Reisen mit einem anderen Stern

AMG hat die neue S-Klasse aufgerüstet und schickt die Top-Limousine erstmals auch mit Allradantrieb auf die Straße. Ab Ende September steht der kraftstrotzende LuxulLiner beim Händler.

  Erstmals gibt es die AMG-Version der S-Klasse auch mit Allradantrieb.

Erstmals gibt es die AMG-Version der S-Klasse auch mit Allradantrieb.

Mit dem 4Matic-Modell will der Mercedesveredler AMG neue Märkte ansprechen und Kunden gewinnen, die aufgrund der Witterungsverhältnisse Wert auf vier angetriebene Räder legen. Bislang mussten AMG-Kunden in der S-Klasse auf diese Traktionshilfe verzichten. Was für eine hohe Nachfrage herrscht, mussten die AMG-Strategen bereits mit der E-Klasse 4Matic feststellen, mit der Anfang des Jahres der Allrad-Auftakt bei den Limousinen startete. Über 80 Prozent der Kunden von AMG ordern inzwischen All-Wheel-Drive. Bei der S-Klasse dürfte die Quote ähnliche Werte erreichen.

Allradantrieb war überfällig

Dass es sinnvoller ist, die gewaltige Motorleistung von 585 PS und das noch gewaltigere Drehmoment von 900 Newtonmetern des S 63 AMG auf vier anstatt zwei Räder zu verteilen, liegt auf der Hand. Doch im Unterschied zu den normalen Mercedes-Modellen, bei denen die Kraftverteilung 45 Prozent vorne zu 55 Prozent hinten geregelt ist, definierte AMG eine neue Auslegung. 33 Prozent der Kraft landen hier an der Vorderachse, die restlichen 67 bekommen die Hinterräder zugeteilt. Dadurch soll das Heck-betonte Fahrverhalten gewährleistet bleiben.

Souveräne Leistung kostet Sprit

Trotz der gestiegenen Power ist das neue Modell sparsamer als der Vorgänger. Selbst eine Start-Stopp-Automatik ist heute im Tuning kein Tabu mehr. Als Normverbrauch gibt Mercedes 10,1 Liter auf 100 Kilometern für den Hecktriebler und 10,3 Liter für das Allrad-Modell an.

Nun weiß jeder, dass der Alltag anders aussieht. Wer die Leistung der über zwei Tonnen schweren Limousine nur halbwegs in Anspruch nimmt, dem zeigt der Bordcomputer selten weniger als 15 Liter an. Dafür gibt es ein unverschämtes Maß an Souveränität. So lässt es sich mit dem 5,5 Liter großen Achtzylinder-Biturbo-Aggregat auf der einen Seite wunderbar entspannt cruisen, Sekunden später aber auch in bester Sportwagenmanier beschleunigen oder ums Eck fegen; stets untermauert von einem satten, dumpfen V8-Grollen. Um die Handlichkeit gegenüber der Serienlimousine zu verbessern und das Einlenken direkter zu gestalten, hat der S 63 sogar eine geänderte Vorderachse erhalten. In Kurven fühlt sich das Dickschiff deutlich "kleiner" an, als es in Wirklichkeit ist. Der S 63 sie die agilste S-Klasse aller Zeiten, verspricht AMG-Chef Ola Källenius, und will damit auch Kunden der Konkurrenz locken, die derzeit noch in einem Audi S8 oder Porsche Panamera sitzen.

  Die AMG-Version erkennt man an den beiden Doppelendrohren der Abgasanlage.

Die AMG-Version erkennt man an den beiden Doppelendrohren der Abgasanlage.

Dezente Optik trotz Tuning

Optisch werden wohl nur Kenner der Szene den AMG-Boliden sofort als solchen erkennen. Die Frontschürze steht deutlich sportlicher als das Serienpendant im Wind und hinten verraten die obligatorischen vier Endrohre die Herkunft des Autos. Zurückhaltend, wie AMG das Auspuff-Ensemble dezent im Heckstoßfänger integrierte und die S-Klasse nicht rundum auf Krawall gebürstet hat. Auch die breiten 19-Zoll-Schmiederäder wirken nicht aufdringlich.

Im Innenraum merkt der Kunde schnell, wofür er sein Geld ausgegeben hat: Feines Leder, akkurate Nähte, perfekte Verarbeitung und liebevolle Details sollen ein Ambiente schaffen, das den S 63 nochmals ein wenig von der ohnehin schon luxuriösen Serien-S-Klasse unterscheidet. Mittelkonsole und Sitze prägen ein AMG-Wappen, die Tachoskala erreicht den Traumwert von 330 km/h, das Lenkrad umspannt nun teils perforiertes Nappa-Leder und in Armaturenbrettmitte tickt edel und unhörbar eine kleine Analoguhr von IWC.

Michael Specht/MID/MID

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