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Ein Auto wie ein Landsitz: 2,7 Tonnen Leergewicht, 1.020 Newtonmeter Drehmoment und ein Basispreis von 292.740 Euro addieren sich im Bentley Mulsanne zu einem automobilen Schwergewicht.
Die Millionen flogen so schnell durch den Saal, dass nicht einmal das Internet mitkam. Der Andrang auf die Versteigerung von Edvard Munchs «Der Schrei» war so groß, dass das Online-System des Auktionshauses Sotheby's immer wieder zusammenbrach.
Die kleine Kim Debkowski muss für ihre Dschungelprüfung in den "Fahrstuhl zur Hölle" steigen - und ist danach heilfroh, wieder Tageslicht zu sehen. Währenddessen kommt es im Camp zu ersten Zärtlichkeiten.
Edvard Munchs Gemälde "Der Schrei" wurde in New York zu einem Rekordpreis versteigert, der zum ersten Mal die 100-Millionen-Dollar-Marke durchbrach. Der Käufer gab sein Gebot per Telefon.
Dieter Bohlen verklagt die Bundesrepublik - dabei müsste es doch umgekehrt sein. Weniger zu lachen hat die Justiz beim Schrecken der Straße, alias Florian Silbereisen.
Mit dem C4 Aircross legt Citroen den lang erwarteten Zwilling des erfolgreich gestarteten Mitsubishi ASX nach. Der Aircross bietet mehr als nur gutes Aussehen, doch der Mehrpreis ist üppig.
Mit dem C4 Aircross legt Citroen den lang erwarteten Zwilling des erfolgreich gestarteten Mitsubishi ASX nach. Der Aircross bietet mehr als nur gutes Aussehen, doch der Mehrpreis ist üppig.
Volkswagen plant den Bau und Verkauf von Billigautos in Schwellenländern ab Preisen von 5000 Euro.
Die Gerüchteküche rund um neue Smartphones und Tablets brodelt derzeit heftig. Das kann nur bedeuten, dass der Mobile World Congress kurz bevorsteht. Wir haben einen Ausblick auf die Mobilfunkmesse zusammengestellt.
2010 Celler el Masroig "Solà Fred" (Rotwein, Spanien) Ja, ich gebe es nur ungern zu, aber auch der Weinlakai kommt manchmal einfach zu spät. So wollte ich ursprünglich den heutigen Wein aus dem Jahr 2009 empfehlen. Auf dem Papier hatte bei dem "Solà Fred" aus diesem Jahr alles gepasst: 91 Punkte von Stephen Tanzer (IWC) und ein lächerlicher Preis von knappen 7,- EUR. Zum Zeitpunkt meiner etwas verspäteten Recherche war der 2010er bereits der aktuelle Jahrgang und der 2009er so gut wie ausverkauft. So fasste ich den Entschluss eine der letzten Flaschen 2009er mit dem aktuellen Jahrgang blind zu vergleichen. Einer der beiden Weine war zwar etwas druckvoller, dafür aber auch weniger fruchtbetont und noch recht tanninreich. Für mich ganz klar der jüngere und noch unzugänglichere 2010er. Der andere Wein hingegen wirkte sehr harmonisch, fruchtig und sehr frisch. Ein echter Spaß-Wein mit fast schon bedrohlicher Süffigkeit, aber dennoch einem guten Körper mit ordentlicher Länge. Das musste der hochgelobte 2009er sein! Aber Sie ahnen es sicher schon: Bei dem leckeren Frucht-Schmeichler handelte es sich um den hier empfohlenen 2010er "Solà Fred" vom Celler el Masroig. Nicht nur war das Ergebnis meiner Verkostung eine Riesenüberraschung, auch der Preis von 6,30 EUR / Fl. und das angebotene 5+1-Paket sind eine Sensation. +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Der 2010er wurde von der Fachpresse noch nicht eingehend bewertet, allerdings gab ihm der Wine Advocate bereits im vergangenen Juni 87 Punkte. Welch' ein Schock! Unter 90 Punkten! Nun gut, zum einen sind 87 Punkte in diesem Preisbereich immer noch phänomenal, zum anderen erklärt die Begründung meines Lieblingsfreundes Jay Miller, warum der Wein schwächer als der 2009 abschneidet: Er findet ihn weniger körperreich und nicht so lang. Ja, richtig, Herr Miller. Genau das aber macht aus meiner Sicht den 2010er einen Deut besser. Denn hier überdeckt der straffe und tanninreiche Körper nicht die schöne, frische Frucht. Und ehrlich gesagt ist mir diese Charaktereigenschaft bei einem Wein dieser Preisklasse viel wichtiger. Ich möchte mir die Flaschen ja nicht zum Reifen in den Keller legen. Und davon abgesehen ist der 2010er ja alles andere als leicht am Gaumen oder kurz im Abgang. Es ist aber eben keine dieser Wuchtbrummen, die Jay Miller so mag. Alles natürlich basierend auf meinen direkten Vergleich. Vielleicht war der 2009er vor einem Jahr auch noch fruchtbetonter und ist mittlerweile in einem verschlosseneren Stadium. Der 2010er "Solà Fred" der Celler el Masroig stammt aus der DO Montsant im spanischen Katalonien. Die Gegend ist erst seit 2001 als DO klassifiziert und legt sich, geographisch betrachtet, wie ein Gürtel um den direkten Nachbarn Priorat . Die Weine sind stilistisch ähnlich, jedoch hat Montsant noch lange nicht den exzellenten Ruf seines Nachbarn, der mittlerweile als DOCa klassifiziert ist. Montsant ist aber eben noch sehr jung und erst in den letzten Jahren beweisen ambitionierte Winzer, dass auch von hier richtig gute Weine stammen können. Und vor allem werden diese noch für deutlich weniger Geld in den Handel gebracht. In der Gegend werden hauptsächlich Garnacha (frz. Grenache) und Cariñena (frz. Carignan) angebaut, so dass heutiger Wein ein ganz typischer Verschnitt dieser Rebsorten ist. Die Trauben wachsen in Montsant auf eisenhaltigen Ton-Böden und nicht wie im Priorat auf Schieferböden. D.h. die Böden in Montsant speichern deutlich besser Wasser und der rote Ton bringt ganz typische Aromakomponenten in die Weine ein. Celler el Masroig ist eines der größten Weingüter der Gegend und wurde bereits 1917 gegründet. Es besitzt ca. 500 Hektar Rebfläche - ein stolzer Wert, wenn man bedenkt, dass die gesamte Anbaufläche in Montsant nur etwas über 2.000 Hektar beträgt. Das Weingut ist ein klassisches Beispiel für einen Betrieb mit langer Tradition, der sich mittlerweile in eine moderne, zukunftsträchtige Richtung orientiert und auf diese Weise versucht das ganze Potential der Gegend auszuschöpfen. Der "Solà Fred" befindet sich momentan in einer herrlichen Fruchtphase, die vielleicht in den kommenden Jahren (à la 2010er) etwas verfliegt. Daher empfehle ich, neben meinem Rat den Wein zu kaufen, die Flaschen innerhalb eines Jahres auszutrinken. Nicht weil er danach nichts mehr ist, sondern weil er meiner Meinung nicht mehr besser werden kann. Heutige Empfehlung ist ein absoluter "no-brainer". 31,50 EUR für sechs Flaschen eines tollen Weines stellen einen Zwangskauf dar. Zudem ist von dem Wein reichlich vorhanden, so bieten ihn andere Händler für nur wenig Geld mehr an. Sobald der genannte Händler ausverkauft ist, werde ich die Einkaufsquellen entsprechend aktualisieren. 2010 Celler el Masroig "Solà Fred" (Rotwein, Spanien) Auge: Leuchtendes Purpur. Nase: Kirschen, Himbeeren, Veilchen, Gewürze, nasse Steine und etwas Rhabarber. Gaumen: Frisch und sehr klar am Gaumen. Aromen von dunkeln und roten Früchten sowie florale Anklänge. Im Abgang mittellang mit sehr angenehmen Mineralität. Sonstiges: Besteht aus 90% Carignan und 10% Grenache . 87 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Jay Miller, Juni 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Elvinjo (3.000 Flaschen) 6,30 EUR/Fl. (5,95 Versandkosten) 5+1-Aktion: 31,50 EUR (5,25 EUR /Fl.) (5,95 Versandkosten, ab 75,- EUR frei Haus) Hier klicken! Stand: 16.11.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.
2010 Château Pesquié Cuvee des Terrasses (Rotwein, Frankreich) Es hört sich verrückt an: 94 "echte" Parker- Punkte für schlappe 7,95 EUR.  Und in der Tat ist das Preis-/Leistungsverhältnis dieses Weines aus der südfranzösischen Appellation Côtes du Ventoux mehr als gut. Das "Cuvee des Terrasses" von Pesquié ist zudem ein alter Bekannter des Weinlakais, denn in der Vergangenheit empfahl ich bereits den 2007er. Damals noch einen Euro günstiger und mit 91 Punkten dekoriert, machte der 2007er bereits deutlich, dass dieser Wein auf die "Watchlist" für jeden Weinschnäppchen-Jäger gehört. So unterstütze ich die folgende Aussage von Robert Parker über das Weingut zu 100%: "... one of my all-time favorite producers in France". +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Natürlich muss man die 94 Punkte als "among its peers" verstehen: Wie schon häufig erwähnt, legt Parker die Punkteskala immer in Bezug auf direkt vergleichbare Weine neu an. D.h. der heute empfohlene Wein wird gegen andere Weine der Region und des selben Jahrgangs bewertet. Dies bedeutet, dass z.B. ein topklassifizierter Bordeaux, der 94 Punkte erhalten hat, die heutige Empfehlung wohl überflügeln würde. Nur habe ich meinen Lesern bereits andere Weine von der südlichen Rhône empfohlen, die deutlich unter 10,- EUR kosteten und bereits mit 90 Punkten einen tollen Gegenwert boten. So ist heutiger Wein ein phänomenales Angebot oder wie Parker sagen würde: "a phenomenal bargain" und weiter ausgeführt "it is absolutely stunning, and the best one they have made to date...". Der Wein bietet aus meiner Sicht alle Attribute, die man sich von einem guten Südrhône-Saft erhofft: Intensive, rotbeerige Frucht, die durch genügend Säure frisch wirkt, in Kombination mit einem dermaßen lang anhaltenden Eindruck am Gaumen, dass man das Gefühl gewinnt, in einer völlig anderen Preisklasse unterwegs zu sein. Natürlich hat der 2010er noch etwas "unkultivierte" Tannine, doch ist für mich besonders das Wechselspiel zwischen betörender und teils würziger Primärfrucht und dem mundfüllenden Volumen ein wunderbares Trinkerlebnis. Das Preis-/Punkteverhältnis einmal ausgeklammert, ist dieser Wein eine mehr als sichere Bank für jeden Weinliebhaber. Er ist auf der einen Seite unkompliziert, da er einfach zu "verstehen" ist, und auf der anderen Seite bietet er genügend Komplexität und Intensität, um sich auch noch auf die zweite, dritte und x-te Flasche zu freuen. Daher unbedingt kaufen. Die Appellation Côtes du Ventoux liegt östlich von Châteauneuf-du-Pape im südlichen Rhône-Gebiet Frankreichs. Auf den Hanglagen des 1.912 Meter hohen Mont Ventoux werden sowohl Rot- als auch Weiß- und Roséweine angebaut. Die roten und roséfarbenen Weine werden zumeist aus den traditionellen Reben der Region Carignan, Cinsaut, Gamay, Grenache, Mourvedre und Syrah hergestellt – häufig in einem Verschnitt dieser Sorten. Eine Ähnlichkeit zu Côtes-du Rhône -Weinen ist dadurch nicht zu bestreiten. Die Appellation Côtes du Ventoux existiert erst seit 1973 und ziemlich genau zu dieser Zeit erwarben Odette & René Bastide das Château Pesquié. Seit 2003 ist nun mit Alexandre & Frédéric Bastide die 3. Generation am Werke. Sie setzen den hohen Qualitätsanspruch ihrer Familie konsequent fort und konnten sich so zu einem der besten Weingüter der Appellation Côtes du Ventoux entwickeln. Das Château Pesquié bekennt sich konsequent zur nachhaltigen Arbeit im Weinberg. Die Entwicklung der Reben wird ausschließlich durch organischen, auf Humus basierendem Dünger verbessert und das Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Tieren, die diese Schädlinge fressen, wird stets gewahrt. Die Reben des Weinguts sind im Schnitt stolze 35 Jahre alt und gedeihen in einer enormen Dichte von 4.500 Rebstöcken pro Hektar. Hierdurch wird die Nährstoffkonkurrenz maximiert, die Reben wurzeln sehr tief und sorgen so für eine besonders fokussierte bzw. hochwertige Versorgung der Stöcke. Denn es gilt im Weinberg die Regel, dass überversorgte bzw. "glückliche" Reben zu wenig Komplexität entwickeln und nur Reben, die um Nährstoffe kämpfen müssen, außerordentliche Qualität produzieren. Natürlich geht diese Rechnung nur auf, wenn man konsequent im Weinberg arbeitet. Kontinuierlich werden bei Pesquié Maßnahmen durchgeführt, die dafür sorgen, dass nur Trauben reifen dürfen, die bereits sehr früh eine überdurchschnittliche Entwicklung aufweisen. Vereinfacht ausgedrückt, werden alle anderen Trauben bereits im "Babyalter" vom Stock entfernt, um zu vermeiden, dass diese "Schwächlinge" eine Nährstoffkonkurrenten für die Vorzeigetrauben darstellen. Hart, aber gerecht... zumindest im Sinne der Weintrinker ;-) Auf Château Pesquié werden die zwei Rotwein-Rebsorten angebaut, die im gesamten Rhônetal am populärsten sind: Grenache, der König der südlichen Rhône (fast 40% der Rebfläche) , und Syrah, der König der nördlichen Rhône (über 30% der Rebfläche). Im "Cuvee des Terrasses" kommen 70 % Grenache und 30 % Syrah zum Einsatz. Die Trauben werden gepresst und dann von den Stengeln befreit. Die Mazeration, also der Schalenkontakt der Maische, betrug bei dem 2010er ca. 15 Tage, um ein optimales Aroma und eine kräftige Farbe zu gewährleisten. Ca. 35 % des Weines wurde in zwei bis vier Jahre alten Eichenfässern ausgebaut und der Rest in großen Eichen-Fudern für jeweils ein Jahr ausgebaut. 2010 Château Pesquié Cuvee des Terrasses (Rotwein, Frankreich) Auge: Dichtes Blau-Violett Nase: Noten von süßen Heidelbeeren, Schwarzkirschbrand, Lakritz, Weihrauch und Anklängen von heißen Steinen . Gaumen: Erstaunliche Textur, Saftigkeit und wunderbare Fruchtintensität. Lebhafte Reinheit und energischer, langer und frischer Abgang, der länger als 30 Sekunden anhält. Sonstiges: Besteht aus 70% Grenache und 30% Syrah. Bis 2015 zu trinken. 94 Punkte (Quelle: Wine Advocate, Robert Parker, Oktober 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Weinpalais (1.800 Fl. sofort verfügbar) 7,95 EUR/Fl. (Versand: 5,50 EUR) 12er Paket frei Haus (95,40 EUR). Achtung: Versandkosten werden zunächst ausgewiesen, dann aber nicht in Rechnung gestellt. AUSVERKAUFT Stand: 24.10.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.
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