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Flotter Gallier

Mit dem Clio R.S. greift Renault den Mini Cooper S und den Polo GTI an. Um dieses Ziel zu erreichen, vereint der Franzosen-Sportler moderne Technik mit einem Kampfpreis.

Das gelungene Design des Clio wurde schon genug gelobt. Geschenkt, der Kleinwagen schaut tatsächlich gut aus, das steht außer Frage. Aber jetzt wollen die Franzosen mit der R.S.-Variante auch noch dem Mini Cooper S oder dem Polo GTI Konkurrenz machen. Für dieses ambitionierte Vorhaben reicht es nicht, nur einen potenten Motor in eine ansehnliche Karosserie zu stecken. Da muss auch die Technik dem nach außen getragenen Anspruch gerecht werden.

Renault Clio R.S.: Flotter Gallier
  Renault Clio R.S.

Renault Clio R.S.

Das wissen auch die Strategie-Experten im Renault-Stammsitz in Boulogne-Billancourt südwestlich von Paris. Also hat der Clio R.S. einige Spielereien an Bord. Ein Fahrerlebnisschalter gehört heutzutage in jedem sportlich ambitionierten Fahrzeug zum guten Ton. Da macht der R.S. keine Ausnahme. Allerdings empfiehlt sich der Normal-Modus nur für das entspante Gleiten, da die Kombination aus Doppelkupplungsgetriebe (pro Gangwechsel 200 Millisekunden), Gasannahme und Lenkung nicht harmonisch wirkt. Deutlich besser schaut die Sache schon in der "Sport"-Stellung aus. Die Fahrstufen wechseln 30 Millisekunden schneller, die Befehle des rechten Fusses werden unmittelbarer umgesetzt und die Lenkung ist direkter, aber auch schwergängiger. So fährt sich der sportlichste Clio am geschmeidigsten. "Race" ist nur etwas für reaktionsschnelle Lenkradkünstler: Da verabschiedet sich das ESP und wacht auch nicht mehr im Hintergrund. Sprich: der Fahrer ist auf sich selbst gestellt.

Gerade da braucht es ein ausgewogenes Fahrwerk. Neben einem elektronischen Sperredifferential, im Renault-Jargon, R.S. Diff., hat der schnellste Clio noch patentierte Stoßdämpfer mit hydraulischem Anschlag verbaut. Damit werden Schläge souveräner weggesteckt und das Ausfedern geschieht verzögert und mit weniger Wucht. Das ändert nichts an der straffen Fahrwerks-Abstimmung, Gut, ein R.S. ist keine Sänfte. Trotz aller technischer Kniffe lässt sich aber das Gewicht von 1.279 Kilogramm vor allem in richtig schnell durcheilten Kurven nicht leugnen, in denen der R.S. eine Untersteuer-Neigung erkennen lässt, die auch im Lenkrad ankommt. Da ist es gut, dass Renault vorne die Bremsscheiben aus dem Laguna V6 verbaut hat - mit einem Durchmesser von 320 Millimetern. Die Verzögerung ist auch dementsprechend und fein dosierbar.

Beim Motor haben sich die Renault-Techniker besonders ins Zeug gelegt. Schließlich rühmen sich die Franzosen, den Formel-1-Weltmeister-Motor zu stellen. Also hat auch der weitaus zivilere Renner mit dem Beinamen "Renault Sport" einen Ruf zu verlieren. Das 1,6l-Triebwerk schafft 200 PS und verbraucht dabei lediglich 6,3 l/100 km im Schnitt. Das sind 23 Prozent weniger als der Zweiliter-Sauger des Vorgängers. Das bedeutet:in 6,7 Sekunden von null auf hundert und 225 km/h Spitze. Bei aller nominellen PS-Power merkt man dem Aggregat bisweilen den fehlenden Hubraum an, da es Drehzahlen braucht, um den Clio wirklich mit Verve nach vorne zu schnalzen. Dann macht sich allerdings die Triebwerks-Geräuschkulisse in einem angestrengt wirkenden tieffrequenten Brummen im Innenraum bemerkbar.

Der entspricht übrigens dem des "normalen" Clio. Was sicher kein Nachteil ist. Das Cockpit ist übersichtlich und solide verarbeitet. Der Fahrmodus-Schalter befindet sich zwischen den beiden Sitzen. Die zwar mehr Seitenhalt bieten, als das Standard-Gestühl, die Oberschenkel-Muskelatur aber mit einer zu kurzen Beinauflage auf eine harte Probe stellen. Dafür bietet der Clio R.S. für unter 23.950 Euro ab 6. April einiges, das sich die Konkurrenz teuer bezahlen lässt. Angefangen von dem serienmäßigen Doppelkupplungsgetriebe bis hin zu dem Infotainment mit Navigationssystem und Sieben-Zoll-Bildschirm.

Die Launch-Control (linker Fuß auf die Bremse, beide Schaltwippen ziehen, rechter Fuß aufs Gas und dann Bremse lösen) lässt echtes Formel-1-Feeling aufkommen. Damit nicht genug: Wer sich das R-Link-System bestellt, kann mit einem USB-Stick lassen seine Fahrdaten aufzeichnen und die schnelle Runde bei Bedarf auf dem heimischen Rechner reproduzieren. Ein Fest für jeden Stammtisch-Vettel.

Press-Inform/pressinform

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