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Nase vorn

Beim Wettkampf der superschnellen Kofferträger hat Audi eine Schippe draufgelegt. Für den Spurt auf 100 km/h benötigt der neue Audi RS6 4.0 TFSI nur 3,9 Sekunden.

Seit 2010 war der Thron des edelsten Kombis bei den Ingolstädtern verweist. Zwar hatte man mit dem S6 Avant einen bulligen Sportkombi im Programm, aber die Oberen von Audi sind der Ansicht, dass dieser hinsichtlich Sportlichkeit und Komfort noch nicht das letzte Wort sein muss. Dafür verpflanzte man, wie schon beim S6 Quattro, den 4-Liter-Motor aus dem A8 in die kleinere Karosserie des A6 und wertet das Interieur entsprechen auf.

Audi RS 6 Avant 4.0 TFSI: Nase vorn
  Am Heck dominieren der Diffusor und die beiden großen, elliptischen Endrohre der Abgasanlage.

Am Heck dominieren der Diffusor und die beiden großen, elliptischen Endrohre der Abgasanlage.

Dabei ist es aber nicht allein geblieben. Der V8-Biturbomotor leistet jetzt nochmal etwas mehr, nämlich 412 kW / 560 PS. Das maximale Drehmoment von 700 Nm liegt ab 1750 U/min an. Das reicht für eine Beschleunigung in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Damit hat Audi in dieser Disziplin die Nase vorn. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch begrenzt. Mit dem optionalen Dynamikpaket sind 280 km/h erlaubt. Mit dem Dynamikpaket plus gibt Audi den RS6 bis 305 km/h frei.

Aber auch an der Fahrzeugeffizienz hat man bei Audi gearbeitet. Als Durchschnittsverbrauch gibt Audi jetzt 9,8 Liter Super an. Diese Verbrauchsreduzierung gegenüber dem Vorgängermodell verdankt der edle Kombi dem serienmäßigen Start-Stopp-System und der automatischen Zylinderabschaltung. Im Mittellastbereich ist der fährt der Biturbo jetzt als Vierzylinder. Sportliche Fahrer können Achtgang-Automatik kann bei Bedarf über Schaltwippen am Lenkrad auch manuell bedient. Optional ist ein strafferes Sportfahrwerk mit Dynamic Ride Control (DRC) erhältlich. Die Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) lässt sich im Sportmodus auch ganz deaktivieren. Der permanente Allradantrieb ist aber ebenso serienmäßig wie das Audi Fahrdynamiksystem "drive select", mit dem der Fahrer die Arbeitsweise wichtiger Motor- und Fahrwerkskomponenten in mehreren Stufen beeinflussen kann.

Weiterhin zählen zur Serienausstattung die Xenon-Scheinwerfer, die LED-Heckleuchten, ein Reifendruck-Kontrollsystem und das Fahrerinformationssystem. Die Einparkhilfe plus und die Geschwindigkeitsregelanlage sind ebenso an Bord wie eine Dreizonen-Klimaautomatik, ein Navigationssystem und ein Soundsystem mit zehn Lautsprechern. Die RS-Sportsitze haben kräftige Seitenwangen und integrierte Kopfstützen. Die Bezüge sind aus einer schwarzen Alcantara/Leder-Kombination gefertigt und die Mittelbahnen mit einer Rautensteppung verziert. Die eine Rückbank hat drei Sitzplätzen und der Gepäckraum fasst bis zu 1.680 Liter.

Optional sind alle Elemente der A6 Baureihe auch für den RS erhältlich. Dazu zählt ein Head-up-Display, weitere Fahrerassistenzsysteme und eine Soundanlage mit 15 Lautsprechern von Bang & Olufsen. Beim Preis setzt sich der RS 6 Avant mit deutlichem Abstand an die Spitze. 107.900 Euro soll das neue Topmodell der A6-Baureihe kosten. Dagegen ist der S 6 Quattro Avant mit 75.250 Euro vergleichsweise ein Schnäppchen. Mithalten kann da nur der Mercedes 63 AMG. Der braucht 4,4 Sekunden für den 100-km/h-Spurt und kostet auch über 100.000 Euro. Aber die Konkurrenz hat noch etwas Zeit zum Nachbessern. Der Audi RS 6 Avant kommt erst im Sommer 2013 auf den Markt.

Press-Inform/pressinform

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