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Schicker Golf-Gegner

Mit dem neuen Mazda 3 wollen die Japaner in der hart umkämpften Kompaktklasse punkten. Die Verkaufsargumente sind Platz, ein preisgekröntes Design und viele Assistenzsysteme.

Nicht kleckern, sondern klotzen hieß offenbar die Maxime bei der Präsentation des neuen Mazda 3. Denn die Japaner zeigten das Kompaktmodell zeitgleich in fünf Städten rings um den Erdball: New York, Melbourne, London, Istanbul und St. Petersburg. Über 1000 Gäste kamen, um dem japanischen Bestseller zu huldigen, der in den letzten Jahren 3,5 Millionen Mal verkauft wurde - der meistverkaufte Mazda. In London rollte der neue Golf-Gegner aus Hiroshima im Crystal, einer experimentellen Konzept-Halle, die ganz Zukunft der nachhaltigen Städte gewidmet ist. Diese Prämisse soll auch für den neuen Nippon-Golf gelten. "Der Mazda 3 soll die perfekte Verbundenheit zwischen Fahrer und Auto herstellen", erklärt Projektleiter Ken Saruwatari. Eben jenes vielzitierte Jinba Ittei. Die klassische japanische Einheit zwischen Roß und Reiter.

Weltpremiere Mazda 3: Zwischen den Kontinenten
  Mazda 3 2013

Mazda 3 2013

Wenn die eher zum Understatement neigenden Asiaten so aus sich rausgehen, müssen sie schon sehr von einem Modell überzeugt sein. Können sie auch sein, denn beim neuen Mazda wurde fast jedes Teil angefasst und verbessert. So trägt jetzt auch das Kompaktmodell das Familien-Gesicht namens "KODO", das zuvor beim Mazda 6 und beim SUV CX 5 präsentiert wurde und Designpreise, wie den Red Dot Award einheimste: mandelförmige Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, einer leuchtenden Corona rings um die Pupille und bösen Augenbrauen, die sich in dem großen Kühlergrill fortsetzen. Dazu kommt eine wellenförmige Seitenlinie. Der neue Japan-Golf kommt geduckter daher als der Vorgänger. Kein Wunder, bei unveränderter Länge ist er zwei Zentimeter flacher und vier Zentimeter breiter.

Der Radstand legte gar um sechs Zentimeter zu. Das wirkt sich positiv auf das Design mit kürzeren Überhängen und die Fahrdynamik aus. Die veränderten Abmessungen kommen aber auch den Passagieren zugute. Platz ist im neuen Mazda 3 mehr als genug. Vor allem hinten hat die Beinfreiheit zugelegt. Der Kofferraum fasst nun 350 Liter, das sind zehn Liter mehr als bisher. Das Cockpit mit dem zentralen Rundinstrument, dem Drehknopf in der Mittelkonsole und den Knöpfen am Lenkrad wirkt für Mazda-Kenner vertraut.

Der aufgestellte Sieben-Zoll-Touchscreen folgt dem Trend zur Tablet-PC-Optik. Mit ihm ziehen die Japaner, was die Vernetzung der Insassen angeht, nach: Facebook, Twitter, Online-Suchen und Internet-Radio. Alles ist im Japan-Golf möglich. Auch ein Head-Up-Display ist für den Mazda 3 zu haben. Anders als bei BMW und Audi werden die Informationen aber nicht auf die Windschutzscheibe, sondern ähnlich, wie das Peugeot schon vor Jahren eingeführt hat, einer kleinen Scheibe projiziert. Bei den Assistenzsystemen lassen sich die Japaner ebenfalls nicht lumpen: Beim Kompaktmodell gibt Notbrems-Funktion, die bis 30 km/h Geschwindigkeit einen Unfall verhindert, einen adaptiven Tempomaten, einen Spurwechselassistent und einen Fernlichtassistenten, der automatisch abblendet, wenn sich Gegenverkehr nähert.

Durch die Verwendung von hochfesten Stählen ist der neue Mazda 3 ist nicht nur leichter geworden, sondern soll auch verwindungssteifer sein. Das ist gut für den Komfort und die Fahrdynamik. Bei den Antrieben setzt Mazda weiterhin auf die Skyactiv-Technik mit einem Start-Stop-System und einem identischen Verdichtungsverhältnis von 14,0:1 bei Benzinern und Diesel. Insgesamt vier Motoren stehen zur Markteinführung zu Verfügung: drei Benziner zwischen 100 und 165 PS und der bekannte 2,2-Liter Selbstzünder mit 150 PS, der bereits die Euro-6-Abgasnorm erreicht. Kombiniert können alle Getriebe mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung oder einer Sechsgang-Automatik, die Mazda in Eigenregie baut. Bei letzterer soll eine Überbrückungskupplung mehr Dynamik und sanftere Schaltwechsel schaffen. Ähnlich wie das bei den ZF-Achtgang-Automatiken der Fall ist. Ab Oktober kommt der Mazda 3 in den Markt.

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