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Während die Konkurrenz dabei ist, mit Turboladern Leistung aus ihren sparsamen Aggregaten herauskitzeln, setzt Jaguar mit seinem neu aufgelegten Nobel-Coupé XK 5.0 auf eine Weisheit von gestern: Besser als Hubraum ist nur mehr Hubraum.
Ein schwer verletzter Inder hat vom Krankenhausbett den Angriff eines Leoparden geschildert, bei dem ihm von der Raubkatze ein großer Teil der Kopfhaut abgerissen wurde.
Eine aus dem Zoo entlaufene Tigerin hat die Einwohner im zentralrumänischen Sibiu (Hermannstadt) am Dienstag stundenlang in Atem gehalten.
Ein Leopard hat in einem abgelegenen Dorf im Westen Nepals einen kleinen Jungen getötet.
Da schlage ich doch heute mal denen ein Schnippchen, die beim Buchstaben „E“ irgendetwas „egomanes“ erwarteten. Ha! :-) Natürlich könnte ich mich an dem unerschöpflichen und äußerst erbaulichen Thema der „Ego-Shoots“ ergötzen, aber das mache ich lieber dann, wenn es keiner so recht erwartet. Ich will mich stattdessen ein wenig dem Schöngeistigen widmen. Immerhin besteht ja die Hälfte dieses Blogs aus einer Ankündigung dessen, was den Namen eigentlich Programm werden lassen sollte. Mich hat mal jemand gefragt, wie ich auf meine teilweise nicht nachzuvollziehenden Bildtitel komme. Nun ja, wie grad gesagt. Nicht nachvollziehbar eben, denn ein Hirn macht manchmal wilde Synapsen-Saltos. Das Handbuch „Die kleine Titelkunde“ sagt in Kapitel 12 „Titelfindung – alltagsorientiert“ : „(...) wenn Dir nichts anderes einfällt, schlag die Zeitung auf und nimm die ersten drei Worte der fünften fettgedruckten Überschrift auf Seite 3. Hast du keine Zeitung zur Hand, vergiss was gerade vorgeschlagen wurde und denk gefälligst selber mal nach. Immerhin willst du dich als „kreativ“ bezeichnen lassen...“ Man kann aber auch einfach den erstbesten Begriff, den man irgendwo aufschnappt verwenden. Stößt im Übrigen immer wieder lustige Diskussionen und vor allem Interpretationen beim „Publikum“ an. Ähnlich geht es mir bei der Themenfindung für mein Foto-Alphabet. Dass ich das Thema E wie Eleganz wählte, hat in erster Linie nämlich entgegen der vielleicht vorherrschenden Annahme, dass ich eh die ganze Zeit „so´n Zeuch“ mache, nichts zu tun. Anlass ist eigentlich das komplette Gegenteil. Nun muss ich natürlich wieder aufpassen, dass ich nicht wieder zu lesen bekomme „Schöne Bilder, aber Text ist mal vollkommen daneben...“, aber ich versuche es mal zu erklären. Am Wochenende war ich als „Knipser“ auf einer Veranstaltung, um Fotos zu machen. Soweit noch alles normal und auch nicht besonders ungewöhnlich. Wobei ich gleich sagen muss, dass der „Rest“ auch völlig normal war, aber eins nach dem anderen. Besagte Veranstaltung war ein Sommerfest einer kirchlichen Einrichtung, in der Menschen leben, wohnen und arbeiten und - wie an dem Abend - auch amtlich abfeiern. Menschen, die – sagen wir mal – eben ein wenig „anders“ sind. Also manche so richtig, weil sie aufgrund ihrer Behinderung intensive Betreuung brauchen. Und andere eben nur ein bisschen anders. Das wirklich coole bei der Veranstaltung war das völlige Auflösen der Grenzen zwischen den „Einheimischen“ und allen Besuchern. Jung, alt, Kind, Erwachsene, Punks, Schlipsträger, Behinderte und Unbehinderte. Party war angesagt. Und jeder rockte zur Musik der Band „The Mix“, die sich aus Einrichtungsmitarbeitern und -bewohnern zusammengemischt ist. Wie ich deswegen darauf komme, mich mit dem Thema Eleganz zu beschäftigen??? Ganz einfach. Es täte nämlich dem einen oder anderen, der gewisse Dinge als selbstverständlich betrachtet, ganz gut, sich bei einer solchen Veranstaltung vor Augen zu führen, wie Integration live funktioniert. So oberflächliche Unwichtigkeiten wie „Eleganz“, „Etikette“, „Snobismus“ sind dann dort mal völlig wumpe. Sicher hat jeder dort seine individuellen Bedürf- und Kümmernisse. Aber die ganze Sache ist nicht unter dem Motto zu sehen „Oh, guck mal, wie schlecht es „denen“ geht“, sondern eher „Schau mal, wie viel Spass wir haben!“ Vielleicht ist es auch nur irgendwie an den Haaren herbeigezogen, aber irgendwie fand ich die Sache mal E wie erwähnenswert. Und nun zurück zum eigentlichen „E“. Da ja Zitieren und es nicht zugeben salonfähig ist, habe ich nun ja eher fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich es erwähne, dass ich solches benutze. „... Eleganz (...) bezeichnet den Ausdruck von besonderem Stil und Geschmack in Design, Architektur, Mode, Kunst, aber auch Musik, Sprache. Sie stellt ein ästhetisches Konzept und Ideal dar, das an Schönheit und Grazie (z. B. beim Tanz) orientiert ist. E. ist gekennzeichnet von herausragender Gestaltung, manchmal Schlichtheit, zurückgenommenem künstlerischem Ausdruck (Minimalismus, Weniger ist mehr, z. B. wenige, ausgesuchte Farben, wenige klare visuelle Elemente, der Wahrnehmung angenehme Proportionen). Aber auch prunkvolle Gestaltung wie im Barock kann bei meisterhafter Ausführung z. B. elegante Schwünge und Formen aufweisen. Der Begriff von E. ändert sich zwar im Wandel der Zeit (siehe auch Kunstbegriff), es gibt aber auch Formen zeitloser Eleganz. Auch natürliche Erscheinungen werden unter diesem Gesichtspunkt wahrgenommen (die eleganten Bewegungen einer Raubkatze). E. entzieht sich als ästhetisches Phänomen dem logischen Denken. E. ist nicht unbedingt verbunden mit Bildung oder Wohlstand, sie hat vielmehr mit Wahrnehmung und Kreativität zu tun (...)“, sagt Wikipedia dazu. Soweit also die Theorie. Besonders schön finde ich im Übrigen die Passage, wobei sich die Eleganz dem logischen Denken entzöge. Applaus, sag ich mal. Und Sorry für die, die meinen, man könnte es „berechnen“. Darüber hinaus frage ich mich dann, warum so viele Moppel-Elfen (sich selber als Modell bezeichnend) denken, dass sie die Definition von „elegant“ auch nur ankratzen. Vor allem wenn es dann in den Bereich Tanz geht. Jetzt hab ich zwar gerade die moralische Keule geschwungen und an die Toleranz appelliert, aber es gibt eben einfach Ausnahmen. Das oben erwähnte hat was mit Lebensfreunde und Spass zu tun. Jetzt geht’s neben dem E wie Eleganz auch um E wie Ernsthaftigkeit. Ich kann ja auch nicht über die Leistungen eines hochspezialisierten Vielfliegers namens Albatros referieren und als Beispiel einen Kiwi nennen. Für die Opfer einer schlecht beschulten Kindheit. Mit Kiwi ist in dem Fall keine Süd-Frucht gemeint, sondern dieser kleine schrullige Vogel, der nicht fliegen kann, aber wie eine bebeinte XXL-Version besagter Südfrucht aussieht. Ähnlich kommt es mir vor, wenn die unsportliche und arbeitsscheue Frühzwanzigerin von ihrem Disco-Podest-Arschgewackel ableitet, ihr HARTZ-IV durch völlig absurde Honorarforderungen für „Tanz-Shootings“ aufbessern zu können. Das Reinzwängen in ballettöse Outfits und Spitzenschuhe macht noch keine Tänzerin. Ein Zwerg auf einem Hocker ist ja auch immer noch ein Zwerg, gelle? Alles was mir dann noch einfällt. „Esst mehr Kiwis! Die regen den Hirnstoffwechseln an!“ Und deswegen : Wenn Tanz, dann doch bitte mit Tänzern! In diesem Sinne und vor allem mit Dank an meine bisherigen „Tänzer“ Grüßt der Papendieck
Am 15. März 1961 stellte Sir William Lyons im Genfer Hotel Parc des Eaux Vives den neuen Jaguar E-Type der Presse vor. Zum großen Jubiläum kehrte die Sportwagen-Ikone nun an ihren Geburtsort zurück. Wir waren dabei - und erlebten bei einer Spritztour, dass der E-Type bis heute nichts von seiner Dramatik verloren hat.
Veterinärmediziner in Leipzig haben weltweit erstmals einem Tiger ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt.
In Vietnam ist ein Mann mit einem tiefgefrorenen Tiger in seinem Auto festgenommen worden.
Ein sibirischer Tiger ist in einem Haus in der zentralrussischen Stadt Jekaterinburg entdeckt worden.
Wenn man der neuen Kampagne von ARD und ZDF Glauben schenken darf, dann sorge ich dafür, dass ganz Deutschland die WM-Spiele live und unverschlüsselt sehen kann. Weil ich Gebühren zahle. Leider ist es mir und mit meinen Gebühren aber noch nicht gelungen, für eine gelungene WM-Berichterstattung der beiden öffentlich-rechtlichen Sender zu sorgen. Immerhin gibt es im Ersten Mehmet Scholl. Einen Experten, der treffend beobachtet und mich mit interessanten Erkenntnissen versorgen kann. Jürgen Klopp kann das auch, aber der steht bei RTL vor dem Mikrofon. Dort hat man bei den Live-Spielen immer den Eindruck, die Reporter der Spiele würden lieber ein Formel 1-Rennen als Fußball sehen. So hanebüchen sind die Kommentare zu dem, was auf dem Rasen geschieht. Währenddessen schickt die ARD Steffen Simon ins Rennen, der bei seinen Analysen oft die Stimme hebt aber inhaltlich meistens trotzdem daneben liegt. Schade nur, dass er nie den Mut hat, sich zu korrigieren. Diese Fähigkeit besitzt Tom Bartels, der sich aber offensichtlich als menschlicher Vuvuzela-Filter versteht. Deswegen redet er ohne Punkt und Komma, damit sich nur ja kein störendes Nebengeräusch zwischen seine Worte schleicht. Später erscheinen bei der ARD immer Delling und Netzer und schon nach wenigen Sekunden wartet man darauf, dass im Bildschirm endlich das Datum der Wiederholung eingeblendet wird, die man gerade zu sehen kriegt. Aber immerhin bemühen sich die beiden ARD-Haudegen, lustig zu sein. Im ZDF-Studio steht uns abends Oliver Kahn gegenüber. Er hat mit Humor nichts am Hut, aber Katrin Müller-Hohenstein stellt ihm trotzdem ewig gut gelaunt ihre Fragen. Kahn reagiert auf jede Frage mit einer gewissen Zurückhaltung, fast vorsichtig, so wie eine müde Raubkatze, die sich nicht in eine Falle locken lassen will. Nach einer kurzen Pause macht er dann in seiner Antwort deutlich, was jetzt ganz wichtig ist und was die Mannschaft jetzt braucht. Ihn zum Beispiel, aber das denkt Kahn nur, das sagt er natürlich nicht. Seine Ausführungen untermalt er immer mit weit ausholenden Bewegungen seines linken Arms - hier setzt „der Titan“ offensichtlich das Grundlagenwissen eines Rhetorik-Seminars ein. Immerhin - je länger Kahn redet, desto eher friert auch mal das Dauerlächeln von Frau Müller-Hohenstein ein. Die ZDF-Frau wirkt dann fast nachdenklich. Vielleicht überlegt sie, wie hoch die GEZ-Gebühr sein müsste, damit man nicht nur live und unverschlüsselt von einer WM berichten kann. footage-magazin.de
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