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Der neue SUV für Jedermann

Skoda gibt bei den SUVs richtig Gas. Der kleine Yeti wird vom Karoq abgelöst. Ein klassischer Kompakt-SUV mit cleveren Details und einem Preis, der von Golf und Co zum Umsteigen animiert.

Skoda Karoq

Der Skoda Karoq sieht weit dynamischer aus als sein großer Bruder.

Einen kompakten SUV hatte Skoka mit dem Yeti schon im Programm. Doch das kastenartige Modell erinnert wohl allzu sehr an einen hochgelegten Lieferwagen – einen wirklichen Treffer konnte Skoda damit nicht landen. Vor allem nicht, seit es den Tiguan von VW gab. Dem Karoq traut man nun deutlich mehr zu als dem Yeti, so Markenvorstand Bernhard Maier bei der Weltpremiere des Kompakt-SUVs in Stockholm.

Gute Raumverhältnisse

Mit seiner Länge von nur 4,38 Metern fällt der Skoda Karoq deutlich kleiner aus als riesige Kodiaq und entspricht in den Dimensionen in etwa dem Tiguan der ersten Stunde. Im Vergleich zum Yeti ist er allerdings 16 Zentimeter länger. Da auch der Radstand um fünf Zentimeter wuchs, können nun auch größere Passagiere in der zweiten Reihe Platz nehmen.

Unter den Kompakt-SUVs ist der Karoq einer der Großen. In Sachen Raumausnutzung macht Skoda sowieso niemand etwas vor. Der Kofferraum fasst nun 521 bis 1810 Liter. Das aber nur mit den auspreispflichtigen Vario-Flex-Sitzen, dann können alle drei hinteren Einzelsitze entfernt entfernt werden - sonst sind es 1630 Liter.

Wieder einmal setzt Skoda auf die bewährte Formel möglichst viel Auto für etwas weniger Geld als die Mitbewerber anbieten. "Wir wollen in dieser Klasse Maßstäbe setzen und ein möglichst großes Stück von dem Kuchen abhaben", tönt Skoda-Chef Bernhard Maier. Im Äußeren polarisiert der Karoq nicht, er ist ein zeitgemäßer SUV, wie man ihn sich heute wünscht. Dem kleineren Modell steht der neue Skoda-Look sogar besser, als dem etwas zu gewaltigen Kodiaq.

Ein Preis wird noch nicht bekanntgegeben. Bei rund 20.000 Euro dürfte der Karoq wohl starten. Im November kommt er in den Handel. Am Ende dürfte der SUV aus Tschechien kaum teurer sein als ein gleich motorisierter und ausgestatteter Golf. Wenn der begehrte Abenteuerlook nichts extra kostet, dürften wohl noch mehr Kunden umsteigen als bisher. Ein Ende des SUV-Booms ist jedenfalls nicht in Sicht.

Noch dominiert der Diesel

Unter der Haube stehen fünf Motorvarianten (zwei Benziner, drei Diesel) mit Leistungen zwischen 115 und 190 PS zur Auswahl, die mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung oder einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden können. Man kann derzeit nur spekulieren, wie sehr sich die Volkswagen-Diesel-Krise auf den Verkauf auswirkt. Derzeit wird noch auf Diesel-Power gesetzt. 


Kra mit Pressinform und MID/pressinform
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