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Die Talfahrt der Autobranche in Deutschland geht ungebremst weiter. Die Zahl der Neuzulassungen ist laut Kraftfahrzeugverband VDIK im November um knapp 18 Prozent auf rund 233.800 Fahrzeuge eingebrochen. Dem Verband zufolge wird 2008 das schlechteste Absatzjahr seit der Wiedervereinigung.
Der deutsche Automarkt hat im Mai einen Einbruch bei den Neuzulassungen von sechs Prozent verzeichnet. Die Autoindustrie sieht die hohen Spritpreise und die Unsicherheit über die Neuregelung der Kfz-Steuer als Gründe für die Kaufzurückhaltung - und ruft die Politik zum Handeln auf.
Die Talfahrt der Autobranche geht ungebremst weiter. Am Dienstag reagierte Branchenprimus Toyota auf die Absatzflaute und gab die Aussetzung seiner Produktion in Japan für elf Tage bekannt.
Der Autoabsatz hat nach dem Einbruch zu Jahresbeginn dank Abwrackprämie im Februar deutlich Fahrt aufgenommen: Die Neuzulassungen schnellten um 21 Prozent in die Höhe. Nutznießer sind jedoch nicht die deutschen Hersteller, sondern die auf kleinere und billigere Modelle spezialisierten ausländischen Autobauer - mit einer Ausnahme.
Trotz der absatzschwäche der US-Autoindustrie konnten die deutschen Hersteller dort bei ihren Absatzzahlen deutlich zulegen. Volkswagen verzeichnete bestes Monatsergebnis.
Es klingt zu schön, um wahr zu sein: eine "lebenslange Garantie" auf ein Auto. Werbewirksam versucht Opel derzeit, auf diese Weise seine Fahrzeuge zu verkaufen. Das ist den Wettbewerbshütern aufgestoßen, da die Opel-Garantie gar nicht lebenslang gelte. Der Autobauer soll die Werbung zurückziehen.
Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr 2010 glänzende Ergebnisse eingefahren. Selbst der Vorstand war überrascht über die Höhe der Gewinne. Unterm strich verdiente VW gut doppelt so viel wie im gesamten vorigen Jahr.
Es ist so gekommen wie Branchenkenner es vorhergesagt haben: Nach dem Ende der Abwrack-Prämiere ist die Nachfrage eingebrochen. Der Januar war für Autohändler der schwächste Monat seit der Wiedervereinigung. Hoffnung macht aber das Auslandsgeschäft.
Benzin ist out, Strom ist in. Auf den Messeständen der Detroit Motor Show hat die Zukunft schon begonnen. Kaufen kann man die Mobilität von morgen allerdings immer noch nicht.
Die US-amerikanische Wirtschaft hat im dritten Quartal um 3,5 Prozent zugelegt. Es ist das erste Plus seit einem Jahr. Und es fiel - auch dank einer Konjunkturspritze made in Germany - höher aus als erwartet. Doch ist das wirklich der Anfang vom Aufschwung?
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