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Der chinesische Hersteller BAIC will Opel kaufen, darf es nicht. Welche Autos produziert BAIC eigentlich und warum haben Europäer und Amerikaner so viel Angst vor dem fast unbekannten Autohersteller aus Fernost.
Da waren's nur noch zwei: Der chinesische Investor BAIC wird den kriselnden Autobauer Opel nicht übernehmen. Nach Angaben des Opel-Mutterkonzerns General Motors sind nun nur noch die Bewerber Magna und RHJI im Rennen. Während GM RHJI favorisiert, steht bei der Bundesregierung Magna ganz oben auf der Liste.
Wozu ein eigenes Design, wenn man kopieren kann? China ist immer noch der größte Copy-Shop der Welt - auch beim Autobauen, wie derzeit auf der Peking Motor Show zu sehen.
Er ist der Schrecken des Opel-Betriebsrates und auch kein Liebling von Angela Merkel: der amerikanische Investor Ripplewood. Im Rennen um den zum Verkauf stehenden deutschen Autobauer sind die Amerikaner dennoch wieder voll dabei - vor allem, weil die Opel-Mutter GM mit ihnen liebäugelt. Wir vergleichen die Angebote für Opel.
Im Ringen um Opel hat BAIC der Konzernmutter General Motors nun offiziell ein Angebot vorgelegt. Zeitgleich verstärken die Chinesen ihr Werben bei der Bundesregierung und versprechen, bei einer Übernahme weniger Jobs beim deutschen Autobauer zu streichen als Bieterrivale Magna.
Die Nerven liegen blank: Die IG Metall hat in Sachen Opel schwere Vorwürfe gegen Wirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg erhoben. Sein Ministerium versorge diejenigen mit "Munition", die die Verhandlungen mit Magna torpedieren wollten. Unterdessen wurde bekannt, dass nun auch die beiden anderen Interessenten Gespräche mit den Opel-Mitarbeitern führen wollen.
Vom Dreikampf zum Zweikampf: Offenbar haben sich der Autozulieferer Magna und der Finanzinvestor Ripplewood gegen den chinesischen Autobauer BAIC durchgesetzt. Der bisher favorisierte Anbieter Magna muss sich allerdings auf harte Konkurrenz von Ripplewood einstellen.
Heftige Kritik aus Rüsselsheim an General Motors: Opel-Betriebsratschef Klaus Franz wirft der Konzernmutter eine für die betroffenen Beschäftigten unerträgliche Taktiererei bei den Übernahmeverhandlungen vor.
Kaum scheint der am Boden liegende Autobauer Opel mit Mühe und viel Hilfe von außen gerettet, da gibt es bereits ehrgeizige Ziele für die Zukunft. Der wahrscheinliche Investor Magna geht davon aus, schon in wenigen Jahren satte Gewinne einfahren zu können.
Am frühen Morgen war klar: Der "Super-Gipfel" im Kanzleramt hatte die Opel-Rettung nicht perfekt gemacht. General Motors torpedierte eine Einigung mit der Forderung nach weiteren 300 Millionen Euro. Auch die US-Regierung hatte offenbar kein Konzept. Investor Ripplewood ist aus dem Rennen. Nun soll die Entscheidung am Freitag fallen.
Ein Insolvenzverfahren im Eiltempo soll den US- Autobauer General Motors retten - wie bereits im Fall des Wettbewerbers Chrysler. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur "Blitz-Insolvenz": Warum kann eine Insolvenz die Rettung sein?
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