Startseite

Mehr Golf fürs Geld

Der Octavia gehört zu den Highlights des Autojahres 2013. Das Erfolgsrezept ist gleich geblieben: Clevere Details und sehr viel Auto fürs Geld.

  Der Skoda Octavia ist richtig groß geworden: Der Radstand wuchs um elf Zentimeter.

Der Skoda Octavia ist richtig groß geworden: Der Radstand wuchs um elf Zentimeter.

Das Jahr ist noch keine zwei Wochen alt, da rollt auch schon ein Höhepunkt des Autojahres 2013 auf den Markt. Der Skoda Octavia fährt ab Mitte Februar über Deutschlands Straßen und überzeugt durch Größe, Cleverness und Umweltfreundlichkeit. Mit Preisen ab 15.990 Euro für die Einstiegsvariante, den 1.2 TSI mit 86 PS, stellt er eine ernste Gefahr für Golf und Co. dar.

Schon immer hat Skoda einfach mehr Auto fürs Geld angeboten als VW. Und auch jetzt bietet der Tscheche bereits auf den ersten Blick mehr Platz als sein Konzernbruder. Martin Hrdlicka, verantwortlich für die technische Entwicklung, bringt es auf den Punkt: "So viel Platz hatte der Octavia noch nie." Allein der Kofferraum bietet 590 Liter Stauraum. Sollte die Rückbank umgelegt werden, fasst der Fronttriebler ganze 1.580 Liter Gepäck. Lediglich der dann nicht ganz ebene Kofferraumboden trübt ein wenig die Freude über das Platzangebot. Dafür gibt es allerdings einen doppelseitigen Kofferraumboden, welcher auf der einen Seite eine Stoff- und auf der anderen Seite einen pflegeleichten Gummibelag offenbart. Die dreckigen Reitstiefel dürfen also auch mitfahren.

Skoda Octavia 1.6 TDI: Gelungener Start
  Die Einstiegsvariante bildet der 1,2 Liter große TSI-Benzinmotor.

Die Einstiegsvariante bildet der 1,2 Liter große TSI-Benzinmotor.

Simply Clever

Neben dem Gepäck finden fünf Personen ausreichend Platz. Die Kopffreiheit bereitet auch großgewachsenen Mitfahrern keinerlei blaue Flecken und die Beinfreiheit ist dank eines um knapp elf Zentimeter gestreckten Radstandes deutlich gewachsen. Sollten sich nur zwei Personen auf der Rückbank befinden, offenbart die Mittelarmlehne eine clevere Flaschenhalter-Lösung. Mithilfe von zwei kleinen Plastikeinsätzen lässt sich nämlich die Größe des Halters variieren. Diese Feinheit zählt neben dem doppelten Gepäckraumboden und einem im Tankdeckel befindlichen Eiskratzer zu den Simply-Clever-Dingen aus dem Hause Skoda. Bereits aus dem Golf bekannt ist das aufpreispflichtige acht Zoll große Navigationssystem mit Annäherungssensorik und einer außerordentlich guten grafischen Darstellung, über welche auch die Anzeige zwischen Drehzahlmesser und Tachometer verfügt. Auch nur gegen Aufpreis ist eine 230 Volt-Steckdose im Fond erhältlich. Die Zeiten eines leeren Laptop- oder Handyakkus sind mit dem Wechselstromwandler aber vorbei.

Sparsam mit guter Leistung

Nach unten korrigiert wurden auch die CO2-Gramm, welche von einem Octavia pro Kilometer emittiert werden. Der voraussichtliche Bestseller, der 1.6 TDI mit 105 PS, entlässt genau 99 davon in die Umwelt. Der entsprechende Spritverbrauch beträgt 3,8 Liter Diesel auf 100 Kilometern. Was nicht bedeutet, dass mit dem 1,6 Liter großen Vierzylinder-Turbodiesel nur geschlichen werden kann. Wer ständig die maximalen 230 Newtonmeter Drehmoment und die Höchstgeschwindigkeit von 195 Kilometern pro Stunde abruft wird zwar über dem Normverbrauch liegen, doch eine sportliche Fahrweise liegt ihm nicht fern.

Die Federung ist jedoch eher auf ein gemütliches Fahren abgestimmt, als auf eine Kurvenhatz. Kleinere Schlaglöcher und Unebenheiten werden einfach weggedämpft. Die Lenkung ist ähnlich direkt wie die Gasannahme. Wer sich für einen aktiven Spurhalteassistenten entschieden hat, wird allerdings ständig einen imaginären Mitlenker spüren. So sicher der bis zu 15 Sekunden die Spur haltende Helfer auch ist, so gewöhnungsbedürftig sind seine steten Eingriffe.

Nur Fünf-Gang-Schaltung

Der 1.6 TDI ist im Vergleich zum 2,0 Liter großen Bruder rauer und schlechter gedämmt. Aufdringlich oder laut wird er jedoch nur während eines 10,8 Sekunden andauernden Tempo 100-Sprints. Mithilfe eines Schalters in der aufgeräumten Mittelkonsole des in den drei Ausstattungslinien Active, Ambition und Elegance erhältlichen Octavia kann zwischen den vier Fahrprofilen Normal, Sport, Eco und Individual ausgewählt werden. Ein Einparkassistent übernimmt indes den lästigen Einparkvorgang, vorausgesetzt nach vorn und hinten sind mindestens 30 Zentimeter Luft. Etwas überraschend fällt die Anzahl der zur Verfügung stehenden Gänge aus. Der gut und leicht zu bewegende Schaltknauf weist lediglich fünf Gänge exklusive des Rückwärtsgangs auf. Positiv hingegen fällt der 10,4 Meter große Wendekreis des 4,66 Meter langen und 1,81 Meter breiten Octavias auf. Er ist damit im Übrigen neun Zentimeter länger und 4,5 Zentimeter breiter als sein direkter Vorgänger. Die maximale Zuladung des 1,3 Tonnen schweren Skoda beträgt 625 Kilogramm.

Zu den vier Benzin- und vier Dieselmotoren gesellt sich Ende des Jahres noch eine Erdgasvariante. Noch wichtiger ist die Markteinführung des Kombis im Monat Mai, denn der Octavia ist bisher zu 90 Prozent in genau dieser familienfreundlichen Variante gekauft worden. Die Varianten RS und Scout sollen im Sommer beziehungsweise Herbst 2013 folgen. An einer finalen Preisliste feilen die Marketingexperten aus dem Hause Skoda noch.

Press-Inform/pressinform

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools