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Behaglich statt sportlich

Der neue BMW 3er Gran Turismo überzeugt durch ein gewaltiges Platzangebot und ein außergewöhnliches Aussehen. Aber so flott wie der normale 3er ist er nicht mehr.

  Trotz des Wachstumsschubs wirkt der 3er GT nicht plump.

Trotz des Wachstumsschubs wirkt der 3er GT nicht plump.

Nach dem gewaltigen 5er GT kommt nun ein GT auf Basis des handlichen 3er. Eins vorweg: Der kleine Bruder ist auch der hübschere. Der 5er GT findet zwar auch einige Liebhaber, aber viele Kunden verstört das aufgeblähte Dickschiff. Auch der 3er GT streckt sich gewaltig, aber die Formen bleiben harmonisch. BMW möchte mit dem neuen Gran Turismo vor allem die Autofahrer überzeugen, die gern ein wenig höher sitzen, viel Platz benötigen und gleichzeitig auf ein gewisses Maß an Sportlichkeit nicht verzichten können. In Fahrzeugmärkten wie den USA oder China, wo zwar das Platzangebot eines Touring gewollt, aber das Design einer Limousine bevorzugt wird, könnte und soll seine Zukunft liegen.

Ungewohnte Großzügigkeit im Innenraum

Mit einer Länge von 4,82 Metern kratzt der einst kleinste Bayer an den Maßen eines 5er. Ganze 20 Zentimeter ist er im Vergleich zum 3er Touring in der Länge und acht Zentimeter in der Höhe gewachsen. Das wirkt sich auf die Sitzposition aus. Knapp sechs Zentimeter höher als im Touring sitzen seine bis zu fünf Insassen. Ein Gewinn in puncto Übersicht, jedoch auch ein Rückschritt in Bezug auf seinen sportlichen Habitus. Noch bevor der 3,0 Liter große Sechszylinder des BMW 3er GT 335i anspringt, steht fest: Das ist kein typischer 3er. Und das liegt am verschwenderischen Raumangebot. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer haben Platz, dank der guten Sitze ausreichend Halt und mit Hilfe des optionalen, farbigen Head-Up-Displays alles im Blick.

BMW 335i GT: Weltauto mit viel Platz
  Der 335i hat 306 PS.

Der 335i hat 306 PS.

Kein Möbelwagen

Doch der Raum und Platz auf den vorderen Sitzen ist nichts im Vergleich zu den drei Einzelsitzen im Fond. Zugegeben, auch im neuen 3er GT möchte niemand über einen längeren Zeitraum in der Mitte Platz nehmen. Aber selten wurde den Hinterbänklern so viel Bein- und Kopffreiheit gewährt. Normal gewachsene Mitfahrer können auch hinter einem Sitzriesen noch ihre Beine übereinanderschlagen. Wermutstropfen sind die nur bis zu einer Höhe von knapp zehn Zentimetern herunterfahrbaren Fensterscheiben in den rahmenlosen Fondtüren. Sollte die Fahrt zum nächsten Baummarkt oder Möbelhaus zu zweit über die Bühne gehen, lassen sich die drei Einzelsitze mit einem Handgriff zu einer ebenen Ladefläche umklappen. Bis zu 1600 Liter fasst dann der ansonsten 550 Liter große Kofferraum. Das Problem ist im Falle des 3er GT nicht das Einladen von sperrigen Gegenständen, da die große Heckklappe weit und großzügig nach oben hin öffnet. Die coupéhafte Linienführung macht es jedoch nicht möglich höhere Gegenstände wie etwa einen Schrank zu transportieren.

Heckspoiler sorgt für mehr Bodendruck

Ist alles verpackt, der 60 Liter fassende Treibstofftank gefüllt und das Ziel mit Hilfe von Google im Navigationssystem eingegeben, können dem 1725 Kilogramm schweren 335i die Sporen gegeben werden. 225 kW/306 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern werden mit Hilfe der optionalen Achtgang-Automatik fein dosiert an die Hinterachse geleitet. Nach einem beherzten Autobahn-Ampelstart braucht die Tachonadel im gut ablesbaren Armaturenbrett 5,4 Sekunden bis zur 100er-Markierung. Ihr Vorwärtsdrang wird elektronisch bei Tempo 250 abgebremst. Der ab einer Geschwindigkeit von 110 Kilometern pro Stunde herausfahrende Heckspoiler presst den ab 47.200 Euro erhältlichen BMW 3er GT 335i noch fester an den Asphalt. Eine Start-Stopp-Automatik und die Rückgewinnung der Bremsenergie unterstützen den Motor dabei, einen Spritverbrauch von 7,7 Litern zu erreichen.

  Der 3er GT punktet mit einem vergrößerten Kofferraum.

Der 3er GT punktet mit einem vergrößerten Kofferraum.

Dass Spritsparmaßnahmen nicht immer vorteilhaft für das Fahrverhalten eines Fahrzeugs sind, zeigen beim BMW 3er GT die Reifen mit reduziertem Rollwiederstand und Notlaufeigenschaften. Sie sorgen im Zusammenspiel mit dem in schnell gefahrenen Kurven etwas unruhigen Heck für ein mäßiges Sportlergefühl. Hinzu kommt der erhöhten Schwerpunkt des BMWs. Das Gefühl, einen Mischling aus 3er Touring und X3 zu fahren, will einfach nicht weichen.

Etwas schade, aber nicht neu, ist die Tatsache, dass selbst für einen nach hinten so unübersichtlichen Pkw wie den 3er Gran Turismo eine Einparkhilfe nur gegen Aufpreis beim Rangieren hilft. Ein Anfahrassistent und eine Kurvenbremshilfe sowie 17 Zoll große Leichtmetallräder gehören zur Serienausstattung.

Press-Inform/pressinform

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