. .
Autokauf - Kaufberatung
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
19. Januar 2009, 17:33 Uhr

Pannen, Ausfälle und Führungswechsel

Robby Gordon soll blockiert haben© Christophe Ena/AP

Dakar 2009, Sven Quandt, 8.Etappe

Alle sind so einigermaßen ausgeruht nach einem Tag Pause, zumindest war keine Nachtarbeit nötig. Für die Fahrer geht es wieder früh raus. Wir im Flieger der Teammanager dürfen immerhin bis 7.45Uhr schlafen. Nach dem Ruhetag gibt es immer einen Tag zum langsam wieder Herantasten. Es folgt ein kurzer Flug mit neuer Crew im Flieger, mit der wir erstmal warm werden müssen. Sie sind noch sehr zurückhaltend. Mit der Crew der ersten Woche hatten wir viel Spaß und durften auch mal ohne weiteres ins Cockpit. Die Piloten kamen am Wochenende aus Uruguay und fliegen uns jetzt bis nach Buenos Aires. Ein kurzen Flug über den Wolken, bisher gab es nur Sonne. Es ist schon verrückt, einmal Wolken und schon beschwert man sich.

Die Stadt La Serena kenne ich bereits. Hier war vor eineinhalb Jahren ein Stop der Patagonia Atakama Rallye. Das Camp hat immerhin Grasbewuchs am Boden und es staubt nicht so extrem, sehr angenehm. Wir finden einen guten Platz am Rande des Camps. So sind wir nicht ganz so dem Rummel ausgesetzt. Am Computer des Zeltes für die Teammanager angekommen klingelt bereits das Satellitentelefon und das erste Problem kommt auf mich zu.

Orly hat Schwierigkeiten mit dem Motor. Das kann doch nicht wahr sein. Erstmal in Ruhe mit den Fahrern sprechen. Sie sind natürlich völlig aufgewühlt und reagieren ziemlich kopflos. Am Telefon muss man dann erstmal Ruhe einkehren lassen. Während des Telefonates fährt das Auto wieder. Also weiter. 20 Minuten später klingelt das Telefon erneut. Wieder Orly . Jetzt kann er mir den Fehler besser beschreiben, aber klar, der Vorführeffekt: den Chef anrufen und schon läuft er wieder. Es geht weiter. Jedoch ist dies nur von kurzer Dauer. Es gibt mir aber die Möglichkeit mich mit meinen Spezialisten von BMW zu unterhalten und über das Satellitentelefon eine Lösung für das Problem zu suchen. Keine fünf Minuten später klingelt es wieder. Jetzt ist es einfacher, auch wenn Alain der Beifahrer von Orly wieder sehr aufgeregt ist. Jetzt gehe ich mit ihm Schritt für Schritt die Möglichkeiten durch. Und siehe da, nach zwei, drei Minuten haben wir das Problem lokalisiert. Ein Sensor ist defekt und so läuft der Motor mal und mal nicht. Einen Ersatz haben sie dabei. Jetzt nur noch schnell sagen, auf welcher Seite die Einbauanleitung im Notfallbuch ist und dann schnell wechseln. Der BMW läuft danach wieder super und Orly kann noch mehr als 30 Plätze gutmachen auf dem zweiten Teil der Prüfung. Nicht toll, aber noch ganz ok. Orly verliert nur zwei Plätze im Gesamtklassement.

Alle anderen Autos sind schon im Ziel. Heute kommen die Mechaniker auch früher ins Bett. Es gibt nicht so viel zu tun. Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Guerlain ist heute fast 100 km lang von Robby Gorden blockiert worden. Da müssen wir heute Abend dann doch mal das Sentinel (Gerät zur Überwachung und zum Überholen mit Aufzeichnung) auslesen lassen. Daran kann man erkennen wie lange jemand hinter einem war. Und da Geniel von VW direkt hinter Guerlain war haben wir gleich zwei Zeugen. Mal sehen was passiert. Mehr dazu morgen.

 
 
KOMMENTARE (3 von 3)
 
Progreso (16.01.2009, 12:26 Uhr)
@trohm - che boludo ...
... aus einem anderen Artikel über diese kranke Veranstaltung: "Der Mensch hat in der Wüste eigentlich nicht viel zu suchen. Ganz egal, ob man zu Fuß, auf einem Motorrad oder in einem Auto unterwegs ist", sagte der spanische Volkswagen-Pilot ... dann soll er auch so konsequent sein und nicht mehr an solch einem nichtsnutzigen, sinnentleerten, egomanischen und nur auf Zerstörung und Kontamination von Wasser, Luft und Erde ausgerichteten "evento" teilnehmen, auch wenn der dumme Massenpöbel (hier wie anderswo und egal welcher sozialen Klasse) motor"sport"verrückt ist!
Saludos desde la costa atlantica
Eisenbaer (14.01.2009, 12:49 Uhr)
Ja und....
...wer war nun der "Dauerblocker"???
trohm (13.01.2009, 14:54 Uhr)
Echt Spannend
Ich sitze zwar auch hier in Buenos Aires und damit eigentlich recht nah am Geschehen, aber so habe ich die Rallye auch noch nicht mitbekommen. Super und ich freue mich schon auf den morgigen Bericht...
MEHR ZUM ARTIKEL
MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Partnerangebot Kfz-Versicherungsvergleich

Versicherungsbeiträge erhöht? Nutzen Sie jetzt Ihr Sonderkündigungsrecht und sparen Sie bis zu 500€ im Jahr. mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft