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19. Januar 2009, 17:33 Uhr

Pannen, Ausfälle und Führungswechsel

Triumph am ersten Tag: Nasser und Tina haben wir den Tagessieg geschafft© Cezaro De Luca/EPA

Erster Erfolg und erster Crash

Die erste Etappe der Dakar in Argentinien ist vorbei, mein Team und ich sind alle im Bivouac angekommen. Das ist jeden Tag schon mal eine große Erleichterung.

Der Tag heute war sehr ereignisreich - zwischen großer Freude und Pech. Mit Nasser und Tina haben wir den Tagessieg geschafft und führen mit unserem Team zum ersten Mal bei einer Dakar, das ist schon ein tolles Gefühl, auch wenn wir wissen, dass die Dakar in Argentinien/Chile eine große Herausforderung ist und wir heute grade den ersten Tag erfolgreich hinter uns gebracht haben.

Auf der anderen Seite haben wir mit Guerlain Chicherit einen unserer Topfahrer für eine wirklich gute Platzierung verloren. Er ist aufgrund des starken Staubes auf der Strecke von der Straße abgekommen und hat sein Auto so stark beschädigt, dass er zuviel Zeit verloren hat.

Besonders freue ich mich für unseren argentinischen Fahrer, Orly, der in seinem Land heute als 7. die Etappe beenden konnte und natürlich von der Bevölkerung gefeiert wird.

Bisher kann ich nur sagen, dass die Dakar in Argentinien ein voller Erfolg ist. Die Menschen sind begeistert, es herrscht einen tolle Stimmung, tausende Personen säumen die Straßen, die Leute feiern mit uns.

Der Start in Buenos Aires gestern war ein unbeschreibliches Erlebnis. Die Rennfahrzeuge mussten sich einen Weg durch die Zuschauermassen bahnen. Soviel begeisterte Menschen habe ich bisher nur bei der Paris-Peking 1991 gesehen. Die Temperaturen tun ihr übriges für die Stimmung, denn bei 20 bis 30 Grad lässt es sich gut feiern und zum arbeiten für die Mechaniker ist dies auch viel angenehmer.

Morgen wartet auf alle Teilnehmer ein neuer anspruchsvoller Tag.

Sven Quandt

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KOMMENTARE (3 von 3)
 
Progreso (16.01.2009, 12:26 Uhr)
@trohm - che boludo ...
... aus einem anderen Artikel über diese kranke Veranstaltung: "Der Mensch hat in der Wüste eigentlich nicht viel zu suchen. Ganz egal, ob man zu Fuß, auf einem Motorrad oder in einem Auto unterwegs ist", sagte der spanische Volkswagen-Pilot ... dann soll er auch so konsequent sein und nicht mehr an solch einem nichtsnutzigen, sinnentleerten, egomanischen und nur auf Zerstörung und Kontamination von Wasser, Luft und Erde ausgerichteten "evento" teilnehmen, auch wenn der dumme Massenpöbel (hier wie anderswo und egal welcher sozialen Klasse) motor"sport"verrückt ist!
Saludos desde la costa atlantica
Eisenbaer (14.01.2009, 12:49 Uhr)
Ja und....
...wer war nun der "Dauerblocker"???
trohm (13.01.2009, 14:54 Uhr)
Echt Spannend
Ich sitze zwar auch hier in Buenos Aires und damit eigentlich recht nah am Geschehen, aber so habe ich die Rallye auch noch nicht mitbekommen. Super und ich freue mich schon auf den morgigen Bericht...
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