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Porsche-Chef Wendelin Wiedeking muss sich derzeit einiges gefallen lassen. Seit Wochen wird der Lenker der Sportwagenschmiede vom mächtigen VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech offen attackiert. Setzte Piech zuletzt öffentlich Nadelstiche gegen den Westfalen, demonstrierte der 72-jährige VW-Patriarch nun Macht durch Abwesenheit.
Während der eine gelassen bleibt, kündigt der andere juristische Schritte an: Die Reaktionen bei Porsche auf die Verbal-Demontage von VW-Patron Ferdinand Piech fielen sehr unterschiedlich aus. Vorstandschef Wendelin Wiedeking machte auf cool, Betriebsrat Uwe Hück ging in die Offensive.
Der Schöpfer des legendären Porsche 911 ist tot. Professor Ferdinand Alexander Porsche starb am Donnerstag im Alter von 76 Jahren in Salzburg. Er begründete eine ganze Design-Kultur.
Ursula Piëch, Ehefrau von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, soll ebenfalls in den Aufsichtsrat des größten Autobauers Europas rücken. Die Kritik von Kleinaktionären und Fondsgesellschaften verhallt ungehört.
Eigentlich sollte auf Sardinien der neue Polo von Volkswagen vorgeführt werden, aber dann schauten die geladenen Gäste und Journalisten nur auf den Mann auf dem Rücksitz: Aufsichtsratschef Ferdinand Piech demonstrierte Stärke, sonnte sich im Kreis seiner Verbündeten und demontierte seinen Gegner.
Ursula Piëch ist in den Aufsichtrat von VW gewählt worden. Die Frau von Patriarch Ferdinand Piëch ist gelernte Erzieherin. Jetzt passt sie auf den zweitgrößten Automobilhersteller der Welt auf.
Schon lange plant VW eine Allianz mit MAN. Jetzt haben sich die Wolfsburger die Mehrheit an dem Lastwagenbauer gesichert. Damit ebnet Europas größter Autokonzern den Weg zur Bildung eines Lkw-Riesen zusammen mit seiner Tochter Scania.
Der "Anden-Pakt", das war einmal: Im Machtkampf um Porsche produzierte CDU-Ministerpräsident Wulff bei seinem Kollegen Oettinger einen politischen Totalschaden. Nun dröhnt für die ehemaligen Freunde der Gongschlag zur zweiten Runde. Diesmal geht es um Conti und Schaeffler.
Der "Anden-Pakt", das war einmal: Im Machtkampf um Porsche produzierte CDU-Ministerpräsident Wulff bei seinem Kollegen Oettinger einen politischen Totalschaden. Nun dröhnt für die ehemaligen Freunde der Gongschlag zur zweiten Runde. Diesmal geht es um Conti und Schaeffler.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger hält dem Porsche-Management schwere Fehler in der verlorenen Übernahmeschlacht mit VW vor. Zudem wurde bekannt, dass Porsche offenbar deutlich mehr Schulden hat als bisher angenommen. Ohne die Einigung mit VW wäre die Firma angeblich bald zahlungsunfähig gewesen.
Der Schuldenberg von Porsche scheint deutlich höher zu sein als bisher bekannt. Einem Magazinbericht zufolge hat das Unternehmen Kredite in Höhe von 14 Milliarden Euro angehäuft. Hätte es am Donnerstag keine Einigung mit VW gegeben, wäre Porsche in etwa zwei Wochen angeblich sogar zahlungsunfähig gewesen.
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