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Wegen einer Dienstwagenaffäre hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin Ermittlungen gegen den Brandenburger Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) eingeleitet.
Der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der durch seinen Umgang mit der Loveparade-Katastrophe in Verruf geraten war, steht unter Korruptionsverdacht. Die Wuppertaler Staatsanwaltschaft ermittelt im Zusammenhang mit Wahlkampfspenden gegen den CDU-Politiker.
Die ehemalige Regierungspartei des ägyptischen Ex-Präsidenten Husni Mubarak ist am Ende. Ein Verwaltungsgericht in Kairo hat die Auflösung der Nationaldemokratischen Partei (PND) angeordnet. Mubarak selbst befindet sich nach einem Herzinfarkt in einem Militärkrankenhaus.
Nicht nur die Telekom und ihr Geschäftsgebaren stehen im Visier der Staatsanwaltschaft: Die Justiz ermittelt gegen den Chef René Obermann persönlich. Er soll in eine Korruptionsaffäre auf dem Balkan verwickelt sein.
Bei Korruptionsermittlungen sind in einer Provinz in China fast 300 Beamte erwischt worden, die ihre Arbeitszeit in Massage-Salons, Karaoke-Bars oder Badehäusern verbrachten.
In Liechtenstein soll der verstorbene Rechtspopulist Jörg Haider 45 Millionen Euro deponiert haben. Doch woher stammte das Geld? Tagebucheinträge eines Weggefährten sollen zeigen, dass es Spenden des irakischen Diktators Saddam Hussein und Lybiens Staatschef Muammar al-Gaddafi gewesen sind.
Der in einen Korruptionsskandal verwickelte frühere südkoreanische Präsident Roh Moo Hyun hat sich offenbar das Leben genommen. Er starb am Samstag, nachdem er sich beim Bergwandern von einer Klippe gestürzt hatte.
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi bleibt sich treu: Anstatt sich den vielen Problemen seines Landes zu widmen, verfolgt der Medienunternehmer vor allem eigene Interessen. In erster Linie hat er dabei die Justiz im Auge, die ihm wegen Bestechung den Prozess machen will. Berlusconi will das per Gesetz verhindern.
Die italienische Politik ist wieder einmal gewaltig aus den Fugen geraten: Erst schlitterte der Justizminister in einen vermeintlichen Korruptionsskandal, dann trat er zurück - und jetzt wird's eng für Regierungschef Romano Prodi. Stürzt er, könnte sein Vorgänger triumphieren: Silvio Berlusconi.
Nigeria will keine Geschäfte mehr mit Siemens machen, so lange die Ermittlungen in der Schmiergeldaffäre anhalten. Das afrikanische Land gilt laut Transparency International als eines der korruptesten Länder der Welt.
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