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Wenn in dieser Woche die Tokyo Motor Show beginnt, dann steht ein unscheinbarer Mann im Rampenlicht: Unter Katsuaki Watanabe wurde Toyota zum größten Autokonzern der Welt. Das war freilich nur eine Frage der Zeit, denn seit Jahren macht die Firma alles richtig. Doch der Präsident des Giganten steht vor einer riesigen Herausforderung.
Tiefe rote Zahlen beim weltgrößten Autobauer Toyota: Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Konzern fast 3,3 Milliarden Euro Verlust eingefahren - so viel wie nie zuvor in der Firmengeschichte. Auch die Zukunft verspricht keine Besserung, im kommenden Jahr will das Unternehmen kräftig sparen.
Zoff in der Großen Koalition, Kritik an Angela Merkel - Christian Wulff hält sich aus allem raus und fährt für eine Woche nach Japan. Dort organisiert sich der niedersächsische Ministerpräsident und CDU-Vize selbst ein wenig große Politik.
In der Krise übernimmt die Familie das Steuer: Erstmals seit 14 Jahren steht ein Mitglied der Familie Toyoda wieder an der Spitze des japanischen Autobauers Toyota. Akio Toyoda ist ein Enkel des Firmengründers. Er soll den Konzern wieder flott machen.
Schöne neue Welt: Toyotas jüngster Roboter ist so fingerfertig, dass er auf einer Violine die fehlerfreie Version des Stücks "Pomp and Circumstance" von Edward Elgar spielen kann. Langfristig träumt der Konzern aber davon, Roboter in der Pflege von Menschen einzusetzen.
Hauptsache extrem: Auf der Tokyo Motor Show zeigen japanische Autohersteller einerseits umweltfreundliche Human-Mobile, andererseits die schärfsten Spritvernichter. Das bedeutet: Die Konzerne müssen in Zukunft mehr denn je einen Spagat hinlegen, um die Kunden zufriedenzustellen.
Toyota hängt bei der Hybrid-Technik alle ab. Bald gibt es fast jedes Modell der Edeltochter Lexus mit kombiniertem Verbrennungs- und Elektromotor. Deutsche Hersteller hinken weit hinterher.
Die Messe zeigt es deutlich: Sportliche Stilmischungen aus verschiedenen Markt-Segmenten werden immer mehr zum Renner. Hersteller, die noch kein Crossover-Auto anbieten können, sputen sich, dem Trend zu folgen.
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Katsuaki Watanabe ist torishimariyaku-fuku-kaichō der Toyota Jidōsha K.K. (engl. Toyota Motor Corp.). Watanabe erhielt seinen Abschluss an der Keiō-Universität in Wirtschaft im Jahre 1964 und arbeitet seither bei Toyota. 2005 folgte er Fujio Chō als „leitender Direktor und Präsident“. Während seiner Karriere gewann er durch seine Kostenreduzierungen an Reputation im Unternehmen. 2009 wurde er durch Akio Toyoda abgelöst. Watanabe wurde vom TIME magazine zu den 100 einflussreichsten Personen de...
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