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Ausgerechnet Toyota, das Vorbild der Autobranche, muss 9,5 Millionen Fahrzeuge zurückrufen. Für den Weltmarktführer ein Desaster - das Image als Qualitätshersteller droht zu implodieren.
Vor Volkswagen hat er keine Angst, und Rückrufaktionen sind für ihn per se nichts Schlechtes: Toyota-Chef Akio Toyoda. Im stern-Interview erklärt der Automanager auch, was das oberstes Ziel seines Konzerns ist.
Seit Juni ist Akio Toyoda Chef des weltgrößten Autobauers Toyota. Ein Gespräch über die Lage der Branche, Krisenzeiten in der Firma und seine Rennfahrerleidenschaft.
Im Juni hat Akio Toyoda, Urenkel des Firmengründers, seinen Posten als Chef von Toyota angetreten, und prompt hagelt es Schelte. Die gesamte Branche, inklusive Toyota, habe die Zeichen der Zeit verkannt und zu einseitig produziert. Im stern-Interview verrät Toyoda, wie er in Zukunft diversifizieren will.
Der Chef des japanischen Autobauers Toyota, Akio Toyoda, ist während der großen Pannen- und Rückrufaktionen seines Konzerns in den vergangenen Jahren zum Rücktritt bereit gewesen.
Wenn in dieser Woche die Tokyo Motor Show beginnt, dann steht ein unscheinbarer Mann im Rampenlicht: Unter Katsuaki Watanabe wurde Toyota zum größten Autokonzern der Welt. Das war freilich nur eine Frage der Zeit, denn seit Jahren macht die Firma alles richtig. Doch der Präsident des Giganten steht vor einer riesigen Herausforderung.
Er vergoss Tränen und gelobte Besserung. Überzeugen konnte Toyota-Chef Akio Toyoda bei seinem Auftritt im US-Kongress dennoch nicht. Er war gekommen, um die Wut und die Sorgen der Amerikaner ob der Pannenserie seines Konzerns zu mildern - und versagte auf ganzer Linie.
Toyotas Geschichte gehört zu den eindrucksvollsten Erfolgsstorys der Autobranche. Mit solider Qualität zu akzeptabeln Preisen fuhren die Japaner der globalen Konkurrenz davon und setzten sich 2008 an die Spitze im Ranking der weltgrößten Automobilhersteller. Seit ein paar Wochen sieht die schöne Toyota-Welt allerdings ganz anders aus.
Es ist eine der größten derartigen Aktionen überhaupt: Der Autohersteller Toyota ruft weltweit 4,2 Millionen Autos zurück. Acht Modelle sind von klemmenden Gaspedalen betroffen. Vorstandschef Akio Toyoda hat sich dafür nun öffentlich entschuldigt.
In der Krise übernimmt die Familie das Steuer: Erstmals seit 14 Jahren steht ein Mitglied der Familie Toyoda wieder an der Spitze des japanischen Autobauers Toyota. Akio Toyoda ist ein Enkel des Firmengründers. Er soll den Konzern wieder flott machen.
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Akio Toyoda ist der Chief Executive Officer (daihyō-torishimariyaku-shachō, dt. „leitender Direktor und Präsident“) des japanischen Automobilkonzerns Toyota (Toyota Jidōsha K.K.). Er ist der älteste Sohn von Shōichirō Toyoda und Enkelsohn des Toyota-Firmengründers Kiichirō Toyoda. Er ist der erste Toyoda als Geschäftsführer des Automobilkonzerns seit 1995 und mit 53 Jahren der bislang jüngste Toyota-Chef. Akio Toyoda wurde im Juli 2009 als neuer CEO von Toyota eingesetzt und soll den größten ...
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