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18. April 2008, 10:26 Uhr

Augen auf!

Entdecke Opel! - der noch junge Werbeslogan soll mit dem neuen Opel Insignia ab Sommer seinen Turboboost bekommen. Nach dem Astra setzen die Rüsselsheimer ein weiteres Mal konsequent auf das Thema Design.

Generalschlag: Ein komplett neues, emotionales Design soll neue Käufer zu Opels Mittelklasse locken© Press-inform

Die Opel-Modellpalette wurde in den vergangenen Jahren mächtig auf Vordermann gebracht. Astra, Corsa, Agila und Zafira steht der optische Drive gut zu Gesicht. Allein das Mittelklassemodell Vectra dümpelte trotz unzweifelhafter Qualitäten müde vor sich hin. So entschied man sich in den Konzernzentralen in Detroit, Zürich und Rüsselsheim für einen Generalschlag. Ein komplett neues, emotionales Design soll neue Käufer zu Opels Mittelklasse locken. Der Name Vectra wurde kurzerhand gestrichen. Ab sofort heißt Opels Mittelklasse Insignia - kein schlechter Name - aber war Vectra derart verbrannt? "Wir hatten uns vorgenommen, ein Auto zu entwickeln, das überzeugendes Design, hervorragende Fahrdynamik und innovative Technologie vereint", sagt Opel-Chef Hans Demant, "das Ergebnis heißt: Opel Insignia."

Der Drang zu mehr Eleganz und Sportlichkeit sieht man dem 4,83 Meter langen Opel Insignia auf den ersten Blick an. Weiche, gleichermaßen geschwungene wie kraftvolle Linien charakterisieren den Vectra-Erben besonders beim Augenkontakt von vorne und der Seite. Die Dachlinie fällt an der B-Säule stark nach hinten ab. Den Traum von einem viertürigen Coupé träumt man eben nicht nur in Wolfsburg und Stuttgart. Auffällig sind die weit in den Kotflügel gezogenen Frontleuchten mit außen liegendem LED-Tagfahrlicht, der von BMW bekannte Hofmeisterknick in der C-Säule und ein geschwungener Charakterschwung in den beiden Türen, der die hohe Seitenlinie überspielen soll. "Mit dem Insignia führen wir ein spannendes, sehr ausgefeiltes Designvokabular ein, das den künstlerischen Charakter einer Skulptur mit der Präzision deutscher Ingenieurstradition verbindet", sagt Mark Adams, Vice President Design General Motors Europe. "Unser Ziel war es, einen selbstbewussten Auftritt zu entwickeln und Lust darauf zu machen, die herausragende Fahrdynamik des Insignia live zu erleben."

Mehr Chic, mehr Dynamik

Das Heck ist eine konsequente Weiterentwicklung des Designs von Astra und Co. Auffallend dabei weniger die mittige Kante oder die Chromspange die einen vom Premiumsegment träumen lässt, sondern rautenförmigen Leuchtelemente und die auffällige Spoilerlippe, die den kurzen Kofferraum zum Bürzel werden lässt. Im Innenraum nehmen Formen und Oberflächen die Sprache des Exterieurs auf und unterstreichen die Dynamik des neuen Opel. Das Cockpit erstreckt sich über die Instrumententafel hinweg in einer geschlossenen Linienführung von Tür zu Tür. Dabei wird in der Formgebung die Pfeilung aufgenommen, die zukünftig in allen Opel-Modellen auftauchen wird. Auch die warme, rötliche Lichtstimmung, die das Interieur prägt, wird sich künftig in anderen Modellen finden.

Seine Weltpremiere feiert der neue Opel Insignia auf der London Motorshow am 22. Juli. Zu den Kunden kommt der Rüsselsheimer im November. Von Beginn an nicht nur mit sieben Triebwerken, sondern alternativ auch Front- und Allradantrieb. Das variable 4x4-System kennt man bereits vom Saab 9-3 Turbo X. Es verteilt die Kraft variabel zwischen Vorder- und Hinterachse und soll zusammen mit dem mechatronischen Fahrwerkssystem FlexRide mit adaptiver Stabilisierungstechnologie für ein besonders agiles Fahrverhalten sorgen. Die Palette der vier Benzinaggregate reicht vom Vierzylinder mit 115 PS bis zum Sechszylinder mit 260 PS. Drei neue Diesel-Direkteinspritzer mit jeweils zwei Litern Hubraum leisten zwischen 110 und 160 PS. Eine sparsame EcoFlex-Version soll zeitnah folgen. "Der Insignia setzt von Beginn an neue Standards in Sachen Technologie und Innovation. Außerdem haben wir bei Umweltschutz, Fahrspaß und Sicherheit noch weitere Trümpfe im Ärmel, die wir schrittweise strategisch ausspielen werden", verspricht Alain Visser, Chief Marketing Officer von GM Europa.

Stefan Grundhoff; press-inform
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
brainuser (18.04.2008, 14:36 Uhr)
ist aber...
schon deutlich besser geworden. Wenn ich da noch an meinen 90er Vectra A denke... war ein guter Wagen, die Langzeithaltbarkeit aber unter aller Kanone.
.
Andererseits sind andere Hersteller und auch nicht viel besser. Insbesondere bei den Werkstätten gibt es doch erhebliche Unterschiede. Vor allem auch innerhalb derselben Marke. Hier kann man Glück oder Pech haben.
.
Und auch ein neuer BMW, Audi oder Mercedes ist kein verlässlicher Garant für dauerhafte Zufriedenheit oder wenige Werkstattaufenthalte.
Alexander0815 (18.04.2008, 11:36 Uhr)
Naja ...
Auch mit einem neuen Design wird die mangelhafte Qualität und die Inkompetenz der Werkstätten nicht besser. Ich bin - nach rd. 18 Jahren Opel - fertig mit denen und stehe damit nicht allein da.
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