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In diesem Jahr wagen sich wieder mehrere Firmen an die Börse. Besonders aussichtsreich: die Werkstattkette Auto-Teile-Unger.
Ob ProSiebenSat1, Auto-Teile Unger, MTU Aero Engines, Dynamit Nobel, Celanese, Grohe oder der "Grüne Punkt": Sie alle gehören inzwischen internationalen Beteiligungsgesellschaften. Und das nicht immer zu ihrem Nachteil.
Die Post bekommt Konkurrenz in der Gunst der (Aktien-)Kunden: Noch vor der Postbank will die Werkstattkette ATU am 16. Juni als drittes deutsches Unternehmen an die Börse gehen.
Vor nicht langer Zeit zählten die Familie Flick oder die Deutsche Bank zu den typischen Großaktionären deutscher Unternehmen. Heute heißen die Eigentümer oft Blackstone, KKR oder Permira. Es ist die große Stunde der Finanzinvestoren.
Keine Wirtschaftskrise ist komplexer als diese: Überforderte Banken, klamme Investoren und nur schwer durchschaubare Kredite lassen reihenweise Unternehmen in den Abgrund blicken. Eine kleine Gruppe von Sanierungsexperten muss nun zeigen, was sie draufhat.
Ob die Kaufhauskette Hertie, der Modelleisenbahnbauer Märklin oder der Nähmaschinenhersteller Pfaff - immer wieder geraten deutsche Unternehmen, die von Heuschrecken-Investoren aufgekauft wurden, in die Krise. Leidtragende sind vor allem die Arbeitnehmer.
Schulden und ein schleppendes Geschäft: Die Werkstattkette ATU streicht Hunderte Stellen. Wegen der hohen Spritpreise würden Autofahrer bei Wartung und Instandhaltung ihrer Fahrzeuge sparen, was sich wiederum aufs Geschäft auswirke, hieß es von ATU.
2004 ist bisher kein leichtes Jahr für Börsengänge. Drei von bisher sechs geplanten Aktienplatzierungen sind geplatzt, die erfolgreichen Papiere halten sich gerade mal über dem Ausgabepreis.
Die Autowerkstattkette Auto-Teile-Unger (ATU) wechselt einen Monat nach dem Scheitern ihres Börsengangs den Besitzer. Käufer ist für 1,75 Milliarden Dollar (1,45 Mrd Euro) die US-Investorengruppe KKR.
Die ersten Flocken überraschen die Autofahrer so, als hätten sie bislang in der Sahara gelebt. Schlangen vor den Werkstätten, Winterreifen sind Mangelware. stern.de erklärt, was dran ist am Reifenchaos und wie man sich wappnen kann.
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