Eine große Info-Offensive soll das E10-Chaos an der Tankstelle beenden. Die meisten Autos sollen den neuen Biosprit vertragen, einige Modelle jedoch nicht. Welche das sind, erfahren Sie hier. Von Annette Berger
Das Ergebnis des großen Benzin-Gipfels war absehbar: Bundesregierung, Auto- und Mineralölindustrie
wollen die Millionen verunsicherter Autofahrer möglichst schnell über den Biosprit E10 aufklären. Wie erwartet, hält die Regierung trotz des Boykotts an der Zapfsäule des Super-Benzins mit zehn Prozent Ethanol fest. Immerhin: Um den Verbrauchern mehr Sicherheit zu geben, haben deutsche Fahrzeughersteller und Importeure ihre Angaben zu E10 für rechtsverbindlich erklärt.
Nach den gegenseitigen Schuldzuweisungen der vergangenen Tage planen die Akteure nun eine Informations-Offensive: Die Autofahrer sollen nicht wie bisher nur beim ADAC und der Deutschen Automobil Treuhand einsehen können, ob ihr Auto den neuen Bio-Sprit verträgt, sondern mit Listen direkt an der Tankstelle informiert werden. Darüber hinaus will die Autobranche künftig ein Internetportal einrichten, wo Autofahrer mit ihrer Fahrzeug-Identifikationsnummer einsehen können, ob ihr PKW E10 verträgt.
Nachfolgend können Sie sich bereits hier darüber informieren, ob Sie an der Zapfsäule vorsichtig sein müssen oder den neuen Kraftstoff ohne Bedenken tanken können.