Startseite

Der Up bekommt den Geländelook

Der kleine Bruder des Bestsellers Tiguan ist ein SUV in UP-Größe. Ab 2016 soll er Kleinstwagenfahren zum begehrten Offroad-Feeling verhelfen. So fährt sich der Prototyp.

  Der Taigun hat einen wuchtigen Auftritt bei kleiner Größe.

Der Taigun hat einen wuchtigen Auftritt bei kleiner Größe.

Die SUV-Welle ist längst mehr als ein mächtiger Trend. Was in den USA mit Modellen wie dem Grand Wagoneer oder in Deutschland mit BMW X5 und Mercedes ML begann, hat sich zu einem Lauffeuer durch alle Segmente entwickelte. Jeder will einen trendigen SUV und sich damit von der schnöden Masse aus Kombi, Van und Limousine abheben. Nur das Segment der Kleinstfahrzeuge wartet noch auf ein pseudo-geländegängiges Erstlingswerk. Und wenn es nach Volkswagen ginge, wäre der VW Taigun genau die rechte Besetzung für die Hauptrolle.

Erste Prototypen

In dem kleinen Ortschaft San Antonio de Areco, rund eineinhalb Stunden westlich von Buenos Aires ist es an diesem Morgen trübe. Rund um dem Marktplatz stehen ein paar heruntergekommene Ford Falcon aus den 70er Jahren, eine Handvoll verrosteter Chevy-Pick-Ups und einige Peugeot-und Renault-Modelle, die beileibe schon bessere Zeiten gesehen haben. Betagte Ortseinwohner, die zu morgendlicher Stunde im feuchten Nebel über das abgeschliffene Kopfsteinpflaster schlurfen, nehmen vom strahlenden Prototypen mit Braunschweiger Kennzeichen keine besondere Notiz. "Ein VW", grummelt der grauhaarige Akkordeonspieler und geht wortlos weiter. Dabei ist der blaumetallic-farbene Crossover hier so deplatziert wie ein rosa Elefant auf der Raumstation ISS. Der VW Taigun, aktuelles Einzelstück, als zentraler Bestandteil der Wolfsburger Kleinwagenstrategie für die nächsten Jahre ist unterwegs im argentinischen Niemandsland.

Der große Bruder vom Up

Denn der Taigun, durch einen schlichten Buchstabendreh vom Erfolgsmodell Tiguan abgeleitet, soll mit seiner Länge von 3,86 Metern großer Bruder des Up und kleines Geschwisterchen von Touareg und dem 60 Zentimeter längeren Tiguan werden. Martina Biene vom VW-Produktmarketing: "Der Taigun könnte zum Fast Mover werden, doch noch liegt die Entscheidung über die Umsetzung in den entsprechenden Gremien." Niemand zweifelt jedoch daran, dass der Up-SUV 2016 kommt. Bereits die Messepremiere des Taigun-Konzeptfahrzeugs auf der Sao Paulo Motorshow im Herbst 2012 hatte nicht nur in Südamerika viel Staub aufgewirbelt. Aufgrund von Größe, Preis und Positionierung brächte der kleine Krabbler das Zeug zum Weltauto mit. Unterhalb der aktuellen SUV-Einsteigerklasse mit Chevrolet Trax, Mini Countryman oder Peugeot 2008 dürfte er bei rund 15.000 Euro starten. Klar ebenfalls, dass der VW Taigun auch Märkte außerhalb von Europa in den Blick der scharfen LED-Augen nimmt. Ein Markteintritt in Südamerika ist ebenso wahrscheinlich wie in Indien oder gar China - jeweils nebst lokaler Produktion.

Technisch basiert der VW Taigun auf dem kleinen Up. "Hierbei gibt es noch einiges zu tun. Die aktuelle PQ12-Plattform des VW Up müsste dazu verlängert und angepasst werden", erklärt Martina Biene, "es gibt auf jeden Fall noch einiges an Arbeit." Das Motorenangebot umfasst Dreizylinder-Diesel und -Benziner mit und ohne Turboaufladung zwischen 70 und 110 PS. Der Prototyp ist mit einem aufgeladenen Dreizylinder-Benziner unterwegs, der 81 kW/110 PS leistet. Das langt allemal für 186 km/h Spitze und 0 auf Tempo 100 in kaum mehr als neun Sekunden. Bereits unten herum geht der Dreizylinder in dem 1060 Kilogramm schweren Einzelstück kräftig zu Werke und profitiert von seinem maximalen Drehmoment von 175 Nm. Durch die geringe Dämmung ist der Turbomotor mit einem Liter Hubraum etwas brummig; passt aber zum sportlichen Anspruch des zukünftigen Topmodells. Trotzdem soll der Fronttriebler nur 4,7 Liter Super verbrauchen. "Sollte der Taigun kommen, ist auch eine Allradversion noch nicht endgültig vom Tisch", räumt Martina Biene ein, "und auch eine Erdgasversion ist allemal denkbar."

Attraktiver Einstiegspreis

Neben der ordentlichen Motorisierung ohne irgendwelche wirren Elektrospielereien gefällt besonders der Innenraum des Taigun. Dank des 2,47 Meter langen Radstandes haben auf kleinem Raum vier Personen Platz. Das Gepäckvolumen liegt zwischen 280 und 986 Litern. Das Cockpit, ähnlich aufgeräumt wie beim kleinen VW Up und seinen Konzernbrüdern Seat Mii und Skoda Citigo, wirkt für die Einstiegsklasse allemal wertig. In den Türen halten bunte Spannbänder längst überflüssiges Kartenmaterial und Lesestoff. In der Mittelkonsole stecken griffbereit zwei Trinkflaschen. Mal sehen, was sich von Details wie einem eingeklinkten Smartphone und schicken Oberflächen ins Serienmodell retten kann. Außen soll zumindest die zweigeteilte Heckklappe bleiben. In Staaten wie Indien, Brasilien oder Argentinien wäre diese sogar mit einem aufgesetzten Ersatzrad denkbar. Der Einstiegspreis dürfte angesichts der harten Konkurrenz bei rund 15.000 Euro liegen. So würde er auf vielen Märkten eine gute Figur machen.

Press-Inform

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools