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Der feurige Golf

Gefährlicher Blick, scharfe Seitenlinie und sportlich-flaches Heck. Der neue Seat Leon sieht sportlicher aus als der nächste Golf und punktet mit technischen Highlights.

  Auf Wunsch und gegen Aufpreis gibt es den Leon auch mit LED-Frontscheinwerfern

Auf Wunsch und gegen Aufpreis gibt es den Leon auch mit LED-Frontscheinwerfern

Heißer und preiswerter als ein Golf, bei gleicher Qualität und Technik. Eigentlich müsste der Seat Leon ein Renner sein, zumal dem Golf immer seine Biederkeit vorgeworfen wird. Tatsächlich verkaufte sich der heißblütige Spanier bisher eher schleppend, das neue Modell sollte das ändern. Genau wie der neue VW Golf VII wird das Schwestermodell von Seat auf dem Pariser Automobilsalon im Herbst einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Sein Design orientiert sich zwar am Vorgänger, bringt es jedoch auf einen neuen, deutlich schärferen Nenner. Besonders die Front mit dem gepfeilten Blick kann dabei gefallen. Auf der Motorhaube gibt es eine zentrierte Falz. Auf Wunsch gibt es den neuen Seat Leon nicht nur mit Xenon- sondern auch Voll-Led-Scheinwerfern. Damit ist er der erste im Segment. Audi A3 und der neue VW Golf werden hier mittelfristig folgen. Die obere Kante des Frontscheinwerfers zieht sich über die Unterkante der Schulterlinie mit einer kleinen Unterbrechung am hinteren Türgriff bin hin zur Heckleuchte, die auf Wunsch ebenfalls in Led-Technik arbeitet. Markant bei der Seitenansicht ist nicht nur der Brüstungsspiegel, sondern insbesondere das spitz auslaufende Seitenfenster in der C-Säule. "Mit seinem dynamischen und selbstsicheren Charakter steht der neue Seat Leon selbstbewusst auf der Straße, in seinem Blick liegt eine deutliche Entschlossenheit", unterstreicht Seat-Chefdesigner Alejandro Mesonero-Romanos.

Basiert auf der neuen Golf-Plattform

Technisch basiert der 4,26 Meter lange Seat Leon des Modelljahres auf der Quer-Plattform, die auch dem neuen Audi A3 und dem VW Golf VII eine Basis gibt. Der Innenraum des Seat Leon präsentiert sich ebenso nüchtern und aufgeräumt wie sein Äußeres. Die beiden Runduhren und das zentrale Multifunktionsdisplay lassen im Innern sogar etwas Audi-Atmosphäre aufkommen. Etwas trist und grau präsentiert sich dagegen die Mittelkonsole, die mit zwei großen Lüftungseinheiten rechts und links vom Radio- / Navigationsdisplay beginnt und über den Getriebetunnel nach hinten läuft.

Große Leistungsbreite

Den Anfang macht ab November der Seat Leon als Fünftürer. Dreitürer und Kombi folgen später. Dank der modernen Konstruktionstechnologien und des Einsatzes von Leichtbaumaterialien konnte das Gewicht im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 90 Kilogramm reduziert werden.

Alle Triebwerke des neuen Seat Leon bekommen durchweg Turboaufladung und Direkteinspritzung. Bis zum Frühjahr 2013 werden vier Diesel mit 90 bis 184 PS und vier Benziner zwischen 86 und 180 PS. Vorne arbeitet eine McPherson-Achse mit Hilfsrahmen, hinten gibt es bis 150 PS eine Verbundlenkerachse. Die stärkeren Varianten nutzen eine Vierlenker-Konstruktion, die die Längs- und Querkräfte voneinander getrennt verarbeitet. Zur Sicherheitsausstattung gehören unter anderem Müdigkeits- und Spurhalte, sowie Fernlichtassistent. Preislich wird sich der Seat Leon auf dem Niveau des aktuellen Modells bewegen. Losgehen dürfte es bei rund 16.000 Euro.

Press-Inform/pressinform

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