Notbremsassistenten springen ein, wenn der Mensch nicht rechtzeitig oder zu schwach bremst. Der ADAC hat zehn Systeme getestet. Und kommt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Das Video im Wortlaut: Sie können Leben retten. Notbremssysteme in Autos erhöhen die Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen. Mehr...
Sie springen ein, wenn der Menschen nicht rechtzeitig oder zu schwach bremst. Zehn Notbremsassistenten hat der ADAC jetzt getestet. Und kommt zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Testsieger ist der neue 7er BMW. Der Assistent in diesem Modell greift besonders effizient ein, wenn ein Auffahrunfall droht. Sehr gute Werte erreichten auch der neue Volvo V40 und die Mercedes C-Klasse. Auf dem letzten Platz landete der Ford Focus. Bei ihm bekam die Einrichtung nur das Prädikat ausreichend. Viele Fahrzeuge haben gar keinen Notbremsassistenten. Der Automobilclub fordert die flächendeckende Einführung der Technik. O-Ton: Dino Silvestro, Testleiter „Der Gesetzgeber hat schon den Schritt in die richtige Richtung gemacht. Denn ab dem Jahr 2014 müssen alle neu zugelassenen Lkw serienmäßig mit einem Notbremssystem ausgestattet sein. Der ADAC fordert deswegen, dass der Gesetzgeber auch im Pkw-Bereich Kollisionswarnsystem und Notbremsassistenten verpflichtend einführt.“ Notbremsassistenten seien wichtig, weil rund 50 Prozent der Autofahrer vor einem schweren Auffahrunfall nicht oder zu schwach bremsen. Eine automatisch reduzierte Geschwindigkeit könne daher Leben retten. Schließen
Verkehrspolitiker fordern den Einbau einer Black Box im Auto. Doch Unfälle werden damit nicht verhindert, dafür gedeiht der Überwachungsstaat.
Serienmäßiger Unfallspeicher Bundestag soll Blackbox für Pkw beschlossen habenLaut einem Bericht hat sich der Bundestag einstimmig für die Blackbox in Privatautos ausgesprochen. Mit einer Gerätepflicht könnten Polizisten genauer prüfen, was während eines Unfalls passiert ist.