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Diese Wagen fahren gegen die Krise auf

Im Zentrum des Pariser Autosalons stehen Kompakte und Kleinwagen. Fahrzeuge, die auch in der Eurokrise noch Kunden finden. Von Opel Adam bis zum VW Golf VII - das sind die wichtigsten Neuheiten.

  Für die Autohersteller ist der glanzvolle Pariser Autosalon in diesem Jahr die letzte Gelegenheit, mit einer großen Show "Lust auf Auto" zu machen und so die Kunden in die Verkaufsräume zu locken. Die Gastgeber müssen damit leben, dass der deutsche VW Golf der Star der französischen Messe ist. Eine Nummer kleiner hält Renault mit dem Kleinwagen Clio dagegen. Doch dem Golf und der Flut seiner Varianten aus dem Volkswagen-Konzern wie Seat Leon oder Audi A3 Sportback kann die Konkurrenz diesmal nur wenig entgegensetzen.  Dabei tut sich Spannendes auch bei den anderen Massenherstellern: Opel etwa zeigt seinen Mini-SUV Mokka und den überraschend schicken Kleinwagen Adam. Mit dem neuen Mondeo stellt Ford einen Mittelklassewagen vor, der eine Haltung an den Tag legt, wie man sie vor einigen Jahren nur von einem Aston Martin gewohnt war. Nicht mehr ganz so bezahlbar, aber ebenfalls interessant ist der Active Tourer von BMW. Nach Mercedes entdecken auch BMW und Audi das Segment der Familien-Vans, die gern auch von Senioren gelenkt werden. Der Active Tourer ist der erste Vorbote einer ganzen Flut von Modellen. Alternative Antriebe stehen in Paris nicht im Zentrum, dafür gibt es immer mehr Modelle mit der inzwischen praxiserprobten Hybridtechnik.   Von der Modellpalette her betrachtet haben die Hersteller also ihre Hausaufgaben gemacht. Schon häufiger gelang es der Automobilindustrie, mit neuen Modellen die Kaufzurückhaltung der Kunden zu besiegen. Nur in diesem Jahr sieht es anders aus. Voraussichtlich werden in Westeuropa 2012 zum fünften Mal in Folge weniger Autos als im Vorjahr verkauft. Und auch im nächsten Jahr wird es kaum besser werden. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert für 2013 einen weiteren Rückgang. Die Feier in Paris unterbricht die Tristesse nur kurz, nach der Party steht das Thema Überkapazitäten und Werkschließungen wieder auf der Tagesordnung.

Für die Autohersteller ist der glanzvolle Pariser Autosalon in diesem Jahr die letzte Gelegenheit, mit einer großen Show "Lust auf Auto" zu machen und so die Kunden in die Verkaufsräume zu locken. Die Gastgeber müssen damit leben, dass der deutsche VW Golf der Star der französischen Messe ist. Eine Nummer kleiner hält Renault mit dem Kleinwagen Clio dagegen. Doch dem Golf und der Flut seiner Varianten aus dem Volkswagen-Konzern wie Seat Leon oder Audi A3 Sportback kann die Konkurrenz diesmal nur wenig entgegensetzen.

Dabei tut sich Spannendes auch bei den anderen Massenherstellern: Opel etwa zeigt seinen Mini-SUV Mokka und den überraschend schicken Kleinwagen Adam. Mit dem neuen Mondeo stellt Ford einen Mittelklassewagen vor, der eine Haltung an den Tag legt, wie man sie vor einigen Jahren nur von einem Aston Martin gewohnt war. Nicht mehr ganz so bezahlbar, aber ebenfalls interessant ist der Active Tourer von BMW. Nach Mercedes entdecken auch BMW und Audi das Segment der Familien-Vans, die gern auch von Senioren gelenkt werden. Der Active Tourer ist der erste Vorbote einer ganzen Flut von Modellen. Alternative Antriebe stehen in Paris nicht im Zentrum, dafür gibt es immer mehr Modelle mit der inzwischen praxiserprobten Hybridtechnik.

Von der Modellpalette her betrachtet haben die Hersteller also ihre Hausaufgaben gemacht. Schon häufiger gelang es der Automobilindustrie, mit neuen Modellen die Kaufzurückhaltung der Kunden zu besiegen. Nur in diesem Jahr sieht es anders aus. Voraussichtlich werden in Westeuropa 2012 zum fünften Mal in Folge weniger Autos als im Vorjahr verkauft. Und auch im nächsten Jahr wird es kaum besser werden. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert für 2013 einen weiteren Rückgang. Die Feier in Paris unterbricht die Tristesse nur kurz, nach der Party steht das Thema Überkapazitäten und Werkschließungen wieder auf der Tagesordnung.

Von Gernot Kramper

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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