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VW hat den Tiguan geschrumpft

Tuareg, Tiguan und bald Taigun: Die Studie, die VW auf der Sao Paulo Motor Show zeigt, soll die Wolfsburger SUV-Reihe nach unten abrunden. Neben dem Mini-SUV wirkt selbst der Golf wie ein Riese.

  Der erste Auftritt des Taigun wird von Tänzern begleitet.

Der erste Auftritt des Taigun wird von Tänzern begleitet.

Egal wie klein das Auto auch wird, Hauptsache es sieht nach Geländeabenteuer aus. Kleine SUV gelten als die zukünftigen Geldbringer der Autobranche. Dies bestätigt unter anderem Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Car-Centers der Universität Duisburg-Essen: "Autobauer, die dieses Segment zukünftig nicht bedienen können, bringen sich um exzellente Absatzchancen." Das Erfolgsgeheimnis der Mini-Kraxler beruht nach Ansicht des Experten auf Emotionalität, Abenteuer-Gefühl und Vielseitigkeit. Hinzu kommen die bessere Übersicht, ein bequemer Ein- und Ausstieg und hohe Variabilität.

Wie viel Begehrlichkeit diese Fahrzeuggattung bei den Autofahrern weckt, zeigen die Bestelleingänge des erst vor wenigen Tagen eingeführten Opel Mokka: Über 40.000 Stück sind schon geordert. So etwas spornt an. Vor allem die Konkurrenz. Volkswagen zeigt nun auf der São Paulo International Motor Show (noch bis zum 4. November) den Taigun.

Volkswagen braucht die kleinen SUV

Noch ist der Mini-SUV eine Studie. Doch weiß man von Volkswagen, dass in Wolfsburg einmal gezeigte Concept Cars selten in der Schublade verschwinden. Meist folgt daraus ein Serienmodell. Gibt der Vorstand grünes Licht, könnte der Taigun schon Anfang 2015 auf der Straße sein. So lange dauert es mindestens, bis auch die Produktion eingerichtet ist. Gebaut werden soll der Taigun in Brasilien, um ihn auch zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten zu können. Technisch basiert der nur 3,86 Meter kurze SUV auf der sogenannten New Small Family (NFS) Architektur, auf der auch der Kleinwagen Up konzipiert wurde. Der lange Radstand (2,47 Meter) und die kurzen Überhänge lassen auch hier den Wagen knackig und gut proportioniert dastehen.

Für einen sparsamen Umgang mit Ressourcen soll ein Turbomotor sorgen. Es ist der kleine Einliter-Dreizylinder aus dem Up, der mittels Direkteinspritzung und Aufladung stramme 110 PS an die Räder schickt, so viel wie der erste Golf GTI. Mit nur 985 Kilo wäre der Taigun auch nicht viel schwerer als der Golf-Sportler von 1976. Entsprechend flott sind die Fahrleistungen. VW gibt als Höchstgeschwindigkeit 186 km/h und bei der Beschleunigung von null auf Tempo 100 den Wert von 9,2 Sekunden an. Versprochen werden zudem ein Verbrauch von 4,7 Litern auf 100 Kilometer und ein CO2-Ausstoß von 110 g/km. Kombiniert ist der neue Dreizylinder mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Beides wird nächstes Jahr übrigens auch für den Up zu haben sein.

Allradantrieb gibt es nicht

VW-typisch zeigt sich das Design des Taigun: kar, funktional und präzise. Für die Serienversion sollte Volkswagen unbedingt die zweigeteilte Heckklappe übernehmen. Der obere Bereich bis zu Unterkante der Rückleuchten schwingt nach oben, das bis auf den Unterfahrschutz reichende untere Segment klappt in Richtung Straße und kann auch wunderbar als Sitzpritsche genutzt werden. Raumwunder, vor allem fürs Gepäck, sollten im Taigun nicht erwartet werden. 280 Liter sind wenig, reichen aber für die Fahrt zum Einkauf und Getränkemarkt. Soll größeres Gut mit, lassen sich die Rücksitzlehnen umklappen. Dann erhöht sich das Ladevolumen immerhin auf 987 Liter.

So viel robusten Offroad-Charakter der Taigun mit seinen dicken Kotflügeln und den 17-Zoll-Rädern auch zur Schau stellt, seine Geländeeigenschaften dürften schnell an ihre Grenzen stoßen. Er bleibt ein harmloser, aber schicker Boulevard-Cruiser, konzipiert - wie VW es im besten Werberdeutsch sagt - "für den Urban Jungle" (Großstadt-Verkehr). Allradantrieb wird es für den kleinen Volkswagen-SUV nämlich nicht geben – auch nicht gegen Aufpreis.

Michael Specht/MID/MID

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