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Was für eine Mannschaft! Was für ein Spiel! Während ganz Schland in der WM-Euphorie schwelgte, hatte die Koalition in Berlin Zeit, richtig unpopuläre Dinge richtig unbemerkt zu verkünden. Für alle, die erst jetzt wieder zu Sinnen kommen: Ein Rückblick auf die Geschehnisse in Berlin.
Das Tröten nimmt kein Ende: Trotz der harschen Kritik der Fußballfans an den Vuvuzelas, denkt die Fifa nicht an ein Verbot des Lärmgeräts bei der WM. Der Ton wird dabei immer rauer.
Nach tagelanger Kritik am Getröte der Vuvuzelas werden die Gastgeber langsam sauer. Südafrikas Torhüter fordert die Zuschauer sogar auf, noch mehr Tröten mitzubringen. Die Fifa will von einem Verbot eh nichts wissen. Für Tinnitus-Bedrohte ist dennoch Besserung in Sicht.
Dieses Brummen im Ohr, das man niemals vergisst ? Der sonore Vuvuzela-Lärm war das Begleitgeräusch zur Fußball-WM 2010. In einigen Bundesligastadien wurde die Tröte bereits jetzt verboten. Andere Klubs appellieren an die Vernunft der Fußballfans.
"Schande, Schande", skandierten Demonstranten vor Schloss Bellevue, Vuvuzela-Getröte demolierte den Zapfenstreich. Bizarrer hätte der Abschied des Präsidenten nicht ausfallen können.
Ob Waschmaschine oder Spielzeug - in Deutschland und der EU sind im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Produkte beanstandet worden. Besonders Ware aus China ist oft gefährlich - manchmal sogar tödlich.
In Südafrika geliebt, in Europa unerwünscht: Der europäische Fußballverband Uefa hat die Vuvuzelas verboten. Die Tröten dürfen bei internationalen Spielen nicht mit ins Stadion genommen werden. Bei den Fußballvereinen löst die Entscheidung Erleichterung aus.
Weil er im Streit um eine Vuvuzela-Tröte einem anderen Mann ein Auge ausgeschlagen hat, muss ein 18-jähriger Simbabwer für ein Jahr ins Gefängnis.
Viel Lärm, wenig Tore: Die äußeren Umstände für die TV-Reporter am WM-Eröffnungswochenende waren kaum zumutbar. Das ZDF hat das Beste rausgeholt, während die Kollegen vom Ersten im Studio klare Sieger waren - und das lag nicht an Müller-Hohensteins "innerem Reichsparteitag".
Und wieder steht Außenminister Westerwelle in der Kritik. Man solle sich zügeln, meint die FDP, schließlich gehe es um den Ruf der Demokratie. Oder? Zeit für den Abwasch.
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