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Jeden Tag sterben weltweit rund 1000 Frauen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes.
Als sein Sohn in New York starb, fühlte sich Manfred Gorki von der Regierung allein gelassen. Das kritisierte er. Nun gibt es eine Stelle, die Familien deutscher Unglücksopfer unterstützt.
ProSieben macht in der dreizehnten Folge der "Alm" alles richtig: Im Mittelpunkt der Sendung steht eine kalbende Kuh. Der Biologie-Unterricht am lebenden Objekt stellt jedes Kandidaten-Getue in den Schatten - und macht Manni zum Rapper. Den Sieg haben trotzdem andere verdient.
Mit 30 Jahren ist der PC am Ende seiner Kraft - er wird wie die Schreibmaschine aus unserem Leben verschwinden. Na ja, fast.
Neuzugang in der Galerie der prominenten Schwindler: Auch FDP-Politiker Jorgo Chatzimarkakis ist den Titel los. Nun will er eine neue Doktorarbeit schreiben.
Gewächshaus war gestern: Internethändler werfen immer neue Designerdrogen auf den Markt. Die Bauanleitungen holen sie sich aus der Forschungsliteratur.
Im Streit um eine bessere Bezahlung haben sich die Hebammen mit den Krankenkassen geeinigt. Die Geburtshelfer erhalten für ihre Leistung künftig mehr Geld. Hintergrund der Auseinandersetzung waren die rasant gestiegenen Haftpflichtprämien.
Muss uns wirklich ein Schnapshersteller sagen, dass Trinken Kinder dumm macht? Wie ein Alkohol-Konzern versucht, die Gesellschaft gesünder zu machen und wie eine Ministerpräsidentinnengattin dabei hilft - ein Ortstermin.
Oft genug bringen fröhliche Zechrunden nichts weiter zustande als ein bisschen angenehme Zerstreuung und vielleicht noch einen schönen Kater am Morgen danach. Nur in Ausnahmefällen wächst aus einer Schnapsidee Tatendrang. Oder sogar ein fertiges Produkt. Aber manchmal passieren kleine Wunder. Unseres heißt "Landluft - das Wendland Magazin" und liegt ab sofort bundesweit in den Zeitschriftenläden. Eigentlich können wir es selbst noch nicht so richtig fassen, dass dieses Heft wirklich existiert. Rumspinnen bei Wein und Bier ist das eine - aber so richtig loslegen und rabottern? Geburtsort unserer Liebeserklärung an die verträumte Schönheit zwischen Elbtalaue und Drawehn war tatsächlich unsere Stammkneipe. Das "Alte Haus", ein Reet gedeckter Dorfgasthof in Jameln. Fast jedes Wochenende versammelt sich vor dem zum Grill umfunktionierten übermannshohen Schwippbogenkamin ein kurioser Gäste-Mix aus Ureinwohnern und Zugereisten. Unter ihnen Schriftsteller, Maler, Schauspieler, Theaterleute, Journalisten und Fofografen, die das Wendland seit Jahren zu ihrer Wahl- oder Zweitheimat gemacht haben. So wie der Schauspieler Heikko Deutschmann, der TV-Reporter Rolf Seelmann-Eggebert, die Fernsehmoderatorin Iha von der Schulenburg oder der "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo"-Autor Kai Hermann. Doch die Magazin-Idee und der Anfangs-Satz "man müsste mal..." kam nicht etwa aus den Reihen des trinkfesten Kreativ-Pools, sondern von Gastwirt Christian. Der gebürtige Hamburger, berühmt als Grillmeister saftiger Steaks und knuspriger Lammhaxen, wollte seinem geliebten Landkreis endlich eine Bühne bauen. "Wenn die feinen Sylter das hinkriegen", stachelte er uns an, "dann müssten wir das doch auch schaffen. Wir haben doch genügend Profis hier, die so was auf die Beine stellen können." Wir reagierten wohlwollend - aber skeptisch. Doch mit Überzeugungskraft, nie versiegender Energie und einigen Bestechungsbieren bewältigte unser Motivations-Guru nicht nur das Kunststück, die wochenendfaule Journalisten-Meute in ihrer Freizeit auf Trab zu bringen, sondern schaffte auch noch das nötige Kleingeld ran, um ein solches Projekt zu stemmen. Print Krise? Anzeigenflaute? Katastrophenjahr 2009? "Ach was!", meinte Christian und brachte mit einem kleinen Grinsen seine Sicht der Dinge auf den Punkt: "Lamentieren ist doch nur was für Anzug- und Bedenkenträger." Ein Mann - ein Wort. Also machten wir uns auf die Socken, schwärmten aus und besuchten die Menschen, deren Geschichten wir erzählen wollten. Das Ergebnis ist eine Hommage an die Local Heroes, an alle, für die Bodenständigkeit, Heimatliebe und Naturverbundenheit zum Lebensgefühl gehören. Landleben pur, ohne Country-Lifestyle-Chic. Und weil wir stolz sind auf unser hübsches Baby, haben wir unseren Verleger-Gastwirt-Geburtshelfer, unsere spendablen Anzeigenkunden - und natürlich auch ein bisschen uns selbst - am letzten Wochenende ordentlich gefeiert. Im Dörfchen Groß Heide, bei Elfriede "auf 'm Saal". Christian hätte keinen besseren Ort auswählen können für diese rustikale Premieren-Party. Denn Elfriede, die legendäre 78-jährige Chefin vom Gasthof Schulz, gehört zum Wendland wie die Auenwälder, die Störche und die bäuerlichen Dickschädel, die seit Jahrzehnten an ihrem Tresen Bockwurst mit Bratkartoffeln verzehren und sich bei Doppelkopfrunden mit reichlich Pils und Schnaps in Feierabendlaune zocken. Für uns Magazin-Macher ist das Wendland schlicht und einfach die schönste Ecke Deutschlands. Warum wir alle diesem Landstrich so hoffnungslos verfallen sind? Einfach mal reinklicken unter www.landluft.biz - und selbst auf Entdeckungsreise gehen...
Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Dietmar Bartsch, tritt zurück - und geriert sich als Opfer einer Intrige. Das ist er nicht.
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