So meistern Sie das weiße Chaos

Das Fahren durch Schnee- und Eis ist gar nicht so schlimm, wenn man sich vorbereitet. Wer die richtige Ausrüstung hat und sich an ein paar Regeln hält, kommt sicher durch den Winter. Von Gernot Kramper

Wie fährt man auf Eis?

Sobald die Straße vereist ist, kann man nicht fahren. Punktum. Das sollet man erstmal sacken lassen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollten Sie auf eine Autofahrt verzichten.

Ist das nicht möglich, müssen Sie mit Schrittgeschwindigkeit fahren. Viele Autofahrer unterschätzen eine Eisdecke. Wenn der Wagen rollt, ist es auch auf Eis leicht möglich, ihn weiter zu beschleunigen. Solange man weder bremst noch abbiegt, kann sich die Illusion einstellen, den Wagen zu kontrollieren.

Doch davon kann auch mit Winterreifen keine Rede sein. Tatsächlich kann es sogar passieren, dass Sie einen Wagen mit Schrittgeschwindigkeit nicht zum Stehen bringen können, wenn die Straße ein geringes Gefälle hat. Nur Ketten sorgen für Haftung. Vorsicht im Ausland: Die Einheimischen dürfen in vielen Ländern Reifen mit Spikes aufziehen, an ihnen dürfen Sie sich nicht orientieren.

An Einmündungen und Kreuzungen bilden sich leicht Eisflächen. Der Verkehr poliert den Schnee dort zu glattem Eis, dann verlängert sich der Bremsweg massiv.

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