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A3 die Zweite

Mit dem A3 Sportback bringt Audi Anfang nächsten Jahres sein Erfolgsmodell der Kompaktklasse als Fünftürer auf den Markt. Lohnen die 900 Euro Aufpreis gegenüber dem Zweitürer?

Wenn die Deutschen Audi A3 sagen, meinen sie eigentlich Sportback: "Zwei von drei Kunden entscheiden sich für den Fünftürer", erklärt Heiko Pabst von Ohain, Produktmarketing-Mann bei Audi. Also ist es höchste Zeit, das Volumenmodell für die hiesige Kundschaft zur Verfügung zu stellen. Zumal der A3 Sportback für 900 Euro Aufpreis im wahrsten Sinne des Wortes mehr Auto bietet. Der Fünftürer ist mit 4,31 Metern etwa sieben Zentimeter länger als die dreitürige Version. Damit wachsen auch der Radstand um fast vier Zentimeter auf 2,64 Meter und der Kofferraum um 15 Liter auf 380 beziehungsweise 1.220 Liter.

Schön und gut, aber wichtig ist, dass das zusätzlich bezahlte Blech auch bei den Insassen ankommt. Das tut es: die Beinfreiheit im Fond hat spürbar zugenommen und selbst große Menschen finden auf der zweiten Reihe gut Platz. Der Innenraum ist ohnehin die große Stärke der Ingolstädter. Die Materialien verströmen, zumindest bei den getesteten Versionen, Hochwertigkeit. Nachlässigkeiten, wie die Grate in den Hebeln der dreitürigen Version, sind nun ausgemerzt. Zwar sind die neuen Luftdüsen immer noch etwas fummelig, aber insgesamt ist das Audi-Interieur Referenz. Da muss sich die Konkurrenz südlich von Ingolstadt anstrengen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Kleine, aber feine Details, wie LED-Lampen zum Einrasten des Ladebodens lassen den Vorsprung sicher nicht schrumpfen.

Das neue entschlackte Bedienkonzept braucht allerdings etwas mehr Eingewöhnungszeit, als das BMW-Pendant. Dafür gibt es beim Sportback jetzt auch die Möglichkeit, SMS per Spracheingabe zu diktieren und dann an das Telefonbuch zu verschicken. Wie beim 7er BMW kommt die Software vom Weltführer Nuance. Heutzutage ist eine Einbindung von Facebook & Co. Eigentlich schon selbstverständlich. Wer will, kann sich aber auch Flugpläne anzeigen lassen oder Urlaubs-Photos inklusive GPS-Daten als Ziel auswählen. "Audi connect" kostet 500 Euro, kann aber nur in Verbindung mit dem großen Navi-System für 2.725 Euro geordert werden.

Wer genug Kleingeld übrig hat, kann seinen A3 oberklassen-mäßig aufrüsten. Angefangen von einem Spurwechselwarner (500 Euro) bis hin zu einem adaptiven Tempomaten (560 Euro bzw. 290 Euro bei Ausstattung "Ambition"), in dem auch ein Notbrems-Assistent integriert ist, der bei einem drohenden Auffahrunfall eine Teilbremsung mit maximal 60 Prozent Bremsdruck initiiert. Wer mindestens 38.900 Euro für den S3 hinlegt und noch 770 Euro übrig hat, kann seinen Audi mit Voll-LED-Licht bestücken. Serienmäßig bietet der Sportback eine manuelle Klimaanlage, ein MP3-CD-Radio, ein gut funktionierendes Start-Stopp-System und einen Knie-Airbag für den Fahrer.

Sicherheit vermittelt der A3 Sportback beim Fahren, ebenso wie sein dreitüriger Bruder. Das Fahrwerk ist gut abgestimmt und bietet sogar aufgrund des etwas gewachsenen Radstands einen leichten Schuss mehr Komfort beim Geradeauslauf. Im Vergleich zum Vorgänger lenkt der Sportback deutlich agiler ein. Dabei profitiert der neue A3 neben dem besseren Fahrwerk, auch vom Modularen Querbaukasten mit seinen kürzeren Überhängen und den 90 Kilogramm weniger Gewicht. Der 1,4 TFSI bringt der Sportback 1.205 Kilogramm auf die Waage und bei der Version mit dem 150-PS-Diesel sind es 105 Kilogramm mehr.

Der Selbstzünder ist bei vielen A3-Sportback-Fahrern die erste Wahl. Zurecht: Mit einem Drehmoment von 320 Newtonmetern und einer Spitzengeschwindigkeit von 216 km/h ist man ganz sicher nicht untermotorisiert. Der Antritt ist stark genug. Der Durchschnittsverbrauch von 4,2 Liter liest sich zwar gut auf dem Papier, dürfte aber in der Realität etwas höher liegen, Dass der Diesel vor allen Dingen bei höheren Drehzahlen präsent aber niemals aufdringlich ist, liegt auch an der guten Geräuschdämmung. Der A3 Sportback ist im Innenraum ziemlich leise. Soviel Positives hat seinen Preis, vor allem bei deutschen Premium-Autos: Der 2.0-TDI-Fünftürer ist ab Februar 2013 zu haben und kostet mindestens 27.200 Euro.

Wer es billiger haben will und es nicht ganz so eilig hat, sollte auf den 1,2-Liter-Benziner mit 105 PS warten. Der kommt etwas später auf den Markt und ist für 22.500 Euro zu haben. Beim Erstkontakt im Audi hinterließ der kleine Benziner einen guten Eindruck, meldete sich aber oberhalb von 4.000 Umdrehungen durchaus zu Wort. Der A3 Sportback mit Erdgas-Antrieb ist ebenfalls im nächsten Jahr erhältlich. Die Plug-in-Hybrid-e-tron-Variante kommt dagegen erst 2014 auf den deutschen Markt. Kommen wir zur eingangs gestellten Frage: Egal mit welchem Motor, der Sportback ist einfach der bessere A3 und die 900 Euro sind gut angelegtes Geld

Press-Inform/pressinform

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