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Sichere Lauerposition

Mercedes bereitet sich konzentriert auf den Start der neuen S-Klasse vor. Die Luxuslimousine aller Luxuslimousinen soll insbesondere in Sachen Sicherheit neue Maßstäbe und sich selbst auf den automobilen Thron setzen.

Wann kommt sie denn nun, die neue Mercedes S-Klasse? Erst sollte die Weltpremiere Ende Winter in Asien gefeiert werden. Dann war von einem großen Aufschlag auf der Shanghai Motorshow Ende April 2013 die Rede und jetzt sind Mai / Juni im Gespräch. Fest steht: wenn das neue Aushängeschild von Daimler ab Sommer kommenden Jahres in den prunkvoll geschmückten Schauräumen der Mercedes-Händlerbetriebe steht, wird sie das sicherste Auto der Welt sein. Der einzig ernsthafte Konkurrent in Sachen Sicherheit kommt dabei keinesfalls aus München, Ingolstadt oder gar Tokio, sondern aus den eigenen Reihen. Die meisten Innovationen, mit denen die Mercedes S-Klasse für neue Sicherheitsmaßstäbe sorgen will, feiern ihre Weltpremiere ein paar Monate vorher in der kleinen E-Klasse. Die steht bereits auf der Detroit Motorshow Mitte Januar und will stärker als bisher BMW 5er und Audi A6 unter Druck setzen. "Wir haben viele der Sicherheitssysteme speziell für die Mercedes S-Klasse entwickelt", so Jochen Hermann, verantwortlich für Fahrerassistenzsysteme und die aktive Sicherheit, "doch viele der Systeme teilen sich E- und S-Klasse. Und die E-Klasse kommt etwas früher in den Markt." Damit E- und S-Klassen auch wissen, was sie tun, wird die Fahrt jederzeit von zahlreichen Kameras, Radarsystemen und Sensoren überwacht.

Mercedes S-Klasse 2013: Sichere Lauerposition
  Mercedes S-Klasse 2013 Sensoren

Mercedes S-Klasse 2013 Sensoren

Die Sicherheitssysteme werden dabei noch enger als bisher miteinander vernetzt und arbeiten mit verschiedenen Komfortkomponenten zusammen. In der Mercedes S-Klasse soll das Fahren so einfach, sicher und entspannend wie in keinem anderen Auto werden. Bestes Beispiel ist der Abstandstempomat Distronic Plus, der zukünftig auch lenken kann. Die optionale Doppelkamera hinter dem Innenspiegel erkennt Fahrbahnmarkierungen sowie vorausfahrende Fahrzeuge und hält die S-Klasse sicher mit leichten Korrekturbewegungen in der Mitte der Fahrspur. Automatisches Staufolgefahren? Kein Problem. Sensoren erkennen dabei, ob der Fahrer die Hände am Steuer hat und schalten sich auch Sicherheitsgründen nach 15 Sekunden ab. Der Wagen soll schließlich nicht alleine steuern können. Zumindest noch nicht. Gesetzliche Vorgaben verbieten dies.

Sensoren im Vorderwagen sorgen auch dafür, gefährliche Kreuzungsverkehre zu erfassen und den Wagen im Notfall bis zum Stillstand abzubremsen. Mit diesem System sollen sich rund 27 Prozent aller Kreuzungsunfälle mit Personenschäden verhindern lassen. Der neue Spurhalteassistent in der Mercedes S-Klasse greift auch dann ein, wenn von hinten ein deutlich schnelleres Fahrzeug vorbeirauscht oder zum Beispiel auf einer Landstraße Gegenverkehr naht. Hier gibt es zusammen mit einem Warnsignal Lenkradvibrationen und einen ESP-Eingriff, um den Wagen auf seiner sicheren Spur zu halten. Reagierte das 2002 eingeführte Presafe-System nur auf Fahrzeuge, so können Stereokamera und Radarsensoren ab 2013 auch Fußgänger erkennen und ggf. eine Vollbremsung einleiten. Wenn ein Aufprall von hinten droht, werden die nötigen Sicherheitsmaßnahmen im Fahrzeug aktiviert.

Auch beim Gurtsystem hat sich die Sicherheitsabteilung von Mercedes etwas Pfiffiges einfallen lassen. Hinten gibt es auf den äußeren Sitzplätzen Gurte mit integrierten Airbags, die sich bei einem Aufprall in Sekundenbruchteilen entfalten. "So wird die Fläche der Gurte verdreifacht. Das verringert das Verletzungsrisiko der Fondinsassen deutlich", erklärt Christian Burczyk aus dem Bereich passive Sicherheit, "zudem wird der Gurt oben gestrafft und das Gurtschloss zieht sich weiter in den Sitz." Doch das neue aktive Gurtschloss kann noch mehr. Denn beim Einsteigen fährt es sieben Zentimeter aus dem Sitz und leuchtet, um die Fondinsassen freundlich, aber bestimmt, daran zu erinnern sich anzuschnallen.

Als erstes Auto weltweit kommt die neue Mercedes S-Klasse komplett ohne Glühlampen aus. Fast 200 Leuchtdioden übernehmen die stimmungsvolle Illumination von Auto, Straße, Innen- und Laderaum. Prof. Dr. Weber, Entwicklungsvorstand bei Daimler: "Gegenüber konventionellen Scheinwerfern konnte der Stromverbrauch so auf ein Viertel reduziert werden." Die maximale Reichweite der Frontscheinwerfer liegt bei über 500 Metern. LED-Scheinwerfer gibt es für alle Mercedes S-Klassen. Ebenso wie das große Sicherheitspaket mit allen Innovationen ist jedoch auch der Hightech-Scheinwerfer mit vollvariablem Licht nur gegen Aufpreis zu bekommen.

Press-Inform/pressinform

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